Umweltschutz

Tausende Flüge starten und landen täglich, weltweit. Gerade Businessleute sind ständig in der Luft auf dem Weg von hier nach da. Viele kümmert die  daraus entstehende Umweltverschmutzung herzlich wenig. Da wir unser Business nicht von einem einzigen Ort aus betreiben und auch einfach gerne reisen, nutzen wir ebenfalls Flüge, um herumzukommen.

Jemand stellte uns eine Frage zu unserem ökologischen Fußabdruck. Ob es uns denn egal sei, wenn wir mit dem Flugzeug reisen und die Welt verpesten. Was denken wir über Umweltverschmutzung?

Hätten wir dazu einen Standpunkt oder nicht?
Nun, gerade weil wir so viel reisen, nach Thailand und Mexiko, sehen wir, wie die Menschen mit sich und der Natur umgehen. Wir bekommen das mit, wie unachtsam Menschen mit der Natur umgehen. Und wir wollen achtsamer sein mit dem, was wir tun.

Nicht Moral, sondern Bewusstsein

Es ist nicht unsere Mission auf moralischer Ebene zu sagen: Dieses ist richtig und jenes ist falsch. Wir wollen die Freude vermitteln, die es bringt, aus dem Herzen zu leben. Denn erst dann, wenn das geschieht, werden wir immer achtsamer.

Hier erfährst Du mehr darüber, wie Du auf Dein Herz hörst.
Sobald Du Dich auf den Weg machst, Dein eigenes Herz zu erforschen, erkennst Du immer mehr, was jetzt gerade am Wichtigsten für Dich und dadurch auch für andere ist. Du erkennst die Folgen Deiner Handlungen und dadurch werden sie Dir bewusst.

Lebst Du nicht aus Deinem Inneren heraus, dann lenkst Du Dich normalerweise ab. Du nimmst Drogen oder gibst Dich irgendwelchen banalen Beschäftigungen hin, schwimmst mit dem Strom und bist unachtsam mit Dir selbst und Deiner Umwelt.

Erst wenn Du Dich selbst liebst, liebst Du alles

Liebe Dich selbst, ist die Mission, denn dadurch liebst Du auch Deine Umwelt. Das ist es, was wir vermitteln. Es geht um Bewusstheit. Es geht nicht darum, dass wir jetzt ein wenig mehr oder weniger Müll produzieren.

Lesenswert: Dieser Artikel sagt Dir wonach Deine Seele wirklich schreit.

Seit 18 Jahren bin ich Veganer und habe somit einen geringeren ökologischen Fußabdruck. Aber ich mache es nicht deswegen, sondern weil es meiner Bewusstheit entspricht.
Mir ist ein bewusster Fleischesser tausendmal lieber als jemand, der unbewusst und kämpferisch Veganer ist und von den „Scheiß Fleischfressern“ spricht.

Es geht nicht um die konkrete Handlung, die bedeutet für jeden etwas anderes, es geht mir um Bewusstsein. Für uns ist es zurzeit das Reisen. Natürlich kann man zu viel reisen und der Umwelt
damit schaden. Wir haben dieses Jahr bis jetzt drei Flüge gebucht. Einmal nach Thailand, dann zurück nach Europa und jetzt von dort nach Mexiko.

Umweltverschmutzung betreibe ich ganz bewusst (als Digitaler Nomade)

Wir sind keine Businessleute, die jeden zweiten Tag irgendwoanders hinfliegen. Wir fliegen irgendwohin, bleiben mehrere Monate dort, genießen Land und Leute, Kultur, das Meer, das Wetter und dann ziehen wir weiter. Ich will nicht alle drei Tage woanders sein. Das ist mir zu stressig. Ich will es genießen.

Ich weiß nicht wie konkret ein Hausbau, Fleischessen und Autofahren den ökologischen Fußabdruck belastet. Das machen wir alles nicht. Aber ich bin mir darüber bewusst, dass die Reise mit dem Flugzeug die Umwelt belastet. Und das tue ich bewusst, weil es dem, was jetzt bei mir ansteht, entspricht.

Ich hoffe, dass sich immer mehr Menschen über ihre Handlungen bewusst werden. Es geht darum achtsam, wach und präsent mit dem zu sein, was man tut und was die Folgen davon sind.
Die Folgen bewusst in Kauf zu nehmen. Ja zu sagen und dann den nächsten Schritt zu tun.

(Was sind Digitale Nomaden? Definition „Digitale Nomaden“ siehe Wikipedia)

Was ist wirklich Deine Aufgabe?

Der ökologische Fußabdruck ist also nicht egal, aber das moralische – „Fleisch essen ist schlecht!“, „Reisen mit dem Flugzeug ist schlecht!“ – das lasse ich mir nicht an die Brust heften.

Spüre hin, was wirklich Dein Thema ist, Deine momentane Aufgabe, das, was Dich zieht, was von Dir gelebt werden will und dann mache es so bewusst wie möglich. Verurteile Dich nicht dafür und lasse Dich nicht dafür verurteilen. Und klage auch niemand anderen an, der einen unterschiedlichen Weg geht!

Klicke hier und erfahre, wie Du Blockaden löst, um zu erkennen, was wirklich in Dir vorgeht!

Wenn es jemandem wichtig ist, über den ökologischen Fußabdruck aufzuklären, wenn es seine Herzensangelenheit ist, dann finde ich das super! Aber ich halte nichts davon, wenn es dazu dient andere zu verurteilen und sich selbst als besseren Menschen zu erheben, weil man ja darauf achtet.

Aus dem Herzen leben ist die Vision

Ich appeliere an Euch: Hört in erster Linie auf Euer Herz, auf das, was jetzt zu tun ist, auf das, was Euch wirklich Freude macht, wo Euer Herz singt und aufgeht. Dann seit Ihr bewusster und achtsamer. Dann fangt Ihr an Eurer Umwelt und Euren Mitmenschen viel bewusster zu begegnen.

Erfahre hier ob Du tatsächlich Deiner Berufung folgen musst!

Ihr seid viel wacher da, viel liebevoller. Dann wird der ökologische Fußabdruck irgendwann kein Thema mehr sein, weil wir so innovativ damit umgehen.

Um es nochmal zu sagen: Unsere Vision ist es aus dem Herzen zu Leben. Projekte zu verwirklichen, Herzensbusinesse zu realisieren und zwar so, das jemand wirklich davon leben kann. Wir wollen ja, das alle Menschen ihr inneres Thema erkennen, das, wofür sie brennen und es in die Welt bringen.

Willst Du Dich weiter ablenken?

Je mehr Menschen das tun, um so mehr Menschen wird es geben, die sich um all die Umweltprobleme kümmern werden. Menschen, die sich darum kümmern, dass Meer zu reinigen, es nicht weiter zu verschmutzen. Menschen, die sich dafür einsetzen, dass Reisen mit dem Auto oder dem Flugzeug ökologischer wird.

Das Potenzial des Menschen ist unermesslich, die Möglichkeiten des Geistes sind gigantisch!

Doch so viele verbringen ihre wertvolle Zeit damit sich abzulenken, unachtsam zu sein, Drogen einzuwerfen, um sich zu betäuben und nichts mehr mitzukriegen! Sie lassen sich in Schulen und Unis drillen und machen Jobs, die sie ablenken. So verwirklicht sich dieses Potenzial natürlich nicht.

Oft steckt Angst hinter dem Bedürfnis sich zu betäuben. Hier erfährst Du mehr darüber.

So wird die Erde lebenswerter

Um so mehr wir das tun, wozu wir da sind und aus unserem Inneren heraus leben, umso mehr wird die ganze Erde lebenswerter. Zumindest ist das meine Vorstellung und meine Vision. Dafür lebe ich, selbst wenn es im Endeffekt nichts bringen sollte.

Es ist aber das, was mir am meisten Spaß macht und was mich am tiefsten berührt. Es berührt mein Herz, das ist es, was ich gut kann. Nicht allein, sondern mit vielen, vielen Menschen da draußen. Vielleicht auch mit Dir!
Alles Liebe, Dein Thomas

Er blockt Deine Beziehung zu ihm

Manchmal ändern sich die Dinge sehr schnell in der Beziehung. Zwei erwachsene Menschen, die sich zu kennen glauben, erleben die Realität auf unterschiedliche Weise, auch wenn man das oft aus den Augen verliert. Besonders, wenn man zusammen lebt.

Man, oder sehr oft: Frau glaubt zu wissen, was in ihrem Mann vorgeht, was ihn bewegt und antreibt. Doch plötzlich wendet er sich ab und ist nicht mehr zugänglich. Er verschließt sich emotional und ist nahezu nicht mehr ansprechbar.

Die Frau fällt aus allen Wolken und versteht die Welt nicht mehr. Sie ist wütend, verletzt, versucht ihn zur Rede zu stellen. Doch was passiert ist, dass er in ein noch tieferes Schweigen verfällt…

Kein Beziehungscoaching mehr

Mir hat eine Frau geschrieben, die eben diese Probleme in ihrer Beziehung hat. Sie hätte gerne ein Beziehungscoaching. Doch an dieser Stelle muss ich, so leid es mir tut, deutlich machen, dass wir keine individuellen Coachings mehr anbieten. Wir sind jetzt vollkommen auf das Kongress Coaching fokussiert. Wir machen in nächster Zeit nichts mehr zum Thema Beziehungen.

Deine Ohnmacht ist eine Illusion

Dennoch möchte ich gerne antworten, weil die Frau ja wirklich große Probleme hat, weil ihr Mann ihr nicht zuhört, nicht berührbar ist, kein Kontakt möglich ist. Sie ist tief verzweifelt in ihrer Beziehung und sie möchte doch gesehen werden und geliebt werden. Sie will in Kontakt sein und reden und offen sein.

Solche verzweifelten Anfragen bekommen wir immer wieder. Es ist echt heftig so ohnmächtig zu sein. So im Schmerz zu sein, so verzweifelt zu sein. So gar keine Möglichkeit zu haben, was zu ändern. Warum mir das so wichtig ist, darauf zu antworten ist: Weil das alles nicht stimmt.

Du hast es in der Hand

Wenn Du nicht im Kontakt bist mit Deinem Mann, dann bist Du nicht im Kontakt mit Deinem Mann. Das heißt: Geh Du in Kontakt zu ihm.

Spür hin, da ist vielleicht ein Schmerz bei ihm da. Es geht nicht darum, das Du es interpretierst und sagst: „Ich sehe, dass da ein Schmerz ist“. Nein. Spüre einfach nur, wie es Deinem Mann geht. Sei da für ihn.

Denn Du bist dafür verantwortlich, ob Du in Kontakt bist mit jemandem, oder mit etwas. Du kannst Dich berühren lassen von Allem. Sei es nun eine kleine Katze, die da herumhüpft, oder der Gockelhahn im Hintergrund, hier auf Koh Lanta, oder der Baum, der da vor mir hochwächst…

Lies hier weiter, wenn Du erfahren willst, die Du es schaffst, Dein Herz sprechen zu hören.

Lass Dich von Allem berühren!

Es ist vollkommen egal, Du kannst entscheiden, ob Du berührt wirst, oder nicht. Nicht Dein Mann. Nicht Der Baum. Nicht das Kätzchen. Ja, es ist schwierig. Weil das erste, was in Kontakt treten will mit Dir, ist Dein Schmerz. Deine Verzweiflung.

Dein Schmerz ruft danach gesehen zu werden und Du sagst, Dein Mann soll es sich anschauen! Nein. Es ist Dein Job. Es ist Dein Job hinzuschauen, auf Deinen Schmerz und es ist Dein Job hinzuschauen auf all das, was Dir begegnet. Es anzunehmen. Lies hier weiter und Du erfährst, wie Du in Kontakt kommst mit Deinem Schmerz…

Um dazu in der Lage zu sein, musst Du als allererstes Deine Bedürftigkeit annehmen. Näheres dazu findest Du hier.
Oder Du wehrst Dich dagegen.

Aber wenn Du Krieg spürst, und spielst, dann wirst Du Krieg ernten. Dann wirst Du Widerstand ernten. Ganz einfach. Öffne Dein Herz, sag Ja zu Deinem Schmerz der da ist, sag Ja zur Verzweiflung, die da ist.

Der Schmerz ist pure Kraft!

Die Verzweiflung ist wunderbar, wenn man sie annehmen kann. Ich kenne das. Ich kenne die Verzweiflung sehr, sehr gut, die Ausweglosigkeit. Die angenommene Ausweglosigkeit ist Hingabe.

Hier ist ein Artikel, der genau darauf näher eingeht.

Aber so lange wir uns dagegen wehren, solange sich irgendwas in uns gegen die Ausweglosigkeit wehrt…fechten wir einen der heftigsten Kämpfe aus. Und genau so ist es beim Schmerz.

Das ist pure Kraft! Das ist Leben, das ist wirklich Leben. Aber so lange in Dir etwas dagegen kämpft, gegen Dich kämpft, gegen den Schmerz, gegen das Sterben… So lange ist es ein Gemetzel, ein unglaubliches Gemetzel. Dieses Gemetzel sieht man überall auf der Welt.

Beziehung ohne Forderungen…

Also, sieh Dich selbst, geh in Kontakt mit Dir selbst, geh in Kontakt mit Allem was ist, mit Deiner Beziehung zu Deinem Mann, mit allen Gefühlen, die da sind. Geh in Kontakt, sag : „Hallo Schmerz. Hallo Verzweiflung. Hallo Mann, ich bin da, ich möchte Dir begegnen.

Sage nicht: „Ich möchte etwas von Dir.“ Sage nicht: „Ich brauche etwas von Dir“. Ja, Du brauchst etwas, aber das kannst Du ausdrücken, ohne etwas zu fordern.

Wenn Du damit Schwierigkeiten hast, Deine Gefühle ganz zu fühlen, dann lies hier weiter…

Mein Plädoyer ist: Du entscheidest ganz allein, ob Du in Kontakt bist mit jemandem, oder eben nicht. Nicht Dein Mann, und nicht irgendjemand anderes.

Alles Liebe Dir, Dein Thomas.

PS

Möchtest Du erfahren, wie wir es aus unserem absoluten Tiefpunkt der Verzweiflung und Ohnmacht geschafft haben, absolut glücklich zu sein und zeit- und ortsunabhängig zu wirken?

Die folgenden 11 Erfolgsgeheimnisse, die wir Dir hier präsentieren, haben uns am meisten geholfen, unseren Herzensweg zu gehen und vom Reden ins Tun zu kommen. 

Ich behaupte heute etwas, das Du vermutlich noch nie auf diese Weise gehört hast. Ich behaupte, dass Deine Hoffnung Dein Leiden verursacht.

Du glaubst mir nicht? Dann lass es mich Dir mal erklären…

Uns hat eine Frau angeschrieben, die allgemein sehr unglücklich ist und sehr unter ihren Ängsten leidet. Wir haben ihr geraten, sie soll sich das Allerschlimmste vorstellen, was passieren kann, und vollkommen in dieses Gefühl eintauchen.

Der Lohn der Angst

Was glaubst Du, was sie getan hat?
Sie hatte den Mut, sich vollkommen darauf einzulassen. Chapeau! Dafür danke ich ihr sehr!
Und was sie berichtet hat, klingt einfach unglaublich:

Im schlimmsten Moment, auf dem Höhepunkt des Unglücks, das sie sich vorgestellt hatte, wurde sie plötzlich von einem nie gekannten Frieden erfasst. Es war nicht so, wie befürchtet, dass sie weggeschwemmt wurde von den schrecklichen Gefühlen. Hier ist noch ein Video, dass Dir hilft, mit Deinen Gefühlen umzugehen…

Durch den Abgrund in den Frieden

Mitten in den größten Höllenqualen kippte das Gefühl und sie fiel in einen Ozean der Stille.
Aller Schmerz, alle Angst waren verschwunden. Wie Phantome, die es nie gegeben hatte.

Frieden und Ruhe durchströmte sie bis…ja bis da ein neuer Gedanke in ihr aufkeimte: Hoffnung.

Es war die Hoffnung, dass es doch nicht ganz so schlimm kommen musste, wie sie es sich vorgestellt hatte. Und auf einmal war alles dahin.

Du willst Dich weg haben

Jegliche Sorgen und Ängste waren wieder da. Dann stellte sie uns die Frage: Kann es sein, dass die Hoffnung erst das Leiden verursacht?

Ja, genau so ist es. Solange Du auf etwas hoffst, leidest Du. Weil Du nicht akzeptierst, was ist.
Wenn Du hoffst, dass sich etwas in Deinem Leben ändern soll, wenn Du es anders haben willst, als es jetzt ist, nimmst Du es nicht an. Und das verursacht Leiden.

Weil Du nicht ganz da bist. Du bist nicht in der Liebe, Du bist nicht in der Annahme, sondern in der Antihaltung, also im Widerstand. Du willst etwas weg haben. Du willst nicht Du selbst sein. Denn das, was da ist, das bist Du.

Deine Hoffnung ist das Letzte

Das, was Du erntest, ist Dein Karma. Das willst Du nicht haben. Du willst Dich selbst nicht haben. Und das tut weh. Das verursacht großes Leiden. Hoffnung ist das Letzte. Sie bringt Dir gar nichts.

Dann hat sich diese Frau die allerschönsten Vorstellungen gemacht. Die waren wunderschön, bis zu dem Moment, als sie merkte, dass das Schöne auch wieder vorbeigehen könnte. Und was geschah dann?

Dann kamen sie wieder, ihre Ängste, und hatten sie vollkommen okkupiert.Wenn Du versuchst in die schönsten Träume zu fliehen, dann wirst Du unweigerlich wieder in die Angst fallen.

Deine Träume sind reine Flucht

Weil Du das, was ist, ablehnst. Es fühlt sich an wie Urlaub machen, sich das Schönste auszumalen. Eine kleine Auszeit vom Alltag. Doch dann holt es Dich wieder ein und Du spürst, wie die schönen Gefühle wegschwimmen und das Schreckliche wieder kommt.

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und Du selbst holst Dich wieder ein.

In Wahrheit ist es immer schön. Auch wenn es schrecklich ist. Wenn Du es bejahst, dann kannst Du damit in Resonanz gehen: Du kannst den Schmerz annehmen, ja zu ihm sagen, ja zur Verzweiflung, ja zur Ohnmacht.

Ja zu allem, was da ist. Dann ist der Frieden da. Der ewige Frieden, der immer da ist. Aus dem heraus kannst Du dann handeln.

Tun, was zu tun ist

Wenn Du todkrank bist, kannst Du Dich dann aus dem inneren Frieden heraus verabschieden. Oder den nächsten Schritt zu Deiner Heilung gehen. Niemand weiß, was als nächstes passieren wird.

Das zu tun, was zu tun ist, aus dem Frieden, aus der Stille heraus. Sage JA dazu! Schließe Frieden damit, gehe immer tiefer in ihn hinein.

Hoffe nicht, dass es anders wird, damit Du schmerzlos wirst. Du kannst den Schmerz nicht loswerden. Das geht einfach nicht.

Vergiss die Hoffnung

Es ist vielmehr so, dass Du Dein Leiden vervielfachst, wenn Du versuchst es loszuwerden.
Hoffnung verursacht Leiden, und an schönen Dingen festzuhalten verursacht ebenfalls Leid.

Diese Frau hat es selbst erfahren, und das hat wirklich Kraft. Deine eigene Erfahrung ist das Einzige, was Dich wirklich weiterbringt. Also geh in die Erfahrung, geh in den Schmerz und komme in den Frieden.

Vergiss die Hoffnung, halte Dich nicht an ihr fest und nimm Dein Leben so an, wie es ist. Nimm Dich selbst so an, wie Du bist.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, Deinen Weg zu gehen,

Dein Thomas

PS

Willst Du wissen, wie Katharina und ich es von der höchsten Verzweiflung aus geschafft haben in unseren Frieden zu kommen und aus diesem Frieden heraus unser herzzentriertes Business zu erschaffen? Dann hole Dir hier unser E-Book, die 11 Erfolgsgeheimnisse, wie Du vom Reden ins Tun kommst!

Absolute Klarheit in unseren Entscheidungen. Das ist es doch, was wir alle wollen. Kein ewiges Grübeln, keine schlaflosen Nächte und keinen Mindfuck.

Doch wie geht das? Wie spüre ich, wann mein Herz spricht und wann ich Entscheidungen aus der Angst heraus treffe? Immer wieder erreichen mich hier auf Koh Lanta Fragen danach, wie man diese innere Sicherheit erfahren kann.

Ich sage es Dir wie es ist: Nie. Du kannst es nie zu 100% wissen, ob gerade Dein Herz die Antwort gibt, oder die Angst. Aber Du kannst es prüfen.

Angst frisst Herz

Du kannst es für Dich ehrlich prüfen. So ehrlich, wie es Dir möglich ist. Frage Dich folgendes: Kommt die Antwort aus einer Annahme der Situation? Oder kommt sie aus dem Nein, dem Widerstand zu Deinen Gegebenheiten?

Das ist wirklich etwas, das Du erforschen musst: Weichst Du der Situation aus oder stellst Du Dich ihr offen entgegen? Da musst Du so genau wie möglich sein, denn wir nehmen nie zu Hundert Prozent alles an.

In jeder Situation, und sei sie noch so klar, steckt immer noch ein kleines Nein. Irgendwo gibt es immer noch einen kleinen Abstand zwischen Dir und der Unendlichkeit.

Du kennst doch das  Yin und Yang Zeichen: Im weißen Teil ist ein schwarzer Punkt und im schwarzen Teil ist ein weißer Punkt.

Das Schlimmste: Nichts tun

Selbst im größten Ja muss noch ein Nein verborgen sein. Du kannst Dich immer noch dagegen entscheiden. Es gibt immer die Möglichkeit dagegen zu sein, auch wenn es unwahrscheinlich ist.
Du kannst es nie vollkommen wissen, aber Du kannst es prüfen.

Hier ist ein Video von der Katharina, dass die Angst vor Entscheidungen sehr gut beleuchtet.

Und wenn Du Dir ziemlich sicher bist, dass es Dein Herz ist, das spricht, wenn Du statt einer Enge, eine innere Weite spürst, dann mach es! Selbst wenn Du später feststellst, dass Du doch aus dem Widerstand gegen die Angst heraus gehandelt hast. Macht ja nichts!

Das Wichtigste ist, dass Du etwas gelernt hast. Das Schlimmste ist nichts zu tun. Wenn Du nichts tust, wirst Du nie erfahren, was Dein Herz will. Es ist besser falsche Entscheidungen zu treffen und dann zu korrigieren, als keine Entscheidungen zu treffen.

Wir haben viele Fehler gemacht

Katharina und ich haben uns dem vollkommen ausgesetzt, auf dem Weg mit unserem Online-Business. Wir haben viele Fehler gemacht! Am Anfang waren wir das Fastenpaar, dann haben wir viel zum Thema Beziehungen gemacht.

Das war eine schöne Zeit aber jetzt sind wir wirklich angekommen bei dem, was wir immer machen wollten: Ein spirituelles Unternehmen führen, anderen helfen, wirklich aus dem Herzen heraus ihr Leben zu führen.

Wir haben so viele Fehler gemacht, so viel Verzweiflung gespürt und sind scheinbar falsche Wege gegangen. Doch weil wir bereit waren zu lernen und nochmal zu lernen, sind wir jetzt dort, wo wir stehen.

Jeder Fehler war ein weiterer Schritt zu unserem Herzen, eine weitere Einladung noch tiefer zu gehen.Und auf diese Art machen wir auch weiter.

Lass Dich in die Tiefe führen

Wir folgen unserem Herzen in die Tiefe und erfahren immer genauer, wer wir sind. Wir erfahren immer stärker was wir wollen: Immer größer wirken und noch viel mehr Menschen erreichen.

Also prüfe das! Du kannst das wirklich nur individuell für Dich machen. Jeder hat einen anderen Herzensimpuls, wenn er in einer akzeptierenden Haltung in sich hineinspürt. Ich gebe mal ein Beispiel:

Herz -Veganer oder Angst-Veganer?

Seit zwanzig Jahren lebe ich vegan. Ich treffe in der Szene immer wieder auf Fanatiker, die gegen etwas sind, in dem Fall gegen Fleischesser.

Sie sind ständig am Kämpfen, weil sie das Leid nicht spüren wollen. Sie wollen es nicht annehmen, was wir Menschen den Tieren und auch uns selbst antun, wenn wir Fleisch von gequälten Tieren essen.

Die Haltung ist verständlich, doch indem sie gegen diesen Schmerz kämpfen, vermehren sie ihn. Wem nützt es, wenn jeder gegen den anderen hetzt? Die Fleischesser fühlen sich dann auch bedroht und kämpfen gegen die Vegetarier oder Veganer.

Sieh dem Schmerz ins Angesicht

Ich fühle mich der Haltung, die aus der Akzeptanz des Schmerzes heraus handelt, eher zugehörig. Ich sehe hin und nehme wahr was da ist: Ja, da ist Schmerz bei den Tieren, bei den Menschen, bei der Umwelt.

Und aus dieser Akzeptanz heraus mache ich, was mein Herz will. Mein Herz und mein Körper signalisieren mir, dass ich nichts Tierisches zu essen brauche. Wozu auch?

Für mich war das nie ein Problem. Wenn ich das aber aus Widerstand gegen das Fleischessen machen würde, weil ich einem moralischen Konzept folge, dann kämpfe ich gegen mich selbst.

Du kämpfst gegen Dich selbst

Dann kämpfe ich nicht nur gegen die Fleischesser, sondern auch gegen meine Impulse, Fleisch essen zu wollen und Tierisches essen zu wollen. Weil es ja gut schmeckt und weil es ja auch Vorteile hat. Und das gilt es immer zu prüfen.

Jemand anderes, der diese Frage für sich selbst erforscht und aus der Akzeptanz des Schmerzes für Tier und Mensch heraus handelt, kann genau so gut zum dem Schluss kommen, statt auf Fleisch zu verzichten, Biofleisch essen zu wollen.

Derjenige kann sich auch genau so aus der Bewusstheit heraus entscheiden, weiter das Fleisch aus dem Supermarkt zu essen. Jede Entscheidung ist richtig. Das Herz und der Kopf treffen die Entscheidung und jeder erntet sowieso das, was er sät.

Wenn Du ein Kopfmensch bist und es Dir schwer fällt Deine Gefühle zu spüren, kannst Du in diesem Video erfahren, wie Du ins Gefühl kommst.

Falsch gibt es nicht!

Das, was Du tust, hat Folgen. Das muss jeder für sich prüfen. Der eine wird selbst mit veganem Essen krank und der andere bleibt mit Fleischessen gesund.

Es ist ganz individuell. Wir können nicht über alle eine Schablone legen, die allgemein gültig ist. Wir können nicht behaupten vegan zu sein, sei für alle richtig. Nein, jeder muss es für sich selbst prüfen.

Leckerer Grillgeruch?

Ich bin seit 20 Jahren Veganer und trotzdem muss ich es immer wieder für mich prüfen. Wenn mir ein verführerischer Grillgeruch in die Nase steigt, dann muss ich es wieder für mich prüfen! Will ich es heute essen, oder nicht? Ich genieße manchmal den Geruch, meistens riecht es jedoch nicht gut.

Wenn es mich anmacht, dann komme ich auf die Idee, irgendwo eine Eiweisquelle anzuzapfen. Sprossen essen zum Beispiel, oder das Fruchtfleisch von Kokosnüssen.

Prüfe Dich immer, wenn Du Dich fragst, ist es Dein Herz das spricht, oder nicht? Handelst Du aus einem Ja zur Situation, zu dem was ist, oder nicht? Bejahst Du auch die Folgen, die Konsequenzen, die das hat?

Folgst Du Dir selbst oder der Angst?

Das Gleiche gilt auch für Beziehungen: Du spürst ganz klar ein Ja zur Trennung von Deinem Partner oder Deiner Partnerin. Du hast es lang probiert, darüber gesprochen, es geprüft, doch der gemeinsame Weg ist nicht mehr stimmig.

Dann musst Du gehen aber auch die Konsequenzen tragen. Eine Trennung tut immer weh. Du wirst allein sein, und anderen könnten Deine Entscheidung verurteilen. Du musst genau so „Ja“ zu den Konsequenzen sagen.

Lebst Du ein fremdes Leben?

Wenn Du aber nicht aus dem Herzen heraus handelst, wenn ein Nein zu dem was ist in Dir ist, weil Du Angst hast allein zu sein, dann bleibst Du bei Deinem Mann oder bei Deiner Frau. Vielleicht weil Du Angst hast dann kein Geld mehr zu haben oder dass die anderen Dich verurteilen.

Wenn Du diese Ängste nicht annimmst, Dich dagegen wehrst, dann handelst Du aus der Angst heraus.

Ich hoffe, ich konnte Dir den Unterschied klar machen, zwischen den Handlungen aus dem Herzen oder aus der Angst heraus.

Go for it!

Ich wünsche Dir, dass du es gut für Dich überprüfst und dann einfach gehst. Und anhand Deines Handelns und den Folgen die das hat, jeden Moment aufs Neue prüfst: Ist es das, was ich will? Ist es das, was aus meinem Herzen kommt?

Wenn nicht, dann geh den anderen Weg. Dann bist Du halt nicht mehr das Fastenpaar, dann bist du halt nicht mehr der Beziehungscoach.

Ist ja egal. Wir sind einen Weg gegangen und jetzt gehen wir einen neuen Weg. Einen tieferen, einen schöneren für uns, aus dem Gefühl heraus.

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Dein Thomas

Behiehung-ohne-Angst

Hier im Ressort auf Koh Lanta ist es unglaublich entspannend. Hier wird der Kopf frei und das Leben ist leicht. Ich kenne aber auch die andere Seite, wenn alles schwierig ist und die Gefühle einen verzweifeln lassen.

Mir hat eine Frau geschrieben, die sehr verzweifelt ist. Sie hat immer Pech mit Männern. Entweder wird sie nach kurzer Zeit betrogen oder die Beziehungen enden in einem riesen Streit.

Gerade jetzt hat sie einen Mann gefunden, den sie sehr liebt. Sie sind aber noch kein Paar, weil er sich nicht auf sie einlässt und sie hat Angst.

Es herrscht ein großes Hin und Her, eine Situation voller Unklarheit. Es ist nicht einfach, wenn der Partner widersprüchliche Signale aussendet.

Ich habe Angst verlassen zu werden

Sie hat eine große Sehnsucht danach, sich hinzugeben, sich einzulassen auf die Beziehung. Doch sie befürchtet wieder enttäuscht zu werden.

Wird sie wieder verletzt werden? Wird er sie verlassen? Bleibt sie dann wieder allein zurück?

Das sind die Fragen, die sie quälen. Sie lebt ihre Liebe mit angezogener Handbremse und weiß nicht, was sie tun kann.

Wenn alle Strategien scheitern

Diese Frage berührt mich sehr, weil sie ein tiefes Thema berührt: Ohnmacht.

Ich sehe diese Frau in ihrer absoluten Ohnmächtigkeit sich vor Schmerz und Verletzungen zu schützen. Sie versucht alles, um ihrem Schatten, der dunklen Seite, zu entkommen.

Sie hat alle Strategien ausprobiert: abwarten, es genießen und sich öffnen, Nichts tun, sich zurückziehen, den Kontakt abbrechen… Es hat einfach nichts funktioniert!

Der Versuch Schmerz zu vermeiden

Im Gegenteil, alles war verletzend. Alles hat Schmerz verursacht. Es berührt mich sehr zu spüren, wie jemand alles versucht und darum kämpft nicht mehr leiden zu müssen, es aber nicht schafft.

Egal, was versucht und getan wird, es tut weh: Das Warten tut weh. Die Hingabe tut weh, wenn die Verletzung im vielleicht schönsten Moment der totalen Öffnung kommt.

Auch die komplette Abkapselung tut weh: „Alle Männer sind Scheiße. Ich lasse mich auf überhaupt nichts mehr ein!“ Den Schmerz zu unterdrücken verursacht noch mehr Schmerz.

Du verletzt Dich selbst

Was ist das für ein Leben, sich so abzugrenzen von dem Schönen? Damit verletzt Du Dich selbst. Du schneidest Dich ab von der Liebe, die Du fähig bist zu empfinden.

Du erlaubst es Dir nicht zu lieben. Ich spüre diesen Schmerz so stark. Diese Ohnmacht, diese Hilflosigkeit, die damit einher geht.

Den Schmerz der Ausweglosigkeit, die Qual der Strategielosigkeit zu fühlen, das macht Dich erst berührbar. Deine Hilflosigkeit zu spüren, nicht mit heiler Haut davon zu kommen und der Verletzung einfach nicht ausweichen zu können, macht Dich zutiefst menschlich.

Je mehr Du versuchst dem auszuweichen, es zu ignorieren und wegzuschubsen, desto größer wird Deine Not. Sie klebt an Deiner Seite und bohrt sich in Dein Inneres. Sie ist unterdrückt, aber anwesend.

Lebst Du eine Lüge?

Vielleicht spürst Du sie nicht direkt und richtest Dich oberflächlich ganz gut ein:
„Mein Leben ist doch ganz ok. Ich habe vielleicht keine Beziehung, aber ich fühle mich sonst rundherum wohl.“

Doch innen drin, tief in Dir, spricht eine andere Stimme: „Ich bin nicht ganz erfüllt und glücklich.
Ich bin nicht wahr-haftig. Ich fühle mich nicht wirklich lebendig. Ich fühle mich nicht in der Fülle, in meiner wahren Lust und Liebesfähigkeit.“

Und das ist schade. Das tut weh. So wird der Schmerz, der Dich sowieso nie verlässt, wiederum der Schlüssel für das, was Dich in die Freiheit führt.

Dein Schmerz ist der Schlüssel in die Freiheit

Du kannst nicht vor ihm wegrennen. Es ist unmöglich, denn er ist ein Teil von Dir. Wenn Du ihn verdrängst, schneidest Du Dich von Dir selbst ab.

Du hast erkannt, dass alle Strategien zu nichts führen. Du bist ohnmächtig, hilflos, aber dafür offen, einen neuen Weg zu finden, weil bisher alles nicht funktioniert hat.

Das ist gut so. Die Ausweglosigkeit ist gut so.

Du sagst aus tiefstem Herzen: „Ich bin waffenlos. Ich bin ungeschützt. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich möchte aber weiter gehen. Ich habe eine so große Sehnsucht in mir.

Ich will die Liebe leben, einen wundervollen Partner an meiner Seite haben. Ich habe so große Sehnsucht nach Austausch, Offenheit, nach Begegnung, Nähe, Sexualität, und Erfüllung!“

Stell Dich dem Schmerz entgegen

Dieses Verlangen kann so stark werden, dass Du bereit bist neue Wege zu gehen. Du fragst, was Du tun kannst, was Du brauchst, um Dich zu öffnen, um diese Liebe leben zu können.

Das, was Du brauchst, ist die Hingabe an den Schmerz. Nimm ihn an, denn er ist ein Teil von Dir, vor dem Du nicht davonlaufen kannst.

Stell Dich ihm entgegen und sage ihm: „Lieber Schmerz, du bist immer da. Es kann sein, dass ich wieder voll verletzt werde, gerade im schönsten Moment. Es kann alles sein. Aber ich will es mit dir versuchen, denn ohne diese Offenheit, ohne diese Berührbarkeit, macht mein Leben keinen Spaß.“

Du kannst es Dir einreden und glauben Dein Leben in der Hand zu haben mit einem guten Job, guten Freunden und ab und zu vielleicht sogar Sex…Doch ist es das wirklich? Sollte das alles sein, was für Dich möglich ist?

Dein Herz kennt die Wahrheit

Da gibt es doch mehr, da gibt es doch tieferes. Dein Herz weiß das. Öffne Dich Deinem Schmerz!
Wenn Du Dich öffnest, geschehen überraschende Dinge und Begegnngen.

Du wirst andere Arten von Männern anziehen. Männer, die ebenso das Bedürfnis haben tiefer zu gehen. Es werden solche sein, die auch Sehnsucht nach wirklicher Begegnung haben.

Es ist so wichtig Deinen Schmerz vor Deinem Partner zu offenbahren, nur so kann er Dich erkennen und auch anerkennen. Es kann geschehen, dass Deine Gefühle zurück gewiesen werden, dennoch darfst Du Dich nicht vor Dir selber und dem anderen verstecken.

Das ist meine Hauptbotschaft an Dich. Also öffne Dich Deinem Schmerz und nimm ihn an.
Du fragst jetzt sicher:  „Ja wie soll das gehen? Wie soll ich das machen?“

Frage Dich in dem Moment: „Was fühle ich jetzt? Was fühle ich jetzt, wenn ich an meine Situation, an dieses Hin und Her denke? Was macht das mit mir? Was kommen da für Gefühle hoch?“

Du musst Dich entscheiden

Das ist der Weg sich wieder mit seinen Gefühlen auszusöhnen. Das ist eine Möglichkeit sich mit ihnen anzufreunden, ihr Dasein anzuerkennen. Sie zu verleugnen, hieße Dich selbst zu verraten, Deine Lebenskraft zu ersticken und letztlich, Deine Lebendigkeit.

Du musst Dich entscheiden, wie Du leben willst. Willst Du Dich im Griff und unter Kontrolle haben? Willst Du taktieren und Strategien fahren aber dafür nur halb leben?

Oder willst Du vollkommen und ganz leben? Lebendig und kraftvoll wie ein sprudelnder Quell aber mit dem vollen Risiko, wieder eins rein zu bekommen? Mit der Möglichkeit wieder zutiefst verletzt zu werden?

Denn das kann passieren. Das wird vielleicht auch passieren. Wir wissen es nicht. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Aus den größten Verletzungen, berge ich die größten Schätze.

Raum für Echtheit und Schmerz

Das war so und es ist immer noch so. Es geht immer weiter. Thomas und ich gehen immer tiefer.
Es ist schön, dieses Tiefergehen zuzulassen, weil wir uns auf einer ganz anderen Ebene treffen können.

Wir müssen uns nichts mehr vorspielen und begegnen uns tiefer, echter und wahrhaftiger.

Ich kann so reden und handeln, wie es aus meinem Herzen kommt. Das kann beidseitig auch verletzend sein. Doch dann geht es darum hineinzuspüren, warum mich jetzt etwas verletzt, was vom anderen kommt.

Was triggert mich da jetzt an? Was verletzt mich da so stark? Es geht darum präsent zu sein, im Austausch darüber zu sein, was gerade in mir und im anderen vor sich geht.

Es muss nicht viel getan werden. Der Schmerz muss einen Platz in der Beziehung haben dürfen. Er muss immer da sein dürfen und angenommen sein.

Und dann passiert Freiheit.

Totale Nacktheit vor dem Anderen

Wenn alle Gefühle auch in der Beziehung da sein dürfen, dann ist Deine Freiheit da, wirklich zu tun und zu sagen, was aus Dir kommt, und so zu leben, wie es aus Dir kommt, und Dich nicht mehr verstellen zu müssen.

Das ist wahre Freiheit für mich gerade. Und so bin ich auch dem Thomas total dankbar, dass wir diesen Weg gehen, immer tiefer und tiefer gehen.

Wir entblößen uns immer mehr voreinander und sind oft überrascht von uns selbst und dem anderen. Das macht es immer wieder neu, lebendig und spannend.

Es ist ein gefährlicher Weg, ein Wagnis, ein Abenteuer. Sich vor dem anderen verletzlich zeigen ist nicht immer leicht, aber etwas anderes kommt für uns nicht mehr in Frage.

Wem willst Du folgen?

Willst Du Deiner Sehnsucht folgen, Deinem Herzen? Wem willst Du folgen? Deinem Verlangen nach mehr Leben, mehr Tiefe und mehr Liebe?

Oder willst Du zufrieden sein mit dem was ist und das aufrecht erhalten? Das wäre auch legitim.

Aber Du musst es für Dich klären. Sieh Dir Deine Gefühle an, was macht es mit Dir, keine Beziehung zu haben, ist es wirklich ok? Bist Du dennoch zufrieden? Vielleicht sind es andere Themen, die Du hast?

Geh tiefer und frage Dich, was es wirklich mit Dir macht, keinen Partner zu haben und lüge Dich dabei nicht an. Sei ehrlich und  gestehe Dir Traurigkeit über Deine Einsamkeit ein, wenn sie da ist.

Bleib offen für Dich selbst

Das ist wahre Offenheit und diese Offenheit, die schreist du auch heraus, anstatt Dir eine Schutzschicht zu bauen: „Mir geht es sehr gut alleine und ich bin so glücklich als Single, und ich brauche gar keinen Mann.“

Bleib wirklich offen, halte Dich offen für das Gefühl: „Ja, das wäre doch schön jetzt“.  „Ich bin jetzt gerade in Trauer und es wäre schön jetzt, einen Partner zu haben“.

Halte Dich offen für Deine tiefsten Gefühle und nimm sie an, nimm Dich an!

Ich wünsche Dir alles, alles Liebe und viel Hingabe an den Moment, um zu spüren, was gerade da sein will in Dir.

Deine Katharina

PS

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