Ich behaupte heute etwas, das Du vermutlich noch nie auf diese Weise gehört hast. Ich behaupte, dass Deine Hoffnung Dein Leiden verursacht.

Du glaubst mir nicht? Dann lass es mich Dir mal erklären…

Uns hat eine Frau angeschrieben, die allgemein sehr unglücklich ist und sehr unter ihren Ängsten leidet. Wir haben ihr geraten, sie soll sich das Allerschlimmste vorstellen, was passieren kann, und vollkommen in dieses Gefühl eintauchen.

Der Lohn der Angst

Was glaubst Du, was sie getan hat?
Sie hatte den Mut, sich vollkommen darauf einzulassen. Chapeau! Dafür danke ich ihr sehr!
Und was sie berichtet hat, klingt einfach unglaublich:

Im schlimmsten Moment, auf dem Höhepunkt des Unglücks, das sie sich vorgestellt hatte, wurde sie plötzlich von einem nie gekannten Frieden erfasst. Es war nicht so, wie befürchtet, dass sie weggeschwemmt wurde von den schrecklichen Gefühlen. Hier ist noch ein Video, dass Dir hilft, mit Deinen Gefühlen umzugehen…

Durch den Abgrund in den Frieden

Mitten in den größten Höllenqualen kippte das Gefühl und sie fiel in einen Ozean der Stille.
Aller Schmerz, alle Angst waren verschwunden. Wie Phantome, die es nie gegeben hatte.

Frieden und Ruhe durchströmte sie bis…ja bis da ein neuer Gedanke in ihr aufkeimte: Hoffnung.

Es war die Hoffnung, dass es doch nicht ganz so schlimm kommen musste, wie sie es sich vorgestellt hatte. Und auf einmal war alles dahin.

Du willst Dich weg haben

Jegliche Sorgen und Ängste waren wieder da. Dann stellte sie uns die Frage: Kann es sein, dass die Hoffnung erst das Leiden verursacht?

Ja, genau so ist es. Solange Du auf etwas hoffst, leidest Du. Weil Du nicht akzeptierst, was ist.
Wenn Du hoffst, dass sich etwas in Deinem Leben ändern soll, wenn Du es anders haben willst, als es jetzt ist, nimmst Du es nicht an. Und das verursacht Leiden.

Weil Du nicht ganz da bist. Du bist nicht in der Liebe, Du bist nicht in der Annahme, sondern in der Antihaltung, also im Widerstand. Du willst etwas weg haben. Du willst nicht Du selbst sein. Denn das, was da ist, das bist Du.

Deine Hoffnung ist das Letzte

Das, was Du erntest, ist Dein Karma. Das willst Du nicht haben. Du willst Dich selbst nicht haben. Und das tut weh. Das verursacht großes Leiden. Hoffnung ist das Letzte. Sie bringt Dir gar nichts.

Dann hat sich diese Frau die allerschönsten Vorstellungen gemacht. Die waren wunderschön, bis zu dem Moment, als sie merkte, dass das Schöne auch wieder vorbeigehen könnte. Und was geschah dann?

Dann kamen sie wieder, ihre Ängste, und hatten sie vollkommen okkupiert.Wenn Du versuchst in die schönsten Träume zu fliehen, dann wirst Du unweigerlich wieder in die Angst fallen.

Deine Träume sind reine Flucht

Weil Du das, was ist, ablehnst. Es fühlt sich an wie Urlaub machen, sich das Schönste auszumalen. Eine kleine Auszeit vom Alltag. Doch dann holt es Dich wieder ein und Du spürst, wie die schönen Gefühle wegschwimmen und das Schreckliche wieder kommt.

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und Du selbst holst Dich wieder ein.

In Wahrheit ist es immer schön. Auch wenn es schrecklich ist. Wenn Du es bejahst, dann kannst Du damit in Resonanz gehen: Du kannst den Schmerz annehmen, ja zu ihm sagen, ja zur Verzweiflung, ja zur Ohnmacht.

Ja zu allem, was da ist. Dann ist der Frieden da. Der ewige Frieden, der immer da ist. Aus dem heraus kannst Du dann handeln.

Tun, was zu tun ist

Wenn Du todkrank bist, kannst Du Dich dann aus dem inneren Frieden heraus verabschieden. Oder den nächsten Schritt zu Deiner Heilung gehen. Niemand weiß, was als nächstes passieren wird.

Das zu tun, was zu tun ist, aus dem Frieden, aus der Stille heraus. Sage JA dazu! Schließe Frieden damit, gehe immer tiefer in ihn hinein.

Hoffe nicht, dass es anders wird, damit Du schmerzlos wirst. Du kannst den Schmerz nicht loswerden. Das geht einfach nicht.

Vergiss die Hoffnung

Es ist vielmehr so, dass Du Dein Leiden vervielfachst, wenn Du versuchst es loszuwerden.
Hoffnung verursacht Leiden, und an schönen Dingen festzuhalten verursacht ebenfalls Leid.

Diese Frau hat es selbst erfahren, und das hat wirklich Kraft. Deine eigene Erfahrung ist das Einzige, was Dich wirklich weiterbringt. Also geh in die Erfahrung, geh in den Schmerz und komme in den Frieden.

Vergiss die Hoffnung, halte Dich nicht an ihr fest und nimm Dein Leben so an, wie es ist. Nimm Dich selbst so an, wie Du bist.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, Deinen Weg zu gehen,

Dein Thomas

PS

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Du hast davon gehört, wie wichtig es ist, seine Gefühle wirklich zu spüren. Du willst ganz tief mit Dir selbst in Kontakt sein. Das bereitet Dir aber Schwierigkeiten. So richtig tief fühlt sich nichts an, da ist nur ein ungenauer Brei an Empfindungen.

Uns hat eine Frage erreicht, die sich darum dreht, wie man seine Gefühle tatsächlich spüren kann.

Gestellt hat sie uns eine Frau, die bereits positive Erfahrungen gemacht hat. Sie hat einen Schmerz gefühlt und im Brustraum wahrgenommen. Ist es das, was wir unter Gefühle wirklich fühlen verstehen?

Ist es die körperliche Wahrnehmung des Schmerzes?
Sie fragt auch, wann sie am besten ihre Gefühle fühlen soll. In einer Meditation? Oder in einem Moment, in dem es ihr gut geht und sie sich einfach an die negativen Gefühle erinnert?

Du bist zu erwachsen!

Oder soll sie es dann machen, wenn die Gefühle tatsächlich da sind? Sie fragt weiter, ob es einen idealen Zeitpunkt gibt, um ihre Gefühle wirklich zu spüren?

Ich finde, das ist eine sehr wichtige und schöne Frage. Thomas und ich sagen sehr oft, wie wichtig es ist, die Gefühle zu fühlen. Für die meisten Leute ist das gar nicht so einfach. Viele Menschen haben es schlicht verlernt.

In unserem Alltag, in dem wir so viele Dinge auf einmal managen müssen, sind wir die meiste Zeit in unserem Kopf, statt in unserem Körper. Wir haben uns eine Erwachsenenrolle zugelegt, besonders im beruflichen Umfeld, in dem das Zeigen und Ausleben von Gefühlen irritierend wirkt und fehl am Platz erscheint.

Panik in der Öffentlichkeit

Vor allem in der Öffentlichkeit. Wenn jemand öffentlich weint, oder eine Panikattacke bekommt, in einem Wutanfall ausrastet, irritiert und verunsichert das die anwesenden Menschen. Gefühle werden generell eher mit Kindern in Verbindung gebracht.

Kindern wird es im Idealfall noch zugestanden, ihre Gefühle auch öffentlich auszuleben.

Erwachsene haben sich im Griff zu haben. Doch viele haben bereits eine Kindheit erlebt, in der das Zulassen und Ausleben von Gefühlen nicht erlaubt wurde.

Immer wenn sie auftauchten, wurden sie entweder verharmlost, sofort abgewiegelt oder versucht zu verändern. Da beginnt bereits die eigentliche Unterdrückung. Es bietet sich uns eine große Chance in der Erkenntnis, das uns etwas fehlt.

Wir halten die Gefühle gar nicht aus.

Wir sind zum Beispiel nicht zur vollen Freude fähig. Das erkennen wir, wenn wir merken, dass wir zwar Dankbarkeit und Freude spüren, diese Gefühle aber so überwältigend sind, dass wir es nicht aushalten.

Der Geist begibt sich sofort auf Ablenkungskurs und beschäftigt sich mit nebensächlichen Dingen, wie der To Do Liste für den Tag.

Wir lassen diese Freude, diesen Spaß und die Leichtigkeit oder Dankbarkeit gar nicht zu, wir fühlen sie nicht wirklich. Es ist Angst, die dahinter steckt. Wir wissen einfach nicht, was dann passiert, wenn wir das volle Gefühl ausleben.

Es könnte uns wegblasen, wir könnten explodieren oder an einem negativen Gefühl sterben, am Schmerz  zum Beispiel. Wenn um Gottes Willen, dieser Riesenschmerz tatsächlich hochkommt, oder diese riesige Aggression, diese Wut!

Keine Kontrolle und Zerstörung

Wir fürchten uns vor dem Kontrollverlust, vor der Zerstörung, die wir anrichten könnten, vor der Verletzung, die wir anderen zuzufügen in der Lage wären.

Das ist was unser Verstand daraus macht. Wir spüren ein Gefühl und sofort kommt der Gedanke: Das ist zu heftig, das schaffe ich nicht, das kann ich nicht! Was passiert, wenn ich mich da reinfallen lasse?“

Danach folgen die Angst, die Zweifel und die Sorgen. Und schon bist Du wieder weg von Deiner tatsächlichen Empfindung. Oder Du lenkst Dich, im Falle eines positiven Gefühls, schnell mit anderen Dingen ab, die gerade in Deinem Umfeld passieren.

Das Fühlen hört nicht einfach auf

Vielleicht schreit gerade ein Kind, oder Du hast noch einen Termin und erlaubst Dir nicht, Dir die Zeit zu nehmen für die Freude oder was auch immer für Gefühle gerade anwesend sind.

Hier ist ein Video und ein weiterer Blogartikel, der sich mit dem Erwachen aus dem Schmerz beschäftigt. Du erfährst warum der Schmerz Deine Quelle ist und gleichzeitig Dein Potenzial.

Wie kommst Du nun dazu Deine Gefühle wirklich zu fühlen, vor allem, wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?

Die Antwort ist simpel: Jetzt! Immer dann, wann Du das Gefühl hast. Weil Du ein fühlendes Wesen bist, ist da auch immer ein Gefühl. Wir Menschen sind fühlende Wesen und das Fühlen hört nicht auf, wenn wir erwachsen sind. Wir fühlen immer.

Was fühlst Du? Jetzt!

Eine gute Übung für Dich ist, Dich immer und immer wieder zu fragen: „Was fühle ich jetzt gerade? Ist das Freude? Sind das ganz gemischte Gefühle?“

Vielleicht ist da ein bisschen Unwohlsein. Dann kannst Du nachfragen: Was fühle ich denn, wenn ich mich so unwohl fühle? Eventuell steigt dann eine Trauer hoch, oder ein Schmerz. Aber Du musst es auch gar nicht so genau  benennen.

Es ist zwar gut, klar unterscheiden zu können zwischen eindeutiger Wut und Schmerz. Doch viele kennen sich selbst nicht mehr gut und wissen nicht, wie sich ein Gefühl in der Klarheit anfühlt.

Ist es gut oder schlecht?

Es macht nichts, wenn Dir das schwer fällt. Du kannst einfach beginnen zu fühlen, egal, welchen Namen das Gefühl jetzt hat. Empfinde einfach nach, wie es sich anfühlt. Du kannst vom Groben immer feiner werden. Fühlt es sich gut an, oder nicht, ist da eine Unruhe, ein Unbehagen, kommt da ein Gedanke: „Das halte ich nicht aus“?

Wenn Du geübter bist, wirst Du die Erfahrung machen, dass es Dir hilft tiefer zu gehen und deutlicher zu spüren, wenn Du entspannt bist. Wenn Du Deinen Körper dabei entspannst und nichts willst, dann werden die Gefühle klarer.

Weder willst Du, dass es besser wird, noch dass Du etwas besser kannst oder glücklicher bist oder dann endlich tiefer in Dich hineinfällst. Nein! Du entspannst Dich in das hinein, was ist.

Dein Körper ist Dein Anker

Das beginnt mit dem Körper. Du kannst den Körper als Ankerpunkt nehmen und Dich treiben lassen.

Die Gliedmaßen schwer werden lassen und einfach Deinen Atem wahrnehmen, ohne ihn zu beeinflussen.

Du brauchst keine Atemübungen zu machen oder besonders tief atmen.

Einfach wahrnehmen, was jetzt gerade ist, wie Dein Atem gerade geht. So wie er in diesem Moment geht, ist er genau richtig. Nimm es wahr! Deinen Körper zu fühlen, verankert Dich im Hier und Jetzt.

Dann kannst Du Dich folgendes fragen:

„Ok. Was ist das für ein Gefühl, das gerade da ist?“ Nimm es einfach wahr. Das kann einher gehen mit einer Körperempfindung. Zum Beispiel Schmerz. Aber das Gefühl an sich ist nicht körperlich.

Es ist ein wenig außerhalb des physischen Körpers.

Du stürzt in die Tiefe

Experimentiere, wie es sich verändert, wenn Du das Gefühl so wahrnimmst.

Zieht sich etwas zusammen? Fühlst Du etwas, das in die Tiefe geht, oder etwas, das in die Höhe geht, oder etwas, das sich ausweitet? Das kann ganz unterschiedlich sein.

Der Schlüssel ist, dass Du bei dem, was geschieht, anwesend bleibst. Du bleibst präsent in der körperlichen Empfindung, sei es eine Enge im Brustkörper, die sehr typisch ist, oder an anderen Körperstellen. Bleibe bei diesem Schmerz, bleib aufmerksam und drifte nicht ab.

„Oh Gott, ich muss mich entspannen!“

Es können Gedanken kommen, die Dich ablenken wollen. Sie suggerieren Dir, dass es zu intensiv für Dich wird, dass das so nicht weiter gehen kann. Sei Dir dann bewusst, dass es nur Gedanken sind. Sie bilden bereits einen Widerstand gegen das Gefühl. Sie sind eine Form der Verspannung.

Wenn das passiert, versuche nicht etwas zu ändern. Wenn der Gedanke kommt: „Oh Gott, jetzt muss ich mich wieder entspannen!“, sondern fühle die Verspannung. Fühle diese Enge, lass sie zu. Geh richtig rein, lass Dich in sie reinfallen.

Plötzlich kann es sein, dass es ganz eng wird. Dann kommen existenzielle Ängste: Überlebe ich das? Das fühlt sich an wie sterben. Oder es zieht Dich in die Tiefe oder in einen explosionsartigen Zustand.

Fall in die Unendlichkeit

Meiner Erfahrung nach, ist es meistens ein Schmerz im Brustraum, der spürbar ist. Ein Schmerz, der intensiver wird oder ein Fallen in die Tiefe oder eine Enge, die Dich erfasst. Du hast dabei nichts zu tun. Das passiert von allein.

Was Du zu tun hast, ist lediglich wahrzunehmen, was da geschieht und präsent zu sein mit dem, was passiert. Es kann sein, dass Dein Herzschlag schneller wird, wenn Du in der Angst bist. Es kann sein, dass Du zu schwitzen beginnst, dass Du glaubst, jemanden um Hilfe rufen zu müssen, weil Du keine Luft bekommst.

Es kann sogar sein, dass Du glaubst es nicht zu überleben, weil Du auf einmal tiefer fällst, in die Unendlichkeit hinein. Es können existenzielle Erfahrungen wahrgenommen werden. Auf diese Erfahrungen reagiert der Verstand automatisch mit Gedanken wie: „Das schaffe ich nicht“, „ das überlebe ich nicht“.

Es geschieht etwas…

Es geschieht etwas, wenn Du es schaffst dennoch präsent zu bleiben. Wenn Du es schaffst, anwesend zu bleiben, wenn die Enge Dir zu schaffen macht, wenn Du ins Bodenlose fällst, wenn Du Dich im Unendlichen aufzulösen drohst…

Wenn Du es schaffst ohne Erwartungen zu verharren, Erwartungen daran, dass es besser wird, dass Du etwas geschafft haben wirst, erleuchtet wirst, danach…

Wenn Du es schaffst da zu sein mit der Enge, mit der Bodenlosigkeit, mit dem Sterben letztendlich…

Dann geschieht etwas, das ich jetzt nicht vorweg nehmen will. Es geschieht von selber.

Die Tore öffnen sich

Manche sagen Stille, manche sagen Leere, manche sagen Frieden, völlige Entspannung. Freude, unendliche Weite, leerer Raum, Schmerzlosigkeit. Es geht immer tiefer. Es ist nicht so, dass es einmal geschieht und geschafft werden muss und dann ist es vorbei.

Es geht immer tiefer und ist immer wieder neu. Neue Tore öffnen sich, tieferes Fühlen ereignet sich. Die Gefühle sind unsere Tore zu uns selbst.

Ich wünsche Dir Mut und Freude zu Fühlen.

Deine Katharina.

PS:

Um zu unserem Herzenstraum zu finden, sind Thomas und ich immer wieder tief hinabgetaucht in die Welt unserer Gefühle. Wir haben uns ergreifen und bewegen lassen.

Möchtest Du erfahren, wie wir es aus unserem absoluten Tiefpunkt der Verzweiflung und Ohnmacht geschafft haben, absolut glücklich zu sein und zeit- und ortsunabhängig zu wirken? Dann hol Dir unser E-Book mit unseren 11 Erfolgsgeheimnissen!

Absolute Klarheit in unseren Entscheidungen. Das ist es doch, was wir alle wollen. Kein ewiges Grübeln, keine schlaflosen Nächte und keinen Mindfuck.

Doch wie geht das? Wie spüre ich, wann mein Herz spricht und wann ich Entscheidungen aus der Angst heraus treffe? Immer wieder erreichen mich hier auf Koh Lanta Fragen danach, wie man diese innere Sicherheit erfahren kann.

Ich sage es Dir wie es ist: Nie. Du kannst es nie zu 100% wissen, ob gerade Dein Herz die Antwort gibt, oder die Angst. Aber Du kannst es prüfen.

Angst frisst Herz

Du kannst es für Dich ehrlich prüfen. So ehrlich, wie es Dir möglich ist. Frage Dich folgendes: Kommt die Antwort aus einer Annahme der Situation? Oder kommt sie aus dem Nein, dem Widerstand zu Deinen Gegebenheiten?

Das ist wirklich etwas, das Du erforschen musst: Weichst Du der Situation aus oder stellst Du Dich ihr offen entgegen? Da musst Du so genau wie möglich sein, denn wir nehmen nie zu Hundert Prozent alles an.

In jeder Situation, und sei sie noch so klar, steckt immer noch ein kleines Nein. Irgendwo gibt es immer noch einen kleinen Abstand zwischen Dir und der Unendlichkeit.

Du kennst doch das  Yin und Yang Zeichen: Im weißen Teil ist ein schwarzer Punkt und im schwarzen Teil ist ein weißer Punkt.

Das Schlimmste: Nichts tun

Selbst im größten Ja muss noch ein Nein verborgen sein. Du kannst Dich immer noch dagegen entscheiden. Es gibt immer die Möglichkeit dagegen zu sein, auch wenn es unwahrscheinlich ist.
Du kannst es nie vollkommen wissen, aber Du kannst es prüfen.

Hier ist ein Video von der Katharina, dass die Angst vor Entscheidungen sehr gut beleuchtet.

Und wenn Du Dir ziemlich sicher bist, dass es Dein Herz ist, das spricht, wenn Du statt einer Enge, eine innere Weite spürst, dann mach es! Selbst wenn Du später feststellst, dass Du doch aus dem Widerstand gegen die Angst heraus gehandelt hast. Macht ja nichts!

Das Wichtigste ist, dass Du etwas gelernt hast. Das Schlimmste ist nichts zu tun. Wenn Du nichts tust, wirst Du nie erfahren, was Dein Herz will. Es ist besser falsche Entscheidungen zu treffen und dann zu korrigieren, als keine Entscheidungen zu treffen.

Wir haben viele Fehler gemacht

Katharina und ich haben uns dem vollkommen ausgesetzt, auf dem Weg mit unserem Online-Business. Wir haben viele Fehler gemacht! Am Anfang waren wir das Fastenpaar, dann haben wir viel zum Thema Beziehungen gemacht.

Das war eine schöne Zeit aber jetzt sind wir wirklich angekommen bei dem, was wir immer machen wollten: Ein spirituelles Unternehmen führen, anderen helfen, wirklich aus dem Herzen heraus ihr Leben zu führen.

Wir haben so viele Fehler gemacht, so viel Verzweiflung gespürt und sind scheinbar falsche Wege gegangen. Doch weil wir bereit waren zu lernen und nochmal zu lernen, sind wir jetzt dort, wo wir stehen.

Jeder Fehler war ein weiterer Schritt zu unserem Herzen, eine weitere Einladung noch tiefer zu gehen.Und auf diese Art machen wir auch weiter.

Lass Dich in die Tiefe führen

Wir folgen unserem Herzen in die Tiefe und erfahren immer genauer, wer wir sind. Wir erfahren immer stärker was wir wollen: Immer größer wirken und noch viel mehr Menschen erreichen.

Also prüfe das! Du kannst das wirklich nur individuell für Dich machen. Jeder hat einen anderen Herzensimpuls, wenn er in einer akzeptierenden Haltung in sich hineinspürt. Ich gebe mal ein Beispiel:

Herz -Veganer oder Angst-Veganer?

Seit zwanzig Jahren lebe ich vegan. Ich treffe in der Szene immer wieder auf Fanatiker, die gegen etwas sind, in dem Fall gegen Fleischesser.

Sie sind ständig am Kämpfen, weil sie das Leid nicht spüren wollen. Sie wollen es nicht annehmen, was wir Menschen den Tieren und auch uns selbst antun, wenn wir Fleisch von gequälten Tieren essen.

Die Haltung ist verständlich, doch indem sie gegen diesen Schmerz kämpfen, vermehren sie ihn. Wem nützt es, wenn jeder gegen den anderen hetzt? Die Fleischesser fühlen sich dann auch bedroht und kämpfen gegen die Vegetarier oder Veganer.

Sieh dem Schmerz ins Angesicht

Ich fühle mich der Haltung, die aus der Akzeptanz des Schmerzes heraus handelt, eher zugehörig. Ich sehe hin und nehme wahr was da ist: Ja, da ist Schmerz bei den Tieren, bei den Menschen, bei der Umwelt.

Und aus dieser Akzeptanz heraus mache ich, was mein Herz will. Mein Herz und mein Körper signalisieren mir, dass ich nichts Tierisches zu essen brauche. Wozu auch?

Für mich war das nie ein Problem. Wenn ich das aber aus Widerstand gegen das Fleischessen machen würde, weil ich einem moralischen Konzept folge, dann kämpfe ich gegen mich selbst.

Du kämpfst gegen Dich selbst

Dann kämpfe ich nicht nur gegen die Fleischesser, sondern auch gegen meine Impulse, Fleisch essen zu wollen und Tierisches essen zu wollen. Weil es ja gut schmeckt und weil es ja auch Vorteile hat. Und das gilt es immer zu prüfen.

Jemand anderes, der diese Frage für sich selbst erforscht und aus der Akzeptanz des Schmerzes für Tier und Mensch heraus handelt, kann genau so gut zum dem Schluss kommen, statt auf Fleisch zu verzichten, Biofleisch essen zu wollen.

Derjenige kann sich auch genau so aus der Bewusstheit heraus entscheiden, weiter das Fleisch aus dem Supermarkt zu essen. Jede Entscheidung ist richtig. Das Herz und der Kopf treffen die Entscheidung und jeder erntet sowieso das, was er sät.

Wenn Du ein Kopfmensch bist und es Dir schwer fällt Deine Gefühle zu spüren, kannst Du in diesem Video erfahren, wie Du ins Gefühl kommst.

Falsch gibt es nicht!

Das, was Du tust, hat Folgen. Das muss jeder für sich prüfen. Der eine wird selbst mit veganem Essen krank und der andere bleibt mit Fleischessen gesund.

Es ist ganz individuell. Wir können nicht über alle eine Schablone legen, die allgemein gültig ist. Wir können nicht behaupten vegan zu sein, sei für alle richtig. Nein, jeder muss es für sich selbst prüfen.

Leckerer Grillgeruch?

Ich bin seit 20 Jahren Veganer und trotzdem muss ich es immer wieder für mich prüfen. Wenn mir ein verführerischer Grillgeruch in die Nase steigt, dann muss ich es wieder für mich prüfen! Will ich es heute essen, oder nicht? Ich genieße manchmal den Geruch, meistens riecht es jedoch nicht gut.

Wenn es mich anmacht, dann komme ich auf die Idee, irgendwo eine Eiweisquelle anzuzapfen. Sprossen essen zum Beispiel, oder das Fruchtfleisch von Kokosnüssen.

Prüfe Dich immer, wenn Du Dich fragst, ist es Dein Herz das spricht, oder nicht? Handelst Du aus einem Ja zur Situation, zu dem was ist, oder nicht? Bejahst Du auch die Folgen, die Konsequenzen, die das hat?

Folgst Du Dir selbst oder der Angst?

Das Gleiche gilt auch für Beziehungen: Du spürst ganz klar ein Ja zur Trennung von Deinem Partner oder Deiner Partnerin. Du hast es lang probiert, darüber gesprochen, es geprüft, doch der gemeinsame Weg ist nicht mehr stimmig.

Dann musst Du gehen aber auch die Konsequenzen tragen. Eine Trennung tut immer weh. Du wirst allein sein, und anderen könnten Deine Entscheidung verurteilen. Du musst genau so „Ja“ zu den Konsequenzen sagen.

Lebst Du ein fremdes Leben?

Wenn Du aber nicht aus dem Herzen heraus handelst, wenn ein Nein zu dem was ist in Dir ist, weil Du Angst hast allein zu sein, dann bleibst Du bei Deinem Mann oder bei Deiner Frau. Vielleicht weil Du Angst hast dann kein Geld mehr zu haben oder dass die anderen Dich verurteilen.

Wenn Du diese Ängste nicht annimmst, Dich dagegen wehrst, dann handelst Du aus der Angst heraus.

Ich hoffe, ich konnte Dir den Unterschied klar machen, zwischen den Handlungen aus dem Herzen oder aus der Angst heraus.

Go for it!

Ich wünsche Dir, dass du es gut für Dich überprüfst und dann einfach gehst. Und anhand Deines Handelns und den Folgen die das hat, jeden Moment aufs Neue prüfst: Ist es das, was ich will? Ist es das, was aus meinem Herzen kommt?

Wenn nicht, dann geh den anderen Weg. Dann bist Du halt nicht mehr das Fastenpaar, dann bist du halt nicht mehr der Beziehungscoach.

Ist ja egal. Wir sind einen Weg gegangen und jetzt gehen wir einen neuen Weg. Einen tieferen, einen schöneren für uns, aus dem Gefühl heraus.

Wenn Du unsere 11 Erfolgsgeheimnisse wissen willst, wie wir es auf unserem Weg des Erforschens unserer Gefühle bis zu diesem Zeitpunkt geschafft haben, dann hol Dir unser Gratis Ebook. Du erfährst darin von unserem Weg, der auch voller Verzweiflung war der uns aber auch in die Fülle geführt hat.

Dein Thomas

Behiehung-ohne-Angst

Hier im Ressort auf Koh Lanta ist es unglaublich entspannend. Hier wird der Kopf frei und das Leben ist leicht. Ich kenne aber auch die andere Seite, wenn alles schwierig ist und die Gefühle einen verzweifeln lassen.

Mir hat eine Frau geschrieben, die sehr verzweifelt ist. Sie hat immer Pech mit Männern. Entweder wird sie nach kurzer Zeit betrogen oder die Beziehungen enden in einem riesen Streit.

Gerade jetzt hat sie einen Mann gefunden, den sie sehr liebt. Sie sind aber noch kein Paar, weil er sich nicht auf sie einlässt und sie hat Angst.

Es herrscht ein großes Hin und Her, eine Situation voller Unklarheit. Es ist nicht einfach, wenn der Partner widersprüchliche Signale aussendet.

Ich habe Angst verlassen zu werden

Sie hat eine große Sehnsucht danach, sich hinzugeben, sich einzulassen auf die Beziehung. Doch sie befürchtet wieder enttäuscht zu werden.

Wird sie wieder verletzt werden? Wird er sie verlassen? Bleibt sie dann wieder allein zurück?

Das sind die Fragen, die sie quälen. Sie lebt ihre Liebe mit angezogener Handbremse und weiß nicht, was sie tun kann.

Wenn alle Strategien scheitern

Diese Frage berührt mich sehr, weil sie ein tiefes Thema berührt: Ohnmacht.

Ich sehe diese Frau in ihrer absoluten Ohnmächtigkeit sich vor Schmerz und Verletzungen zu schützen. Sie versucht alles, um ihrem Schatten, der dunklen Seite, zu entkommen.

Sie hat alle Strategien ausprobiert: abwarten, es genießen und sich öffnen, Nichts tun, sich zurückziehen, den Kontakt abbrechen… Es hat einfach nichts funktioniert!

Der Versuch Schmerz zu vermeiden

Im Gegenteil, alles war verletzend. Alles hat Schmerz verursacht. Es berührt mich sehr zu spüren, wie jemand alles versucht und darum kämpft nicht mehr leiden zu müssen, es aber nicht schafft.

Egal, was versucht und getan wird, es tut weh: Das Warten tut weh. Die Hingabe tut weh, wenn die Verletzung im vielleicht schönsten Moment der totalen Öffnung kommt.

Auch die komplette Abkapselung tut weh: „Alle Männer sind Scheiße. Ich lasse mich auf überhaupt nichts mehr ein!“ Den Schmerz zu unterdrücken verursacht noch mehr Schmerz.

Du verletzt Dich selbst

Was ist das für ein Leben, sich so abzugrenzen von dem Schönen? Damit verletzt Du Dich selbst. Du schneidest Dich ab von der Liebe, die Du fähig bist zu empfinden.

Du erlaubst es Dir nicht zu lieben. Ich spüre diesen Schmerz so stark. Diese Ohnmacht, diese Hilflosigkeit, die damit einher geht.

Den Schmerz der Ausweglosigkeit, die Qual der Strategielosigkeit zu fühlen, das macht Dich erst berührbar. Deine Hilflosigkeit zu spüren, nicht mit heiler Haut davon zu kommen und der Verletzung einfach nicht ausweichen zu können, macht Dich zutiefst menschlich.

Je mehr Du versuchst dem auszuweichen, es zu ignorieren und wegzuschubsen, desto größer wird Deine Not. Sie klebt an Deiner Seite und bohrt sich in Dein Inneres. Sie ist unterdrückt, aber anwesend.

Lebst Du eine Lüge?

Vielleicht spürst Du sie nicht direkt und richtest Dich oberflächlich ganz gut ein:
„Mein Leben ist doch ganz ok. Ich habe vielleicht keine Beziehung, aber ich fühle mich sonst rundherum wohl.“

Doch innen drin, tief in Dir, spricht eine andere Stimme: „Ich bin nicht ganz erfüllt und glücklich.
Ich bin nicht wahr-haftig. Ich fühle mich nicht wirklich lebendig. Ich fühle mich nicht in der Fülle, in meiner wahren Lust und Liebesfähigkeit.“

Und das ist schade. Das tut weh. So wird der Schmerz, der Dich sowieso nie verlässt, wiederum der Schlüssel für das, was Dich in die Freiheit führt.

Dein Schmerz ist der Schlüssel in die Freiheit

Du kannst nicht vor ihm wegrennen. Es ist unmöglich, denn er ist ein Teil von Dir. Wenn Du ihn verdrängst, schneidest Du Dich von Dir selbst ab.

Du hast erkannt, dass alle Strategien zu nichts führen. Du bist ohnmächtig, hilflos, aber dafür offen, einen neuen Weg zu finden, weil bisher alles nicht funktioniert hat.

Das ist gut so. Die Ausweglosigkeit ist gut so.

Du sagst aus tiefstem Herzen: „Ich bin waffenlos. Ich bin ungeschützt. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich möchte aber weiter gehen. Ich habe eine so große Sehnsucht in mir.

Ich will die Liebe leben, einen wundervollen Partner an meiner Seite haben. Ich habe so große Sehnsucht nach Austausch, Offenheit, nach Begegnung, Nähe, Sexualität, und Erfüllung!“

Stell Dich dem Schmerz entgegen

Dieses Verlangen kann so stark werden, dass Du bereit bist neue Wege zu gehen. Du fragst, was Du tun kannst, was Du brauchst, um Dich zu öffnen, um diese Liebe leben zu können.

Das, was Du brauchst, ist die Hingabe an den Schmerz. Nimm ihn an, denn er ist ein Teil von Dir, vor dem Du nicht davonlaufen kannst.

Stell Dich ihm entgegen und sage ihm: „Lieber Schmerz, du bist immer da. Es kann sein, dass ich wieder voll verletzt werde, gerade im schönsten Moment. Es kann alles sein. Aber ich will es mit dir versuchen, denn ohne diese Offenheit, ohne diese Berührbarkeit, macht mein Leben keinen Spaß.“

Du kannst es Dir einreden und glauben Dein Leben in der Hand zu haben mit einem guten Job, guten Freunden und ab und zu vielleicht sogar Sex…Doch ist es das wirklich? Sollte das alles sein, was für Dich möglich ist?

Dein Herz kennt die Wahrheit

Da gibt es doch mehr, da gibt es doch tieferes. Dein Herz weiß das. Öffne Dich Deinem Schmerz!
Wenn Du Dich öffnest, geschehen überraschende Dinge und Begegnngen.

Du wirst andere Arten von Männern anziehen. Männer, die ebenso das Bedürfnis haben tiefer zu gehen. Es werden solche sein, die auch Sehnsucht nach wirklicher Begegnung haben.

Es ist so wichtig Deinen Schmerz vor Deinem Partner zu offenbahren, nur so kann er Dich erkennen und auch anerkennen. Es kann geschehen, dass Deine Gefühle zurück gewiesen werden, dennoch darfst Du Dich nicht vor Dir selber und dem anderen verstecken.

Das ist meine Hauptbotschaft an Dich. Also öffne Dich Deinem Schmerz und nimm ihn an.
Du fragst jetzt sicher:  „Ja wie soll das gehen? Wie soll ich das machen?“

Frage Dich in dem Moment: „Was fühle ich jetzt? Was fühle ich jetzt, wenn ich an meine Situation, an dieses Hin und Her denke? Was macht das mit mir? Was kommen da für Gefühle hoch?“

Du musst Dich entscheiden

Das ist der Weg sich wieder mit seinen Gefühlen auszusöhnen. Das ist eine Möglichkeit sich mit ihnen anzufreunden, ihr Dasein anzuerkennen. Sie zu verleugnen, hieße Dich selbst zu verraten, Deine Lebenskraft zu ersticken und letztlich, Deine Lebendigkeit.

Du musst Dich entscheiden, wie Du leben willst. Willst Du Dich im Griff und unter Kontrolle haben? Willst Du taktieren und Strategien fahren aber dafür nur halb leben?

Oder willst Du vollkommen und ganz leben? Lebendig und kraftvoll wie ein sprudelnder Quell aber mit dem vollen Risiko, wieder eins rein zu bekommen? Mit der Möglichkeit wieder zutiefst verletzt zu werden?

Denn das kann passieren. Das wird vielleicht auch passieren. Wir wissen es nicht. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Aus den größten Verletzungen, berge ich die größten Schätze.

Raum für Echtheit und Schmerz

Das war so und es ist immer noch so. Es geht immer weiter. Thomas und ich gehen immer tiefer.
Es ist schön, dieses Tiefergehen zuzulassen, weil wir uns auf einer ganz anderen Ebene treffen können.

Wir müssen uns nichts mehr vorspielen und begegnen uns tiefer, echter und wahrhaftiger.

Ich kann so reden und handeln, wie es aus meinem Herzen kommt. Das kann beidseitig auch verletzend sein. Doch dann geht es darum hineinzuspüren, warum mich jetzt etwas verletzt, was vom anderen kommt.

Was triggert mich da jetzt an? Was verletzt mich da so stark? Es geht darum präsent zu sein, im Austausch darüber zu sein, was gerade in mir und im anderen vor sich geht.

Es muss nicht viel getan werden. Der Schmerz muss einen Platz in der Beziehung haben dürfen. Er muss immer da sein dürfen und angenommen sein.

Und dann passiert Freiheit.

Totale Nacktheit vor dem Anderen

Wenn alle Gefühle auch in der Beziehung da sein dürfen, dann ist Deine Freiheit da, wirklich zu tun und zu sagen, was aus Dir kommt, und so zu leben, wie es aus Dir kommt, und Dich nicht mehr verstellen zu müssen.

Das ist wahre Freiheit für mich gerade. Und so bin ich auch dem Thomas total dankbar, dass wir diesen Weg gehen, immer tiefer und tiefer gehen.

Wir entblößen uns immer mehr voreinander und sind oft überrascht von uns selbst und dem anderen. Das macht es immer wieder neu, lebendig und spannend.

Es ist ein gefährlicher Weg, ein Wagnis, ein Abenteuer. Sich vor dem anderen verletzlich zeigen ist nicht immer leicht, aber etwas anderes kommt für uns nicht mehr in Frage.

Wem willst Du folgen?

Willst Du Deiner Sehnsucht folgen, Deinem Herzen? Wem willst Du folgen? Deinem Verlangen nach mehr Leben, mehr Tiefe und mehr Liebe?

Oder willst Du zufrieden sein mit dem was ist und das aufrecht erhalten? Das wäre auch legitim.

Aber Du musst es für Dich klären. Sieh Dir Deine Gefühle an, was macht es mit Dir, keine Beziehung zu haben, ist es wirklich ok? Bist Du dennoch zufrieden? Vielleicht sind es andere Themen, die Du hast?

Geh tiefer und frage Dich, was es wirklich mit Dir macht, keinen Partner zu haben und lüge Dich dabei nicht an. Sei ehrlich und  gestehe Dir Traurigkeit über Deine Einsamkeit ein, wenn sie da ist.

Bleib offen für Dich selbst

Das ist wahre Offenheit und diese Offenheit, die schreist du auch heraus, anstatt Dir eine Schutzschicht zu bauen: „Mir geht es sehr gut alleine und ich bin so glücklich als Single, und ich brauche gar keinen Mann.“

Bleib wirklich offen, halte Dich offen für das Gefühl: „Ja, das wäre doch schön jetzt“.  „Ich bin jetzt gerade in Trauer und es wäre schön jetzt, einen Partner zu haben“.

Halte Dich offen für Deine tiefsten Gefühle und nimm sie an, nimm Dich an!

Ich wünsche Dir alles, alles Liebe und viel Hingabe an den Moment, um zu spüren, was gerade da sein will in Dir.

Deine Katharina

PS

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Ein lebendiges Gespräch und die Vision…

Es ist mitten in der Nacht auf Koh Samui. Heute hatte ich eines der intensivsten Gespräche meines Lebens mit Katharina.

Wir sprachen über die Vision in mir. Sie wird immer klarer und ich verstehe sie immer besser. Es geht um Deine Bedürftigkeit, um das, was Du aus dem Tiefsten Deiner Seele heraus brauchst.

Als Mensch sehnst Du Dich danach glücklich zu sein, erfüllt, in Frieden mit Dir und der Welt. Doch es geht weniger um diesen Frieden, als um die Erkenntnis, wie bedürftig Du bist, die Dich das Leben intensiv leben lässt.

Wonach schreit Deine Seele jetzt gerade?

Es geht nicht darum, ständig irgendwelchen Bedürfnisbefriedigungen nachzulaufen. Es geht darum herauszufinden, was Du, genau Du, jetzt gerade brauchst.

Was braucht Dein Körper, was braucht Deine Seele und was braucht Dein Geist? Das umzusetzen ist das einzig Wahre.

Bleib da mal stehen, spüre hinein in dieses Brauchen, in diese Bedürftigkeit.Und dann akzeptiere sie, die Schwäche in Dir, nimm sie an.

Nimm alles an, was an Wollen und Brauchen da ist, wir alle sind da gleich.
Wir brauchen die Luft zum Atmen, wir brauchen Essen, das Leben und den anderen Menschen…

Ich treff Dich ganz tief unten…

Was kann es Schöneres geben, Berührenderes, als mit einem anderen Menschen zu sein? Gibt es etwas Tieferes als die Vereinigung in der Begegnung unserer Herzen?

Selbst in der Trennung kann man einander berühren, miteinander wahrhaftig sein, aber nur, wenn wir es schaffen uns in unserer Schwachheit auch zu zeigen.

Das ist die einzige Möglichkeit: Nur wenn wir es schaffen uns einander vollkommen zu zeigen. Alles andere hat keine Substanz, ist nicht echt und geht am Wesentlichen vorbei.

Dabei geht es nicht um das Bedürfnis geliebt zu werden.
Es geht um das Bedürfnis sein Inneres zu zeigen und genau das auszudrücken, was man ist. Das, was aus mir fließen will, das will ich zeigen, mitteilen, das ist es, was ich bin.

Mindheart dient Deiner Bedürftigkeit

Ich habe mich sehr viel mit dem Erwachen und der Stille beschäftigt.
Das innere Nacktsein in diesem Moment, das uns als Menschen ausmacht,
das Ungeschützt sein, das Brauchen, ist das Kraftvollste und Lebendigste.

Das ist Schönheit.

Bei Mindheart geht es darum, Dein Brauchen und Wollen anzunehmen und von diesem Punkt heraus zu leben.

Mindeart ist dafür da, zu spüren, zu sehen, wahrzunehmen was wir brauchen. Wir dienen der Erkenntnis, dass wir als Menschen bedingt sind.

Lebendig sein, nicht unpersönlich!

Ja, es gibt diese Ebene, die unpersönlich ist. Aber wir sind nicht auf der Welt, um unsere Unpersönlichkeit zu leben.

Es geht überhaupt nicht!
Wir können nichts über die Wahrheit erfahren, weil die Wahrheit unberührbar ist, weil die Wahrheit von uns nicht erkundbar ist. Gott sei Dank ist sie das nicht.

Wir können sie erforschen, ergründen, die Folgen von ihr erfahren. Aber die Wahrheit selbst bleibt unberührbar, unmanipulierbar, unergründbar.

Das, was am Ende des Tages überbleibt, bist du als Mensch, als berührbarer verletzlicher, bedürftiger Mensch.

Deine Schwäche macht Dich stark!

Erst wenn wir uns darüber bewusst sind, und es würdigen, dass wir brauchen, dass wir bedürftig sind, erst dann sind wir nicht mehr davon abhängig.

Erst wenn wir das wirklich erkennen, sind wir frei und verstehen unser Wesen, und können wählen. Wenn wir nicht mehr flüchten müssen vor der Bedürftigkeit, sind wir frei.

An dieser Stelle will ich Romen Banerjee danken. Danke, lieber Romen, ich habe es nicht in Worte fassen können, doch ich habe gespürt, dass Du diese Bedürftigkeit annimmst, dass Du wirklich mit Deinem ganzen Wesen sagen kannst: „Ich brauche dich.“

Das habe ich echt gebraucht, mehr als alles andere. Mehr als alles andere ist es wichtig für mich, meine Bedürftigkeit anzuerkennen, das Brauchen anzuerkennen.

Das Strahlen aus Deinem Inneren

Mein Bedauern gilt allen, die glauben in der Stille oder im Satsang ist das Höchste, das man erreichen kann, das Unpersönliche zu leben.

Es ist nicht das Unpersönliche, das gelebt werden will, sondern Deine individuelle Entfaltung, das, was aus Deinem Inneren strahlen will, das direkt aus der Quelle kommt.

Es ist von allem anderen unabhängig. Es ist Dein Bedürftigsein, das durch alles andere hindurchstrahlt und immer zu sehen ist. Das ist das Schönste.

Ein Netzwerk aus sprudelnden Quellen

Ein Teil der Vision von Mindheart ist der Aufbau eines großen Netzwerkes von Menschen, die aus ihrer innersten Quelle heraus leben, die Wahrheit ihres Herzens immer mehr vertiefen und nach Außen bringen wollen.

Die Kongresscoachings sind Teil dieser Vision. Es wird noch viel mehr geben.

Im Hintergrund entwickelt sich gerade sehr viel Vernetzung und Kooperation, die es immer mehr Menschen ermöglicht, wirklich ihr Innerstes zu leben, wirklich aus der Quelle zu leben.

Immer im Gewahrsein der Bedürftigkeit, meiner Bedürftigkeit und Deiner. Ich brauche Dich. Euch Alle.

Ich danke Dir für das, was Du bist und möchte Dich einladen, mich in Deinem Herzen zu treffen, in meinem Herzen zu treffen. Begegnen wir uns in unserer Bedürftigkeit, in unserem Einander brauchen.

Dein Thomas

PS

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