Hoffnung: Warum sie Dich verzweifeln lässt

By Nicole 1 Jahr agoNo Comments

Ich behaupte heute etwas, das Du vermutlich noch nie auf diese Weise gehört hast. Ich behaupte, dass Deine Hoffnung Dein Leiden verursacht.

Du glaubst mir nicht? Dann lass es mich Dir mal erklären…

Uns hat eine Frau angeschrieben, die allgemein sehr unglücklich ist und sehr unter ihren Ängsten leidet. Wir haben ihr geraten, sie soll sich das Allerschlimmste vorstellen, was passieren kann, und vollkommen in dieses Gefühl eintauchen.

Der Lohn der Angst

Was glaubst Du, was sie getan hat?
Sie hatte den Mut, sich vollkommen darauf einzulassen. Chapeau! Dafür danke ich ihr sehr!
Und was sie berichtet hat, klingt einfach unglaublich:

Im schlimmsten Moment, auf dem Höhepunkt des Unglücks, das sie sich vorgestellt hatte, wurde sie plötzlich von einem nie gekannten Frieden erfasst. Es war nicht so, wie befürchtet, dass sie weggeschwemmt wurde von den schrecklichen Gefühlen. Hier ist noch ein Video, dass Dir hilft, mit Deinen Gefühlen umzugehen…

Durch den Abgrund in den Frieden

Mitten in den größten Höllenqualen kippte das Gefühl und sie fiel in einen Ozean der Stille.
Aller Schmerz, alle Angst waren verschwunden. Wie Phantome, die es nie gegeben hatte.

Frieden und Ruhe durchströmte sie bis…ja bis da ein neuer Gedanke in ihr aufkeimte: Hoffnung.

Es war die Hoffnung, dass es doch nicht ganz so schlimm kommen musste, wie sie es sich vorgestellt hatte. Und auf einmal war alles dahin.

Du willst Dich weg haben

Jegliche Sorgen und Ängste waren wieder da. Dann stellte sie uns die Frage: Kann es sein, dass die Hoffnung erst das Leiden verursacht?

Ja, genau so ist es. Solange Du auf etwas hoffst, leidest Du. Weil Du nicht akzeptierst, was ist.
Wenn Du hoffst, dass sich etwas in Deinem Leben ändern soll, wenn Du es anders haben willst, als es jetzt ist, nimmst Du es nicht an. Und das verursacht Leiden.

Weil Du nicht ganz da bist. Du bist nicht in der Liebe, Du bist nicht in der Annahme, sondern in der Antihaltung, also im Widerstand. Du willst etwas weg haben. Du willst nicht Du selbst sein. Denn das, was da ist, das bist Du.

Deine Hoffnung ist das Letzte

Das, was Du erntest, ist Dein Karma. Das willst Du nicht haben. Du willst Dich selbst nicht haben. Und das tut weh. Das verursacht großes Leiden. Hoffnung ist das Letzte. Sie bringt Dir gar nichts.

Dann hat sich diese Frau die allerschönsten Vorstellungen gemacht. Die waren wunderschön, bis zu dem Moment, als sie merkte, dass das Schöne auch wieder vorbeigehen könnte. Und was geschah dann?

Dann kamen sie wieder, ihre Ängste, und hatten sie vollkommen okkupiert.Wenn Du versuchst in die schönsten Träume zu fliehen, dann wirst Du unweigerlich wieder in die Angst fallen.

Deine Träume sind reine Flucht

Weil Du das, was ist, ablehnst. Es fühlt sich an wie Urlaub machen, sich das Schönste auszumalen. Eine kleine Auszeit vom Alltag. Doch dann holt es Dich wieder ein und Du spürst, wie die schönen Gefühle wegschwimmen und das Schreckliche wieder kommt.

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende und Du selbst holst Dich wieder ein.

In Wahrheit ist es immer schön. Auch wenn es schrecklich ist. Wenn Du es bejahst, dann kannst Du damit in Resonanz gehen: Du kannst den Schmerz annehmen, ja zu ihm sagen, ja zur Verzweiflung, ja zur Ohnmacht.

Ja zu allem, was da ist. Dann ist der Frieden da. Der ewige Frieden, der immer da ist. Aus dem heraus kannst Du dann handeln.

Tun, was zu tun ist

Wenn Du todkrank bist, kannst Du Dich dann aus dem inneren Frieden heraus verabschieden. Oder den nächsten Schritt zu Deiner Heilung gehen. Niemand weiß, was als nächstes passieren wird.

Das zu tun, was zu tun ist, aus dem Frieden, aus der Stille heraus. Sage JA dazu! Schließe Frieden damit, gehe immer tiefer in ihn hinein.

Hoffe nicht, dass es anders wird, damit Du schmerzlos wirst. Du kannst den Schmerz nicht loswerden. Das geht einfach nicht.

Vergiss die Hoffnung

Es ist vielmehr so, dass Du Dein Leiden vervielfachst, wenn Du versuchst es loszuwerden.
Hoffnung verursacht Leiden, und an schönen Dingen festzuhalten verursacht ebenfalls Leid.

Diese Frau hat es selbst erfahren, und das hat wirklich Kraft. Deine eigene Erfahrung ist das Einzige, was Dich wirklich weiterbringt. Also geh in die Erfahrung, geh in den Schmerz und komme in den Frieden.

Vergiss die Hoffnung, halte Dich nicht an ihr fest und nimm Dein Leben so an, wie es ist. Nimm Dich selbst so an, wie Du bist.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut, Deinen Weg zu gehen,

Dein Thomas

PS

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  Allgemein

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