Leben ohne Kontrolle

By Katharina Nestelberger 1 Jahr agoNo Comments
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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Bei uns geht gerade die Post ab.

Wir sind intensiv am TUN, wir bekommen laufend Coaching-Anfragen rein, von herz-motivierten Menschen, die auch einen erfolgreichen Online-Kongress zu ihrem Herzens-Thema veranstalten wollen. Thomas ist gerade dabei die „DieNestelbergers-Mindheart-Kongress-Gruppe“ ins Leben zu rufen, die in ein paar Tagen losstarten wird. So spannend.

Es geht ums TUN!

Und bei mir melden sich mutige Frauen zum Coaching, die endlich ihren Herzensweg gehen wollen, pur und kompromisslos in der vollen Kraft ihren Herzen folgen wollen. Spannend, dass es bei allen ums TUN geht, selbst bei den Beziehungs-Coachings, die ich gebe – wie können wir miteinander TUN ist die verzweifelte Frage – wir wissen doch alles, spüren soviel, können telepathisch mit Tieren kommunizieren und haben Rückblicke in mindestens 5 frühere Leben und deren Herausforderungen.

Aber wenn es darum geht, das Wissen und das Fühlen anzuwenden und im Hier & Jetzt zu LEBEN – das scheint was gaaanz anderes zu sein.

Die paradoxe Entfaltung ins Nichtwissen

Und ich bin so von Herzen dankbar über die großartigen Menschen, die sich gerade bei uns melden, schon kürzer oder länger intensiv am Weg der Selbsterforschung oder Selbstentfaltung sind- und ja, wieder und immer wieder feststellen: ich weiß einfach nichts – und wieder und immer wieder bin ich mir nicht zu schade, mich unterstützen zu lassen. Mir dabei Hilfe zu holen und darum zu bitten.

Wenn der Schmerz mich überwältigt

Und klar, es braucht dazu ein großes Ausmaß von Leiden und „ich kann nicht mehr so weiter“, „es geht nicht mehr“, „ich will doch mein Leben nicht so wegschmeißen“.

Gerade habe ich mit einer Familie zu tun, wo der 13-jährige Sohn im Koma liegt. Vor ein paar Tagen ist er einfach umgekippt, nun mehrfach am Kopf notoperiert worden und es scheint, dass die Gefühls- und Erinnerungsregion des Gehirns nachhaltig geschädigt ist.

Und die Mutter ist schwerstens herausgefordert im Umgang mit ihren Gefühlen und ihrem panischen Ex-Mann und äußerte den Wunsch, auch nichts mehr denken zu müssen (wie der im Koma liegende Sohn), um nichts so Schlimmes mehr zu erschaffen. WOW. Das berührt mich gerade.

„Ich wünschte ich müsste nicht mehr denken, nicht mehr fühlen“. Wie stark ist das? Welch große Sehnsucht und Liebe steckt hinter dieser Wut, dem Schmerz, der Ohnmacht, dem Hass, dem Widerstand.

In der Aufgabe liegt die tiefste Hingabe

Hier hebt jemand seine Arme schreiend in den Himmel, hilflos und voller Schmerz, auf den Knien, am Boden niedergestreckt, ein gellender Schrei nach Gott, nach Hilfe, nach Rettung. Welch größere Offenheit, Sehnsucht, ja Vertrauen mag es geben, als diesen Moment der völligen Aufgabe, ja Hingabe?
Es gibt keine Alternativen mehr, keine Selbst-Rettungen, keine Versuche oder Strategien oder Wege – nur diese emporragenden Arme himmelwärts.

Spürst Du dieses Geschenk der offenen Arme, des offenen Herzens im tiefsten Schmerz…

Mich ergreifen lassen vom Göttlichen…

Und seltsamerweise fällt mir gerade die Lobpreis-Haltung ein – ebenso Arme himmelwärts, Gesicht nach oben, ich lobe Gott, das Göttliche, das immer Größere…ich singe und lasse mich ergreifen vom Göttlichen, voller Freude und weil mein Herz nicht anders kann als zu loben und zu würdigen, zu feiern – die Gnade, das Geschenk, die Schönheit, das Leben, die Vielfalt, die unendliche Tiefe und Weite, die niemals erkannt – jedoch mit jedem Atemzug gelobt, gefeiert, gepriesen werden kann.

Und ja, wir wissen NICHT, welcher Atemzug unser letzter ist. Da ist Dankbarkeit und große Ehrfurcht vor dem nie zu begreifenden Geschenk des Lebens.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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