Die schwerste Entscheidung unseres Lebens

By Katharina Nestelberger 1 Jahr ago62 Comments
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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Wir haben in den letzten Tagen eine Entscheidung getroffen, die unser Leben und das Leben unserer Kinder verändern wird. Für immer. Wir wissen nicht, wohin es führt, noch was es uns bringt. Und doch ruft es uns so stark wie nie zuvor. Und es ist absolute Hingabe gefordert, an das, was geschehen will. Mit allen Konsequenzen.

Ein neues Leben beginnt…

Wir verlassen Österreich und ziehen in die weite Welt. Ende Jänner geht’s los nach Thailand für 6 Wochen, danach kommen wir kurz zurück, um unserer Tochter Anna (11 Jahre) den Traum eines eigenen Pferdes zu erfüllen und dann geht’s weiter zu den Orten, wo wir schon immer hin wollten: Bali, Costa Rica, Hawaii, …oder wie es Julian (fast 6 Jahre) sagt: „zu den Affen und den Delfinen“.

Schon seit über einem Jahr war dieser Schritt als leise Stimme vernehmbar, doch wir wollten uns nicht von unseren beiden Kindern trennen, die jetzt bei ihrer leiblichen Mutter bleiben werden.

Wir hatten ganz andere Pläne

Wie sind wir zu dieser Entscheidung gekommen? Gerade wenn Du unseren letzten Artikel über „Die Entscheidung: Hoffnung oder Verzweiflung“ gelesen hast, wirst Du überrascht sein. Genauso wie wir.

Geplant war etwas anderes. Haus suchen, den Kindern ein Zuhause schaffen, uns allen den Wunsch vom eigenen Hund zu erfüllen. Wir hatten schon für ein tolles Haus, eigentlich ein kleiner Hof mit Obstgarten und Bach am Grundstück, zugesagt, mit Platz für alle. Der Hund aus dem Tierheim war auch ausgesucht.

Doch, da war noch was…

Immer wieder hatte ich Zweifel wegen dem Hund. Was, wenn ich verreisen will, das geht mit Hund nicht. Für Thomas fühlte es sich nicht wirklich stimmig an, in das Haus zu ziehen. Irgendetwas stimmte für ihn nicht. Keine wirklich große Freude, so ein schönes Haus gefunden zu haben.

Ohnmacht?!

Wir mussten ohnehin warten. Der Hund war noch nicht amtlich freigegeben und die Vermieter brauchten noch Zeit für die Entscheidung.

Diese Wartezeit war für mich wie eine Geburt. Mit Wehen und Schmerzen. Ein Tag im Bett mit der Frage: Was läuft da ab? Was soll geschehen? Wo führt mich das Leben hin?

Thomas besorgte sich zum 3. Mal die 4-Stunden Woche von Timothy Ferriss. Wir besitzen keine Bücher mehr, manche kommen aber immer wieder in unser Leben. Er zog sich zurück um für sich klar zu werden.

Die schmerzlichste Frage

Und dann stellten wir uns die radikalste, da schmerzlichste aller Fragen: „Was würden wir tun, wenn wir keine Kinder hätten?“ Beide Kinder, Anna (11) und Julian (fast 6), leben ja fast die Hälfte der Zeit bei uns, die übrige Zeit bei ihrer leiblichen Mutter. Bisher war unsere Priorität in der Nähe der Kinder zu bleiben.

Für mich war sofort klar: Ich wäre schon lange nicht mehr in Österreich. Thomas genauso. Wir wussten es und spürten es. Schon lange. Nur diesmal war es so radikal wie nie zuvor.

Weniger als 100% geht nicht mehr

Keine Kompromisse mehr, keine halbherzigen Versuche uns sesshaft zu machen in Wohnungen, in denen wir uns nicht wohl fühlen. Oder einem Haus mit Garten, für das wir nicht die Energie oder Muße hatten da zu sein, weil es sich nicht 100% stimmig anfühlt. Wir lassen seit Jahren jeden Besitz los, haben im Juli unser Haus verlassen und alles, bis auf etwas Geschirr, Hängematte und Zelt verkauft oder verschenkt.

All das hat sich lange abgezeichnet und kommt nicht aus heiterem Himmel – und doch geht es nun überraschend schnell in die Realisation.

Klarheit setzt Energie frei

Ich spüre eine große Klarheit. Ich gehe. Koste es was es wolle. Mit oder ohne Thomas. Es ruft mich, es zieht mich, es fühlt sich stark an, alles andere hat keine Kraft mehr. Ich habe keine Kraft, anders zu handeln.

Ich sagte Haus und Hund ab. Anna reagierte wütend und zutiefst enttäuscht, dass sie nun doch keinen Hund bekommt.

Offener Schmerz

Gestern teilten wir es den Kindern und ihrer Mutter mit, dass wir nicht nur 6 Wochen nach Thailand reisen, sondern ganz weggehen. Schmerz, Wut, Enttäuschung kamen hoch. Wütende Anklagen und verunsicherte Fragen. Der Ruf nach der Vaterpflicht, nach Vereinbarungen, nach unserer Präsenz und Dasein.

Ja, es schmerzt. Auch uns. Sehr. Wir werden nicht mehr da sein, so wie davor. Die Kinder werden nicht mehr immer in unserer Nähe sein. Und dafür gibt es keinen Trost, keinen Ersatz, nichts, um dieses Loch zu stopfen. Volles Seinlassen und Annehmen dieses Schmerzes. Anna strampelte und rief immer wieder „Das ist nicht ok!“ Wir ließen sie. Einfach sein. Wir weinten und der Schmerz durfte und darf offen da sein.

Tiefe Liebe

Paradox, noch nie zuvor spürte ich eine so tiefe und offene Liebe und Verbundenheit zu Thomas, Anna und Julian, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind. Vor 3 Jahren kannte ich die drei noch gar nicht.

„Ich will auch die Welt sehen“

Heute wachte Julian fröhlich auf und sagte, er will einmal mit nach Thailand reisen, er will auch die Welt sehen. Anna kann sich vorstellen, dass sie mit einem lieben Kindermädchen zu ihrem Pferd geht. Ein neuer Mensch darf in ihr Leben treten. Julian sagt, er will kein Kindermädchen. Beide sind willkommen, mit uns zu reisen.

Nichts kann den Schmerz über das Getrenntsein überdecken oder trösten. Und soll es auch nicht. Alles darf da sein. Die Vorfreude über das Neue und der Schmerz über das Verlorene. Alles.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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62 Comments

  • sowohl als auch says:

    Ein Tip: Googelt mal „spirituelles EGO“ und dann schaut ehrlich, ob irgendetwas davon zutrifft.
    Hier mal ein Auszug:
    Das weltliche Ego ist sofort zu erkennen, das spirituelle Ego ist feiner. Beides ist Unsinn und trennt dich nur von deiner eigenen inneren Schönheit. Kämpfe nicht gegen das Ego, werde bewusst und es verschwindet von alleine. Das Ego ist das Einzigste, das uns vom Einssein trennt.
    Hierzu sagte Osho einmal Folgendes:
    Der Verstand (Das Ego) ist so schlau, dass er sich manchmal im Gewand seines genauen Gegenteils verbirgt. Von der Völlerei kann er in die Askese gehen; vom Materialisten kann er zum Spiritualisten werden; von einem, der in der Welt lebt, kann er zu einem Jenseitsfanatiker werden. Aber der Verstand ist der Verstand. Ob du für die Welt bist oder gegen die Welt, bleibst du in seinem Käfig eingeschlossen.

    Ob dafür oder dagegen – beides gehört zum Verstand. Wenn du über den Verstand hinausgehen kannst, verschwindet das Denken, und du bist bewusst ohne zu wählen. Wenn du nicht mehr eine Seite wählst, weder dafür noch dagegen bist, hältst du in der Mitte an. Eine Wahl führt zur linken Seite, zu dem einen Extrem; eine andere Wahl führt zur rechten Seite, dem anderen Extrem. Wählst du jedoch nicht, bist du genau in der Mitte. Das ist Entspannung, das ist Ruhe. Du wählst nicht mehr, bist von nichts besessen, und in diesem Zustand von unbeirrbarem, nicht wählendem Bewusstsein kommt eine Intelligenz zum Vorschein, die tief in deinem Sein vergraben war. Du wirst dir selbst zu einem Licht.

    Ich danke hier für Euer ehrliches Teilen, denn so kann auch jeder hier sich selbst überprüfen. Und keiner ist davor sicher, auch ich nicht, immer wieder auf diese Fallstricke reinzufallen. Wir tun hier alle unser Bestes <3 Licht und Liebe und Erkenntnis und BEWUSSTEIT für Euch !!

  • sowohl als auch says:

    Ihr Lieben, das sind genau die Momente im Leben, die dazu dienen, mal die „Führung“ und Herzimpulse zu überprüfen. Wenn es so viele „Verlierer“ bei einer Entscheidung gibt, dann kann der Impuls nicht aus dem Höchsten Selbst oder aus der höchsten Führung kommen. Es gibt da verschiedenene Ebene und manchmal „schleichen“ sich niedrigere Ebenen ein und „tun so als ob“. Das kann für alle Beteiligten gefährlich werden. Ich glaube, daß weder bei Katharina noch bei Thomas das EGO endgültig aufgelöst ist. Wenn man aber der Meinung ist, daß dies geschehen ist, dann wird man etwas „betriebsblind“ und das spirutuelle EGO läßt so richtig die Sau raus und hält sich für unfehlbar. Es scheint, als würde dies an einem bestimmten Punkt der Entwicklung passieren, so, als würde das Leben überprüfen, ob man wirklich VERSTANDEN und VERHERZT hat, was man da so redet und predigt. Ich kenne ein anderes spirituelles Ehepaar, das seit der vermeintlichen EGO-Auflösung Wasser predigt und Wein trinkt, sich alles Mögliche leistet, aber ihre Rechnungen nicht bezahlt und so Existenzen gefährdet (z.B. die meinige), und deren Führung und Herzimpulse genau das so alles richtig findet und ihnen eingibt. Natürlich alles im Namen der Spiritualität und das andere – angeblich – daran wachsen dürfen. Was ist im Namen der Liebe, im Namen Gottes und nun im Namen der Spiritualität nicht alles an Leid, Gewalt und Grausamkeit gerechtfertigt worden.
    Was würde die Liebe tun ? Sie würde alle mit einbeziehen…und was macht Ihr, wenn sich auch die Mutter mal vorstellt, keine Kinder zu haben ? Bekommt sie dann das gleiche Recht und die Kinder gehen ins Internat ? Entweder-Oder-Lösungen kommen meist aus dem EGO, schaut doch nach einer sowohl-als-auch-Lösung der Liebe 🙂

  • Michael says:

    Ohne mir hier etwas anmaßen zu wollen: EINES haben die beiden, wie mir scheint, noch nicht begriffen:

    Wenn man dem LEBEN selbst die Möglichkeit gibt und überlässt, ein HARMONISCHES Ergebnis für ALLE Beteiligten hervorzubringen, auch wenn es dafür zunächst Einiges an HINGABE, VERTRAUEN und auch das erst einmal vorübergehende Hintanstellen PERSÖNLICHER WÜNSCHE braucht – entstehen solche schmerzvollen, weil Schmerz-erzeugenden(!) ‘Entweder-Oder’-Situationen gar nicht erst.

    ‘Entweder-Oder’ ist allein die Arbeitsweise eines begrenzt denkenden Verstandes – während das LEBEN hingegen immer das ‘Sowohl-als-auch’ im Sinn – und auch im ANGEBOT h a t.

    Die ‘Geburts-Wehen’ dieser beiden haben/hatten meines Erachtens eher mit ihrer eigenen GEBURT in dieses tiefere VERSTÄNDNIS VOM LEBEN zu tun.

    Doch dahinein müssen sie wohl erst noch geboren werden – noch weigern sie sich offensichtlich, resp. ihr VERSTAND…

    Kein leichter Weg – für alle von Beteiligten.

    • Michael says:

      Unser HERZ kennt keine ge-trennten Interessen und hat genau deshalb auch immer und ohne Ausnahme das gleichzeitige WOHL ALLER im Sinn – und nichts ‘Anderes’.

      Woran man auch erkennen kann, ob etwas ‘von Herzen kommt’ – oder nicht.

      Schließlich… welches Glück für den Einzelnen könnte dabei herauskommen, wenn es mit dem Unglück und Schmerz A n d e r e r ‘erkauft’ werden muss? Es gibt keine noch so kluge Verstandes-Akrobatik, mit der diese Erkenntnis ‘umgangen’ werden könnte.

      Egal, welches ’spirituelle Mäntelchen’ sich eine solche Verstandes-Logik auch umhängen mag.

      Zum Glück gibt(!) es diese LEBENS-WAHRHEITEN, denn sie bestehen immer und auf sie ist beständiger Verlass. Denn was, wenn es anders wäre…?

      Wir wären komplett – haltlos.Hätten nicht einen einzigen ‘Leuchtturm’ mehr, der uns unseren Weg
      erleuchten würde. ‘Heim-leuchten’, sozusagen. 🙂

      Sie wieder-zu-entdecken bedeutet natürlich Herausforderungen für uns.

      Doch das, was da ans Tageslicht h e r a u s gefordert wird – sind nur WIR SELBST.

      Unser w a h r e s ICH.

      Tief in uns nämlich wissen wir über all das genauestens Bescheid.

      Wie sehr wir aber mit unserem eigentlichen, inneren WISSEN im EIN-Klang leben oder nicht, merken wir immer daran, wie sehr wir uns gerade insgesamt WOHL-FÜHLEN.

      In unserer Haut…

      Die Frage ist, w o wie die ‚Grenzen unserer Haut‘ – s e h e n.

      • Nadja says:

        Danke Michael für Deinen Beitrag. Ich sehe es genauso, hätte es aber nicht so trefflich niederschreiben können. Spirituell gefeiert werden die beiden für so eine Entscheidung natürlich nicht. Für mich ist das auch keine ausgereifte Entscheidung sondern ein zerrissenes Hin und Her. Mit Selbstverantwortung und bewusstem Mannsein (auf eurer Homepage thematisiert) hat das nichts zu tun. Gefeiert gehören die im Hintergrund, die jetzt stark sein müssen und das ganze möglich machen. Manchmal geht es im Leben auch darum mal die Zähne zusammenzubeissen, durchzuhalten und Geduld aufzubringen. Die Belohnung, die dann nachher in Empfang genommen wird ist dann umso schöner und ohne schlechtes Gewissen zu geniessen, weil man es sich wirklich verdient hat und keiner auf der Strecke bleibt. Der radikalen Frage, was wäre, wenn wir keine Kinder hätten, kann ich nur entgegensetzten. Was wäre, wenn die leibliche Mutter nicht da wäre? Würde Katharina dann bei Dir bleiben? Wo würden die Kinder dann leben? Ihr hättet die Kinder am liebsten mitgenommen. Habt Ihr das der Mutter überhaupt vorschgeschlagen? Für mich ist dieses Thema viel zu Komplex um es öffentlich zu machen, weil es sowieso nur oberflächlich angerissen werden kann und allen anderen Beteiligten nicht gerecht wird.

        Um eines möchte ich euch bitten: Seid bitte so selbstreflektiert und lasst die Finger von tiefgehenden Familienthemen, wo Paare oder getrennte Paare mit Kindern im Spiel sind. Ihr habt wirklich nicht die Qualifikation hier zu beraten. Junge, kinderlose Paare oder Singles die Ihren Weg gehen wollen, finden bei euch sicher eine gute Unterstützung.

        • Michael says:

          Zit. Nadja: „Die Belohnung, die dann nachher in Empfang genommen wird ist dann umso schöner und ohne schlechtes Gewissen zu geniessen, weil man es sich wirklich verdient hat und keiner auf der Strecke bleibt.“

          … und keiner auf der Strecke bleibt. Ganz genau.

          Ich will hier in keinster Weise werten, dazu habe ich kein Recht. Und ja, es mag ‚hart‘ sein, in bestimmten Situationen auszuharren im Bemühen um eine harmonische Lösung für alle.

          Lösungen nämlich beinhalten immer auch genau das, was dieses Wort besagt:

          Die Bereitschaft und Notwendigkeit, sich von irgend etwas zu l ö s e n, damit auch ein für alle Beteiligten harmonisches und annehmbares Ergebnis möglich wird.

          Auch wenn man dieses ‚Etwas‘ erst noch zu erkennen hat.

          Das – ist immer der ‚Knackpunkt‘ in solchen Situationen, von denen wir aber nie vergessen sollten: Sie sind immer s e l b e r (meist gemeinsam) produziert. Keine ‚Fügung von Innen oder gar Aussen‘.

          Denn so etwas gibt es nicht… egal, wie sehr man es sich auch einzureden versucht.

          LG – Michael

        • Helga says:

          Liebe Nadja, Du sprichst mir ja sooo aus dem Herzen und hast sehr klar und treffend formuliert, was Sache ist.
          Letztendlich finde ich es jetzt, einige Tage nach dieser Diskussion, sogar ganz gut und wichtig, dass Thomas und Katharina ihr Leben und ihre Lebenshaltung öffentlich gemacht haben. Positiv gesehen, und das will ich heute am Heiligabend betonen, haben die beiden uns Lesern einen guten Dienst erwiesen, um Licht von Licht UND Liebe unterscheiden zu können. Und das auch noch zu Weihnachten! Trotz aller Kritik – Danke für´s Augen öffnen.

  • Martin says:

    Hallo Katharina, hallo Thomas,
    Ich habe das Gefühl, dass ihr keine wahre persönliche Beziehung zu den Kindern habt. Hättet ihr diese, so würdet ihr die Sache allein entscheiden oder mit guten Freunden darüber reden, die um die Beziehung zwischen Eltern und Kindern wissen. Stattdessen stellt ihr die Sache vor tausenden von Menschen, die ihr nie gesehen habt, zur Schau. Das kommt einem esoterischem Politikum gleich, welches der Sache einen unpersönlichen Charakter verleiht. Um für diesen Mangel zu kompensieren, findet sich die Angelegenheit aufgeblasen mit einem esoterischen Wortgebimmel. Das sehe ich einen Esoluftballon. Sticht man mit der Nadel hinein, sieht man, wie, psst, die Luft entweicht. Da ist dann alles wie ausgebleicht.
    Thomas, Du schreibst in deiner Mail über den eigenen Schmerz, in den du gehst. Ich schlage vor, dass du da noch tiefer hineingehst. Der Schmerz ist etwas, was uns von unserem wahren Wesen abspaltet. Erst wenn dieser Schmerz wirklich gefühlt wird, beginnt er sich zu lösen. Erst dann kannst du eine echte Beziehung zu dir selber herstellen. Erst dann wird eine echte Verbundenheit zu den Kindern aufkommen. Ich meine, dass es soweit daran fehlt.
    Da füllt ihr nun die fehlende Beziehung mit Sprüchen auf, die in der spirituellen Szene, in der ihr verkehrt, en vogue sind. Mit eurer „Herzensentscheidung“ und weiteren Modesprüchen kommt ihr vor gläubigen Anhängern der Szene toll raus. So könnt ihr euch – in euer Identifikation mit der gläubigen Schar – selber als toll sehen.
    Ihr meint, dass ihr den Verstand überschritten habt, weil ihr dem Herzen folgt. In Wirklichkeit sind in eurer Herzensentscheidung weder Herz noch Verstand anwesend. Während ihr in Emotionen schwelgt, seid ihr unbarmherzig unter den Verstand gefallen.
    Was bei alledem fehlt, ist eine echte Beziehung zu den Kindern. So vermag keine wahre Liebe zu fließen. Das heißt nicht, dass die Trennung für die Kinder nicht schmerzlich ist. Solange ihr anwesend seid, hegen sie unbewusst die Hoffnung, diese Liebe doch noch zu bekommen. Nun ist auch diese Hoffnung zerstört. Da bleiben sie leer zurück.
    Eine negative Leere ist das. Dabei wollen wir, wenn wir uns auf den spirituellen Pfad begeben, in die positive Leere einkehren. Das ist das, was das Sanskrit-Wörtchen Sunyata meint. Eine Leere ist das, welche sich als die Fülle sieht. Um diese in der deutschen Sprache wiederzugeben, müssten wir uns einer Wortneuschöpfung bedienen. Selber spreche gerne von einer Leefü, welche das wahre Erwachen ist. In den von euch geführten Interviews kommt das, so meine ich, nicht so recht zum Ausdruck. Auch das „Erwachen im Schoß“, welches eine spirituelle Lehrerin propagiert, kann da nicht weiterhelfen.
    Bei alledem begrüße ich es, dass ihr mit eurer Mail zu einem Austausch eingeladen habt, in dem man ganz unterschiedliche Standpunkte vortragen kann. Ich wünschte, dass es in einer spirituellen Szene mehr davon zu finden wäre. Schließlich kann so etwas dem spirituellen Suchenden einen Anstoß geben, sich eine eigene Meinung zu bilden. Da kann er sich aus der kollektiven Suppe lösen, in der man in manchen esoterischen Kreisen so gerne schwimmt. In der Lösung findet sich der Suchende in das eigene Wesen gestimmt.
    In die wahre Befreiung kehrt man nicht als Kollektiv ein. Da ist man allein, und während man allein ist, ist man all-ein. Das ist die wahre Einheit, jenseits all der kollektiven Bande.
    Herzlich
    Martin
    http://www.satsa.de

  • Elisabeth says:

    Liebe Katharina, lieber Thomas,
    Entscheidungen, die aus dem inneren kommen, zeigen oft Wege an, die Mut erfordern. Und vor allem: einer Bewertung von außen entzogen sind. Viele bringen da ihre eigene Erfahrung ein von Trennungen – doch finde ich Trennungen gibt es auf vielerlei Art – und wirken somit auch auf vielerlei Art. Und eine Trennung, die die Liebe beinhaltet, kann im inneren Herzensfeld keine Verwüstungen anrichten – auch wenn ev. äußerlich so manche Schwierigkeiten auftreten können. Ihr zeigt mit eurer Entscheidung sehr viel Vertrauen in das Leben!!! Ich wünsche euch viel Kraft und auch Leichtigkeit (die, so denke ich, ihr angesichts so mancher Kommentare sicherlich brauchen könnt) – und dasselbe euren Familie. Alles Liebe elisabeth

  • Nadja says:

    Hallo Katharina, Hallo Thomas

    Sicher keine leichte Entscheidung für euch und ich möchte es auch vermeiden zu bewerten o. eigenen Schmerz hier reinzuprojezieren. Trotzdem möchte ich ehrlich sein. Habe eure Newsletter ganz gerne gelesen, hätte mich aber nicht auf tiefere Arbeit mit euch eingelassen. Für mich seit Ihr als Paar noch zu wenig ausgereift und noch nicht lange genug verheiratet. Bin selber alleinerziehende Mutter und glaub mir, dass ist nicht ohne, den ganzen Laden alleine zu schmeissen. Fakt ist einfach, dass die Mutter das jetzt auslöffeln muss, ob sie es möchte oder nicht. Du kannst einfach gehen, Dich drauf verlassen, jemand ist für die Kinder da. Für mich hat es trotzdem etwas von „sein Glück auf dem Buckel anderer leben“. Mehr Freiheit für Dich = weniger Freiheit für die Mutter. Das ist einfach so. Hier geht es nicht nur um spüren und um Schmerz annehmen. Da ist ein strammer Alltag mit Kindern zu organisieren, der manchmal keine Zeit zum schnaufen und innehalten lässt, während Du Dich Deinem Inneren hingibst und die grosse Reise antrittst. Mir ist das alles zu wenig bodenständig, deshalb habe ich den Newsletter auch abgemeldet.

    Trotzdem wünsche ich euch alles Gute. Thomas, für mich bist Du kein Unmensch, hast sicherlich eine innere Zerreissprobe hinter Dir. Auf mich wirkst Du ein bischen verblendet aus Liebe zu Katharina. Wie schon oben erwähnt, eure Beziehung ist aus meiner Sicht noch zu wenig ausgereift. Sehr verliebt, schnell geheiratet. Kann lange gut gehen, vielleicht aber auch nicht.

    LG Nadja

  • Björn says:

    Hallo ihr Beiden,

    ich habe auch euren Kongress täglich verfolgt und denke, wow !, so viele Kommentare. Habe mich da auch einmal durchgewühlt und bin teilweise überrascht über die vielen anklagenden wie bitteren bis zynischen Worte. Man kann m.E. bei manch Kommentar den eigenen Schmerz über erlittende Verletzungen und prägende Erfahrungen spüren. Das ist absolut nachvollziehbar, reicht aber in meinen Augen bei weitem nicht aus, um abschließend zu eurer Situation eine Bewertung vorzunehmen. Das ist falsch und das ist richtig. So einfach ist es leider nicht. Wie war das noch bei den Indiandern mit der Meile und den Mokassins. Ihr werdet selber schon unzählige Stunden gespürt, zugelassen und auch gezweifelt haben.

    Ich muss eure Entscheidung, so sie denn so bestehen bleibt, nicht gutheißen und kann sie auch im Sinne der Kinder aus meiner Sicht ! nicht wirklich nachvollziehen. Aber ich kann nicht wissen, ob das für euch und die Familie langfristig ! der richtige Weg ist. Die höchste Weisheit bleibt die des Herzens. Und das Herz nimmt manchmal Wege, die für den Verstand nicht einmal im Ansatz nachzuvollziehen sind. Vielleicht hilft die Frage, was würde die Liebe tun würde und was die Angst?

    Dennoch auch die Frage an Thomas als Vater. Kannst du deinen Sohn in dem Alter einfach alleine lassen? Wie ist deine Verbindung zu ihm und was möchtest du ihm noch in den nächsten Jahren als Vater mit auf dem Weg geben? Das kann niemand anders. Auch nicht seine Mutter. Hast du, Katharina, dich schon gefragt, was du in der Ferne suchst? Geht es um das Reisen an sich, was ich sehr gut verstehen könnte, oder sich noch mehr zu finden und zu wachsen? Vielleicht sowohl als auch? Welches Gefühl suchst du bzw. welches Gefühl versuchst du durch die Reisen zu vermeiden? Sind diese Dinge nicht auch hier in Europa erfahrbar oder in deinem Inneren verankert?

    Interessant finde ich die Frage, ob Katharina diese Reise auch alleine antreten sollte und ob es die Herzensentscheidung von beiden ist?

    Alles Liebe für Euch! Vielleicht helfen euch die vielen Kommentare auch noch einmal weiter.

    Björn

  • Helga says:

    Einen letzten Kommentar zu den Nestelbergers:“Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ Manchmal hilft wirklich nur noch um Vergebung bitten und dass eine solche Einstellung nicht noch weitere Symphathisanten an sich zieht. Es gibt übrigens schon Abteilungen in manchen Kliniken, wo versucht wird, spirituell „hinausgeschossene“ Menschen wieder auf die Erde und in die Realität zu bringen, damit sie wieder lebensfähig und vor allem eigenverantwortlich werden. Das ist kein Witz und keine Difamierung, sondern leider wahr. Den Kommentar bezüglich „Jugendamt“ finde ich realistisch, das könnte Dir, Thomas zum Verhängnis werden, aber dann wärst Du ja Deine Kinder endlich los…

  • Wilma says:

    Christiane Käser Da können Deine Kinder ja quasi dankbar sein, dass du ihnen so einen Schmerz zufügst…

    2 · Gestern um 03:38

    ..

    Nadine Grey

    Nadine Grey Die Nestelbergers Aber wie halten die Kinder den Schmerz aus? Es wurde hier schon geschrieben. Kinder sind ein Geschenk. Sie sind die wichtigsten Lehrer und das grösste Geschenk, was man ihnen zurück geben kann, ist präsent für sie zu sein. Das und nichts anderes soll sein. Alles andere ist ein Aufbegehren des spirituellen Egos. Das ist kein Ruf. Ein Ruf beinhaltet, dass man in größerem Umfang dienen kann. Ihr dient bereits, euren Kindern und anderen Menschen.

    4 · Gestern um 03:47

    ..

    Die Nestelbergers

    Die Nestelbergers Christiane Käser – ja tatsächlich. Vielleicht ist der Schmerz (neben der Liebe) das größte Geschenk des Menschen. Das ist erfahrbar, wenn wir uns ihm hingeben. Es ganz spüren, was ist. Das Problem ist die Abwertung, das Nicht-Haben-Wollen des Schmerzes. Das schafft Leid. Und ich füge – soweit wie möglich – keinen Schmerz zu – ich löse ihn „nur“ bewusst aus und fühle ihn bewusst und bin mit ihm. Der Schmerz über das GetrenntSein als Mensch führt, wenn er akzeptiert wird, zur Freiheit, zur Lust, zur Kraft, zur Schönheit des Mensch-Seins. Klingt vielleicht abstrakt, ist aber erfahrbar, spürbar, erlebbar. Alles Liebe – Thomas

    1 · Gestern um 05:51

    ..

    Christiane Käser

    Christiane Käser …aber nicht in dem Alter. nicht mit 6 Jahren. Nicht in einem Alter, in dem noch eine ganz reale Abhängigkeit besteht und Verlassenwerden ganz real eine Gefahr für’s Überleben ist. Das dann bewusst zu tun, wenn es nicht sein muss, ist für mich Ego-istisch, und ich kann das nicht als liebevoll empfinden.

    13 · Gestern um 05:59

    usw. usw. usw……ich hab das von eurer Facebook-Seite kopiert.
    ___________________________________________________________________________

    Liebe Nestelbergers, ihr ward mir bei dem Erwachenkongress sehr sehr sympathisch aber nun lege euch echt ans Herz, bitte bitte gebt keine Antworten mehr ab, ihr redet euch um Kopf und Kragen……
    ich kann euch nur eins sagen, wenn hier der „Richtige“ mitliest , schaltetet sich hier gleich mal das Jugendamt ein und wird aktiv werden.

    Thomas solche Aussagen wie oben über den Schmerz und das in Bezug auf Kindern, hören sich schwer nach Fall für den Psychiater an.

    Und für die Mutter der Kinder, ich würde dir raten, das alleinige Sorgerecht für die Kinder zu beantragen, dann brauchst du nicht mehr wegen jeder Entscheidung und Unterschrift, egal ob Schulwechsel oder Krankenhausaufenhalt den Thomas kontaktiert und mit einbeziehen. Bei Kinder brauchst du verlässliche Entscheidungen und vor allen Dingen das alleinige Entscheidungsrecht alles andere fällt Dir auf den Kopf.

    Ich wünsche euch Beiden alles alles Guten auf euren weiteren Lebensweg, werden erwachsen und wenns geht, legt diese „Schmerz und Leidenseinstellung“ ab. Ihr zieht in euren Masochismus alle mit rein.

    Ganz viel Liebe für Euch <3

  • Hajo says:

    Hallo Katharina, Hallo Thomas,
    die Sehnsucht nach dem „Fernen“ hat auch in mir mein ganzes Berufsleben immer wieder angeklopft und ich habe für Katharinas Entscheidung vollstes Verständnis und wünsche, dass du auch dabei zusätzlich eine „Innere Reise zur Erfüllung“ findest. Du bist ja Ungebunden und ohne Verpflichtungen (außer der Partnerbeziehung mit Thomas) und ich meine dir steht es ohne jeglicher Kritik jeder Zeit frei diesen Lebenstraum zu verwirklichen. Thomas du bist Vater von zwei Kindern; gesellschaftlich (nicht moralisch) ist es ja akzeptiert, dass Väter eine untergeordnete Rolle in der Kindererziehung spielen und wenn es gut kommt eine „UNTERSTÜTZENDE“ Funktion einnehmen. Also wenn in unserer Nachbarschaft die gleiche Situation (Verlassen der Kinder und Selbstfindung in Thailand) bestehen würde, dann würde man kurz stutzen und denken „ja ist wieder Typisch der Vater macht sich davon und entzieht sich seiner Vaterpflichten“. Bei dir lieber Thomas ist es etwas anders: Ihr habt einen sehr, sehr hohen ethischen und moralischen Anspruch in eurer Homepage. Bis zum letzte Freitag habe ich gerne und mit viel Bewunderung eure Newsletter und eure Beiträge verfolgt. Diese wirklich guten Beiträge von Liebe, dem Zusammenleben, Partnerbeziehung usw. kann ich nicht mehr ernst nehmen bzw. hinterlässt bei mir einen bitteren Nachgeschmack. Nichts desto trotz wünsche ich euch alles Gute für eure Reise und möge die wirklich schwere Entscheidung auch das bringen, was ihr euch erhofft habt. Für mich bleibt jetzt logische Konsequenz meine E-Mail Adresse von eure Verteilerliste zu streichen.
    LG Hajo

  • Verena says:

    Ihr Lieben…. hier ist ja ganz schön was los.

    Ich wünsche Euch beiden viel Freude und Glücklichsein auf Eurem Weg. Das Paket, das ihr den Kindern auferlegt, wenn ihr Euch zu ihrem Wohle unglücklich macht wiegt schwerer als alles andere…..

    Hut ab vor Eurem Mut.

    Ich folge, wenn ich so weit bin.

    Verena

  • Anuradha says:

    Hallo Thomas, hallo Katharina,

    Ihr schreibt:
    „Anna strampelte und rief immer wieder “Das ist nicht ok!” Wir ließen sie. Einfach sein.“

    Eure Grausamkeit – verpackt in esoterischen Phrasen – empört mich !

    Ihr lasst „eure“ Kinder zurück, also im Stich, weil ihr einem „inneren Ruf“ folgt, um auf Weltreise zu gehen ?!?. Das ist kein innerer Ruf, sondern ein verantwortungsloser Egotrip. „Eure“ Kinder waren lebende Spielzeuge, die ihr jetzt zurück gebt, weil sie euch bei eurer sogenannten „Selbstverwirklichung“ stören. Das ganze wird auch noch als esoterisches Drama vermarktet:
    Vorher habt ihr eure Familienidylle vorgeführt und zur Werbung eures „Erwachens-Kongresses“ vermarktet, damit die Leute in Gefühlsduselei schwelgen und sich als Teil einer großen esoterischen Famile fühlen können. Mit dieser Art von „Liebe“ und Vernebelung habt ihr viel Geld gemacht. Jetzt fügt ihr den Kindern großes Leid zu und vermarktet auch das noch. Ich bin zutiefst empört. Ihr verwechselt das Leben mit einer TV-Seifenoper und benutzt eure Kinder dafür. Mit Szenesprüchen wie „es darf alles sein“ verschleiert ihr diese Tatsachen. Es darf gar nicht alles sein !!! Es darf nicht sein, dass man Kinder, für die man Verantwortung übernommen hat und für die ihr feste Bezugspersonen seid, zurückgibt !
    Ihr tragt die Verantwortung für die psychischen Probleme und Leiden, die eure Kinder durch dieses Trennungserlebnis bekommen werden. Kauft ihr Anna das Pferd, um euer schlechtes Gewissen zu bereinigen ?

    Ihr schreibt:
    „Heute wachte Julian fröhlich auf und sagte, er will einmal mit nach Thailand reisen, er will auch die Welt sehen. Anna kann sich vorstellen, dass sie mit einem lieben Kindermädchen zu ihrem Pferd geht. Ein neuer Mensch darf in ihr Leben treten.“
    Wollt ihr damit euren Lesern beweisen, dass nun alles gut ist, dass die Kinder das gut verkraften ? Die Kinder versuchen instinktiv, es Euch recht zu machen, euer schlechtes Gewissen zu entlasten und ihren eigenen Schmerz zuzudecken. Daher ihre Aussagen.
    Aber es ist gar nicht alles gut ! Und das wisst ihr auch.

    Leider finde ich kein esoterisch weichgespültes Wort für euer Verhalten, so wie ihr.
    Ich finde euer Verhalten einfach Schei** ! (* damit mein Kommentar nicht sofort gelöscht wird)

    Frohe Weihnachten – den Kindern

    Andrea

  • Helga says:

    Es lässt mir keine Ruhe: wenn der „Erwachekonkress“ zu diesem Ergebnis geführt hat, dann bin ich zutiefst enttäuscht. Obwohl ja einige wirklich gute spirituelle Realisten dabei waren.
    Thomas, Frage an Dich: ist es wirklich Dein Herzenswunsch, Deinen Kindern die gelebte Liebe, wie Franzi s.o. beschrieben, vorzuenthalten und sie mit Tier-Geschenken damit versöhnen zu wollen? Oder tust Du es aus einer „fragwürdigen“ Liebe zu Katharina, um sie nicht alleine losziehen zu lassen oder gar zu verlieren?
    Katharina: kannst Du einen Mann achten und ehren, der seine Verantwortung für seine Kinder abgibt, um mit Dir einen (ebenso fragwürdigen) Herzenswunsch zu leben? Wenn Du von „unseren“ Kindern schreibst, geht mir der Hut hoch: das sind die Kinder von Thomas und seiner Ex-Frau! Wenn Du sie adoptieren und für sie sorgen würdest, wäre das anders, aber sie als „Dein“ bezeichnen und gleichzeitig abschieben – das ist fast noch schlimmer als bei Thomas.
    Ach ja, da gibt es doch das Bibelzitat: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – gibt es bei Euch nun etwa zuwenig (wahre) Eigenliebe, um die Nächsten im Stich lassen zu können?
    Übrigens: es gäbe hier in unserem deutschsprachigen Raum genug zu tun, um Nächstenliebe zu leben, ob wir die Situation gut finden oder nicht. Aber aus spiritueller Sicht gibt es ja keinen Zufall?! Sich auf (noch) friedliche Gebiete davon zu machen, um sein Ding zur falschen Zeit zu leben hat auch nichts mit Nächstenliebe zu tun, aber auch nicht mit wahrer Eigenliebe, denn das Herz schließt alle und alles ein.
    Ihr stellt Eure Lebens- und Gefühlslage zur Diskussion – das ist meine Antwort.
    Macht Eurer Ding und werdet glücklich dabei – auf Dauer – nicht nur die nächsten drei Beziehungsjahre. Ich bin vermutlich so alt wie Ihr beide zusammen, also mit doppelter Lebenserfahrung, die lautet: alles hat seine Konsequenzen, solange wir hier auf dieser Erde leben.

    • Martin Heike says:

      Liebe Helga, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Danke für den Beitrag.
      Auch wenn das vielleicht sehr persönlich ist, aber wenn ich Thomas sein Gesicht sehe,
      dann spricht das eine ganz andere Sprache als seine Worte. Wobei ich seine Faszination für Katharina
      verstehen kann. Sie verhält sich wie eine Königin und kann das alles sehr gut verpacken.
      Dass sie von „unseren“ Kindern spricht muss doch für die leibliche Mutter ein Hohn sein.

  • Andrea says:

    Hallo an alle,

    was klar ist,dieser Kongress,der Kontakt mit all diesen Kräften,
    hinterlässt nicht nur Schönes und Friedliches…
    es wundert mich nicht,dass as bei euch beiden vor allem,sicher gewaltiges und grundlegendes in Bewegung setzt.
    Ich kenne diese Radikalität auch in mir und es ist berührend zu sehen,
    wie verletzend Ich sein kann.
    Als Paar sollte jede/r für sich allein üüberprüfen,was stimmt!
    Es gibt den inneren Weg nur allein mit Dir.
    Ich kann nur sagen aus eigener Erfahrung,der Weg ist auch gehbar mit Kindern,
    und ich überprüfe immer das ganze System,die Patchworkfamilie,
    ob es dies tragen kann.
    Ich habe ja Kinder,weill ich mich dafür entschieden habe!
    Sie sind einfach da und das lässt sich nicht wegreden!
    Ich lebe und liebe den innreren Weg und das heisst für mich auch ,Verantwortung zu übernehmen für mich und mein Leben,
    wenn mein Herz sagt:
    Ich will frei sein! Dann will da Kraft frei werden und das Leben sorgt dafür,wenn ich offen bleibe für das was kommt.
    Klingt etwas schwammig,aber gemeint ist: Die Entscheidung ist bei dir! In jedem Moment!

    Wünsche dem Ganzen dafür Sanftheit und Stärke zugleich,
    alles liebe
    Andrea

  • cora says:

    Sorry, bei aller Sympathie für euch beide, aber ich habe wenig Verständnis für diesen Schritt.
    Wenn es dabei nur um euch beide ginge, großer Respekt!
    Aber eurer Rolle den Kindern gegenüber werdet ihr damit nicht gerecht, vor allem Thomas.
    Die Kinder sind jetzt da und ihr seid dafür verantwortlich, daß es ihnen gut geht. Und das Wichtigste dabei ist die Liebe und Präsenz der Eltern.
    Verantwortung für selbst geschaffenes Leben zu übernehmen ist eine andere Nummer als sich selbst zu verwirklichen.
    Auch die spirituelle Selbstentfaltung gestattet einem nicht alles im Leben, vor allem nicht, die essentiellsten Bedürfnisse der eigenen Kinder nach Liebe und Geborgenheit zu übergehen.
    Das Eigene muss dann halt etwas warten oder man findet eine für alle passende Lösung.
    „Und dann stellten wir uns die radikalste, da schmerzlichste aller Fragen: “Was würden wir tun, wenn wir keine Kinder hätten?”“
    HaHa, in dieser Formulierung steckt das ganze Dilemma.
    Es geht eben nicht zuerst um euch, sondern um diejenigen, deren emotionale und materielle Abhängigkeit viel grösser ist als eure eigene.
    Die radikalere, schmerzlichere Frage wäre diejenige, wie sich die Kinder ohne Eltern fühlen.
    Das Ganze kann doch nur dann halbwegs funktionieren, wenn die leibliche Mama zurücksteckt und den Papa irgendwie ersetzt.
    Wenn Kinder im Spiel sind, dann hört sich das spirituelle Rumgegockel auf.
    Auf mich wirkt das alles etwas pubertär und auch die Erleuchtung schützt vor Torheit nicht.
    Ich habe mich von meinem Mann auch getrennt und bin dann meinen Weg gegangen, aber erst als unsere 3 Kinder erwachsen waren und auf eigenen Beinen im Leben standen.
    Bin selbst weit davon entfernt zu wissen, was gut und richtig ist im Leben, aber diese eure Entscheidung gehört für mich nicht dazu.
    Die 6 Wochen Thailand nutzen und tief in euch gehen.

    P.S.
    Wie soll das Pferd denn heissen, Thomas etwa oder Papa?
    Auf Katharina trifft das alles natürlich nur eingeschränkt zu, aber du darfst dich schon gerne mit angesprochen fühlen.

  • Gabriele P. says:

    Ihr seid mutig, dass ihr eure Prozesse so offen erzählt, danke dafür! Ich muss an die (heute erwachsenen) traumatisierten Kinder denken, die von ihren Eltern für die Seelenreise mit Osho verlassen wurden, an ihren Schmerz und das Gefühl von Verlassenheit, das sich in die Seelen einbrennt und die Charaktere für den Rest des Lebens prägen kann. Ein Pferd wäre für mich kein Trost, und auch kein gemeinsamer Urlaub. Für mich stellt sich immer die Frage nach der WAHREN Motivation. Die sogenannten „Herzens-Entscheidungen“ sind nicht immer vom reinen Herzen geprägt, sondern da können vielfältige Motive mit hinein spielen, auch welche die man nicht wahr haben will, z.B. einen Partner nicht verlieren zu wollen. Oder das Gefühl, sonst im Leben zu kurz zu kommen oder sonst nicht völlige Befreiung erlangen zu können. Oder der Glaube, jetzt bin ich erwacht, und jeder starke Impuls ist richtig und ich muss ihm folgen, koste es was es wolle. Zu Letzterem kann ich nur sagen: Erwachen ist kein Garant für die richtigen Entscheidungen. Und auch das Herz kann völlig verblendet sein. Nur merkt man es leider oft erst zu spät. „Ich muss meine Kinder verlassen, um in der Fremde glücklich zu werden“ – ist das wirklich wahr? Steht nicht auch geschrieben, dass man das wahre Glück nur im Innern finden kann? Im Frieden dessen, der nichts mehr erreichen oder erleben muss, weil er das LEBEN kennt, selbst wenn er das Zimmer kaum je verlassen hat? Das Leben wird vielleicht auch noch Raum für derlei bieten, wenn man seine Pflicht erfüllt hat und die Verantwortung getragen hat, so lange es nötig war. Kinder brauchen Zuverlässigkeit, Sicherheit und NÄHE. Sie brauchen die Liebe im Jetzt und nicht in einem halben Jahr, und nicht nur für drei Wochen. Von Mutter UND Vater. Ich finde nicht, dass man seine Impulse unterdrücken sollte, aber man sollte gut nach forschen, woher sie WIRKLICH kommen – von welcher Instanz, und aus welcher Motivation heraus. Die Welt hat schon genug traumatisierte Menschen, müssen wir dann auch noch voll bewusst weitere traumatisieren? Und dann auch noch den Schmerz verherrlichen, den wir zufügen? Das ist wahrlich Blödsinn. Den Schmerz annehmen, aber die Verantwortung nicht? Die Verantwortung für das was IST? Du spürst deinen Schmerz in dem Bewusstsein, dass du einer glorreichen Zukunft in Freiheit entgegen gehst, doch die Kinder bleiben hier in dieser Situation ohne Aussicht auf etwas in der Art. Stunden sind so lang, Tage so lang, Wochen, Monate…. und nie ist der Papa da…. Scheiße. Einfach nur Schei…. immer nur am Telefon oder per Skype… nie die Wärme auf der Haut…. versetze dich doch mal rein, etwas Empathie, und jedem geht auf, was da passieren muss…. Die Kinder sind vielleicht gerade einverstanden, weil sie euch lieben, doch der Schmerz wird wieder kommen und seine Spuren hinterlassen. Nundenn, ihr seid erwachsen, ich schreibe das nur, weil ich all das zu bedenken geben möchte. Alles Gute – so oder so.

  • Dora says:

    Falls ihr vor Eurer Entscheidungsbildung um Hilfe und Führung gebeten habt, das Leben möge Euch einen guten Weg aufzeigen, dann habt ihr hier so viele Antworten wunderbarer Menschen, die liebevolle Impulse setzen, Euch behilflich zu sein. An Eurer Stelle würd ich mich gesegnet fühlen, soviel Lebenserfahrung und Weisheit anderer geschenkt zu bekommen. Da habt ihr den praktischen Beweis, dass sich das Leben kümmert und wegweist.

    • Hildegard says:

      Das sehe ich ganz genau so.

    • Wilma says:

      Welches ungelebte Leben?, das in der Ferne oder das zu Hause?

      Impulse die aus dem Herzen kommen, stellen einen nie zwischen zwei Stühlen, bei dem es nur Verlierer gibt.
      Impulse aus dem Herzen, ziehen Freude nach sich, für Alle.

  • Hildegard says:

    Nun habe ich mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen, um ALLE Kommentare zu lesen und deshalb gebe ich jetzt auch meinen Senf dazu:

    “Was würden wir tun, wenn wir keine Kinder hätten?”
    Wacht auf, kann ich da nur sagen! Ihr habt Kinder!!!
    Oder wollt Ihr jetzt so tun, als hättet Ihr keine??? Die Frage ist für mich so was von absurd.

    Seiner Verantwortung kann man nicht davonlaufen, sie holt einem (irgendwann) wieder ein.

    Verantwortung hat man übrigens – so sehe und lebe ich es – auch für Tiere – und ja, auch für Pflanzen, für die man sich entschieden hat, sie zu sich zu holen.

    Ich wünsche Euch Entscheidungen zum Höchsten Wohle ALLER.

    • Wilma says:

      “Was würden wir tun, wenn wir keine Kinder hätten?”……ja dieser Satz, diese Frage lässt alles erfrieren. 🙁
      Ich hoffe die Kinder werden diesen Satz nie nie zu Gesicht bekommen. 🙁

  • Waltraud Pohlentz says:

    Mir kommt dazu ein Zitat von C.G.Jung in den Sinn, welches für mich sehr bedeutsam war und ist:
    „Nichts hat pschologisch gesehen einen stärkeren Einfluss auf ihre Umgebung und besonders auf ihre Kinder als das ungelebte Leben der Eltern.“ Viel Glück und gute Reise wünsche ich euch von Herzen! Waltraud

    • Wilma says:

      Welches ungelebte Leben?, das in der Ferne oder das zu Hause?

      Impulse die aus dem Herzen kommen, stellen einen nie zwischen zwei Stühlen, bei dem es nur Verlierer gibt.
      Impulse aus dem Herzen, ziehen Freude nach sich, für Alle.

    • Martin Heike says:

      Sorry, das war wohl soo nicht gemeint. Ein Problem wird es wohl dann, wenn Vater und Mutter „ihren Traum“ leben. Aber da könnte man ja vielleicht Internate bauen. Ab und an schauen sie dann mal vorbei und streicheln die Kinder und das Pferd.

  • Franzi says:

    An euch 2,

    ich lese eure Beiträge ab und zu und mag eure Ehrlichkeit und Offenheit sehr.
    Dieser Beitrag hat mich aber vor allem schmerzlich getroffen.

    Auch wenn es hier schon oft geschrieben wurde, möchte ich noch ein paar Dinge dazu los werden, die sich besonders an dich, Thomas, richten:

    -> du stellst dir die Frage, was würdest du ohne Kinder tun – aber ich sehe in deinem Handeln vor allem die Frage, was tue ich ohne Katharina… Es tut mir leid, wenn ich das jetzt, vielleicht auch falsch deute – aber Katharinas Entschluss wirkt wie eine Entscheidung, die sie als relativ ungebundener Mensch treffen kann – in deiner Entscheidung schwingt für mich besonders die Angst mit, Katharina allein gehen zu lassen… Sie ist stark genug, ohne dir zu sein – bist du es auch…? Wie sehr hast du Angst, sie zu verlieren, Eifersucht…

    -> deine Kinder brauchen dich auch körperlich, das kann kein Aupair ersetzen… Das Streicheln über den Kopf, wenn man krank im Bett liegt, das Umarmen nach dem morgendlichen Aufwachen, das zärtliche Lächeln, dass du deiner Tochter schenkst bevor sie in die Schule geht und und und – viele Momente ohne Worte, die deine Kinder stark machen – das kannst du ihnen nicht über Skype geben und das bisschen Ferien reicht da auch nicht

    -> auch deine Frau kann das alleine nicht leisten, selbst wenn sie sich darum bemüht – dafür sind Eltern zu zweit – auch wenn sie getrennt leben

    -> UND: Deine Kinder haben KEINE Wahl – sie sind deiner Entscheidung schlussendlich „ausgeliefert“, sie können nicht ohne weiteres das Land verlassen oder ihr Ding leben – noch brauchen sie einen verlässlichen Rahmen und für den bist du genau so verantwortlich.
    Deine Entscheidung hast du einmal FÜR Kinder gefällt, jetzt bist du für diesen Rahmen verantwortlich, selbst wenn er dich manchmal einengt.
    Es wird auch für dich eine Zeit kommen, wo du weniger „präsent“ sein musst.

    Ich wünsche euch das Beste.

  • Helga says:

    Hallo Ihr beiden, mein Beitrag gestern ist wohl nicht angekommen, denn ich kann ihn nicht finden. Heute bin ich sogar froh darüber, denn die nachfolgenden Beiträge bestärken mich mit meiner Ansicht und deshalb schreibe ich heute nochmal: wenn es Deine Kinder, lieber Thomas, einigermaßen gut verkraften, dann sehe ich sie als Erwachsene bestenfalls als Kindertherapeuten, die versuchen, verletzte Kinderherzen zu heilen. Dass die „positive“ Aussage von Julian ein verzweifelter Versuch ist, den Schmerz nicht ganz so stark fühlen zu müssen, sollte Euch als s.g. Therapeuten klar sein. Freiheit erlebt man nur zusammen mit der Verantwortung für das, was wir in diese Welt setzen. Katharina spricht und sprach von „unseren“ Kindern, die sie jetzt wieder an die leibliche Mutter zurück gibt, um sich selbst zu leben – super!!! Ein Tier als Ersatz von gelebter Liebe und von Vertrauen – ebenfalls super!!! Falls die leibliche Mutter nun auf finanzielle Hilfe vom Staat angewiesen ist, um mit den Kindern zu überleben – ebenfalls super, weil dies das Geld wäre von uns verantwortungsvollen Mitmenschen, die arbeiten und Steuern und Sozialleistungen abgeben. Super, super, super – dann wärd Ihr ein richtiges Vorbild für spirituellen Egoismus – ist das wirklich Euer Herzensauftrag?. Kommt mit einer solchen Haltung Frieden auf diese Welt?
    Sorry, falls das mit der staatlichen Hilfe nicht stimmt und Thomas weiterhin finanziell seinen Teil beiträgt…könnte ja auch sein!
    Ganz viel Liebe und Kraft wünsche ich Deinen Kindern und der Mutter, die damit wohl ihre eigenen Freiheitswünsche – und wenn es nur zwischendurch ein freies Wochenende wäre – begraben muss. Sie zahlt den Preis! Ich hoffe, Dir ist das bewußt.

  • Gabriela says:

    Meine Gedanken sind sehr mit der Mutter der Kinder. Ich wünsche und hoffe, dass ihr achtet, was sie trägt, damit ihr eure Entscheidung leben könnt. Ich wünsche allen, welche von diesem Neuanfang betroffen sind, heilsame, offene Prozesse. Gabriela

  • Wilma says:

    Guten Morgen, ihr Lieben……also als erstes mal Glückwunsch, seinen Traum zu leben mit einem liebevollen Partner…..mich frist der Neid 😉 , natürlich humorvoll.

    Ich hab die vielen Kommentare auf Facebook gelesen und sie sind sehr zweigeteilt, ja meine Meinung auf euren Post ist natürlich auch zweigeteilt.

    Ich bin ja auch alleinerziehende Mutter von 3 Kindern und der Vater der Kinder hat mich auch immer wieder vor fertigen Tatsachen gestesllt ohne sie mit mir zu besprechen oder mich einzubeziehen, er hat seine Entscheidungen alleine gefällt.

    Und das ist genau der Punkt der mir bei eurer Post, sehr schräg rübergekommen ist. Wut und Trauer und Ärger waren natürlich bei so einer fertigen Entscheidung vorprogrammiert………Wieso habt ihr diese Entscheidung nicht mit allen Beteiligten vorher besprochen bzw. im Team in der Familie ausgearbeitet, natürlich wäre dann wahrscheinlich was anderes rausgekommen, aber das ist doch o.k.

    Wir sind doch eine Energie – da gabs doch mal den Erwachekongress. 🙂

    Auf der anderen Seite denk ich mir, wer weiß wer weiß, ich kann ja auch nicht dahinter sehen, vielleicht ist diese Aktion, die ihr durch euren Post in eure Familie und euren Klientel reingebracht habt, irgend etwas, was gut ist, was anstösst.

    Und wer weiß, was ihr wirklich macht und wie ihr es macht und was die anderen machen und wie sie es machen.

    Zurzeit denke ich mir, ist wirlich immer nur der heutige Tag fix, was morgen ist kannst getrost vergessen……..

    Also, alles alles Liebe und Gute euch und eurer Familie <3

    Wilma

  • Claudia Kappe says:

    Hallo Ihr beiden,

    radikal ja sagen zu seiner Berufung – darf man das? Ihr beide ermuntert uns dazu und wir zahlen dafür genauso unseren Preis, auch in jeder Hinsicht; selbst wenn usnere Schritte kleiner aussehen, sind sie meist doch auch groß und für uns wie ein Quantensprung. Macht es!! Und das sage ich als Mutter von 5 Kindern und Oma,. Ungelebtes Leben ist trostlos; wer weiss, wann, wie, warum ihr dann wieder bei allen, die Euch wichtig sind, seid.
    Alle, zumindet viele, Religionsstifter und andere Vorbilder – ich nehme mal Mutter Teresa oder Nelson Mandela – habe alles zurückgelassen. Auch wenn eure Fußabdrücke kleiner sind, geht los.
    Dank Eures Coaching gehe ich auch in vielen kleineren Anläufen meinen Weg. Die Schritte für mich fangen damit an, dass ich nicht immer zur Verfügung stehe und das ist für mich ein kleiner Quantensprung.
    Nochmals einen von Herzen kommenden Dank an euer Coaching. Was jahrzehntelang verankert war, löst sich bei miri langsam.

    Claudia Kappe.

  • Deine Schwester says:

    Als Familienmitglied habe ich jetzt auf eurer Homepage von eurer „Lebensentscheidung“ gelesen, daher kann ich auch nur ein öffentliches Kommentar schreiben (warum übrigens löscht ihr kritische Postings, wenn ihr mit allem im Reinen seid??):
    An Katharina: Ich finde es nicht in Ordnung, wie ihr mit „Kinderseelen“ und mit Verantwortung umgeht!
    Zuerst einen gemeinsamen Hof und einen Hund versprechen, am nächsten Tag, wir sind für immer weg?!
    Und das seelische Trauma kann mit dem Versprechen auf ein Pferd verhindert werden?
    Was ist mit Pepe, eurem Kater, den ihr schon vor Monaten bei unseren Eltern gelassen habt, die nun die Verantwortung für ihn übernehmen müssen? Die – endlich in der Pension – wegen dem Kater nicht mal 3 Tage wegfahren können?
    Selbstverwirklichung steht hier eindeutig über der Verantwortungsübernahme, und Handlungen sind hier eindeutig nicht „in der Liebe“. Verantwortung müssen andere Personen übernehmen.
    Katharina, bei deinen Plänen mache ich mir keine Sorgen um dich, denn dass du deine eigenen Lebenswege gehst und damit gut durchkommst, hast du schon öfter bewiesen.
    So, und ich muss wohl damit leben, wenn mein Posting jetzt auch gelöscht wird! Regina

    • ThomasNestelberger says:

      Wir haben noch kein einziges Posting gelöscht bzw. löschen müssen, weil es komplett ausfällig gewesen wäre.

      Wir wissen, was wir durch das Zeigen unserer Handlungen auslösen…

      Alles Liebe Dir – Thomas

      • Wilma says:

        Lieber Thomas, da ihr jetzt schon so ein große öffentliche Diskussion angerissen habt, wäre es schön, wenn ihr euch auch einbringt, also ich denke das es da sicher viel zu sagen gibt von eurer Seite aus.

        Lieben Gruß

  • Ilja says:

    Ich bin so ein verlassenes Kind und denke gerade darüber nach. Ob ich eine Peitsche, Handschellen oder Flinte angebracht wäre.
    Wenn du einmal ja zum Mensch gesagt hast, solltest du für immer bleiben, sollte Pfarrerstochter wissen, das wird dein gazes leben weiter negativ begleiten – heftig.
    Ich uberlege schon lange was du für eine Macke hast, es scheint mittlerweile ein trend zu sein. Insbesondere bei Frauen, manchmal denke ich diese frauendenke ist der Untergang, des Landes und das fängt bei Merkel und co an.

    Entweder bekommt ihr das wie Ka hin .für alle. Oder du solltest es lassen und in 10 Jahren darüber denken.

  • Glenn says:

    Hallo,
    ich wünsche euch alles gute, mein spontanes Gefühl ist, dass es vielleicht auch Lösungen gibt, welche die Kinderherzen ebenfalls berücksichtigen.
    Namaste

  • fiona says:

    Meine Meinung:
    grenzenlos egoistisch und traurig für die Kinder und schwierig für die leibliche Mutter, die plötzlich mit allem allein dasteht. Aber leider auch oft Männertypisch, das Eigene ist immer wichtiger, meine Tochter musste das auch mit Ihrem Vater erleben.
    In einer Familie bespricht man alles und trifft eine gemeinsame Entscheidung und setzt andere nicht vor vollendete Tatsachen.
    Ich wünsche den „sitzengelassenen“ viel Kraft und Liebe.

  • Christiane Bock says:

    Liebe Katharina,
    danke für deine Offenheit, danke für alles, was du mit Thomas in der letzten Zeit ins Leben bringen konntest.
    Das wirkliche Leben findet nicht im Außen statt. Verantwortung fühlt sich oft eng an,
    Ich würde euch eine Auszeit wünschen, die nicht so radikale Aspekte hat.
    Ich wünsche euch von Herzen Frieden, ohne etwas ausschließen zu müssen.
    Mit Herzenswärme
    Christiane

  • Dora says:

    “Was würden wir tun, wenn wir keine Kinder hätten?” ist eine Frage wie „Was würden wir als Millionäre tun?“. Beide betreffen nicht eure aktuelle Realität, da die Kinder ja da sind (und die Millionen nicht)… und wenn ich ein guter und glücklicher Paartherapeut bin, warum gebe ich da fremden Menschen gute Tips für ein glückliches Leben, lasse aber das eigene Familienkonstrukt ausser Acht und missachte sogar die Bedürfnisse, derjenigen die einen ganz und gar und bedingungslos lieben. Für sie fehlt die Solidarität. Wenn Katharina keine Kompromisse mehr machen will, so muss nun Thomas sie schmerzhaft machen. Wenn man Kinder hat sind Komprommisse selbstverständlich und gehören zur Nächstenliebe und Mitgefühl für seine Kinder….

  • Anna hat recht: Das nicht nicht o.k. Vielleicht ist Euch der spirituelle Kongress in den Kopf gestiegen, mangelnde Erdung lässt Fehlentscheidungen schneller zu, als man glaubt. Katharina ist total abgehoben und scheint sich für mein Gefühl von etwas zu trennen, was ihr mehr Pflicht als Liebe war – das ist bitter! Was wird Thomas fühlen? Er als Vater hat alles verloren! Es wird nichts mehr so sein wie es war. Die Kinder haben eine lebenslange Enttäuschung und Bitterkeit in sich. Das Fernweh und das Zurückgelassenwerden – alleine gelassen werden, wird ihnen ständiger Schmerz sein, das Zerbrochene einer Familie! Es wird ihr ganzes Leben in mangelndes Vertrauen und Depression wandeln! Es tut mir schrecklich leid, aber wenn man Kinder in die Welt setzt und Familie „spielt“, dann hat man volle Verantwortung – das ist GELEBTE Spiritualität, alles andere ist purer Schwachsinn! Kinder sind keine Wohnungseinrichtung, die man irgendwann irgendwo anders abgibt! Aus der Leichtigkeit des Seins in der Ferne ergibt sich irgendwann Fadheit, Langeweile und ein Gefühl, dass man das Liebste auf der Welt verlassen hat. Zumindest wird Thomas so fühlen für seinen Sohn! Und das wird die Beziehung eines Tages auf eine harte Probe stellen! Was ist den so toll an der Ferne – überall sind es Steine, Pflanzen, Menschen…im eigenen Land gibt es urschöne Dinge, da muss ich nicht auf meine Familie verzichten!
    Was mich vor allem schockiert sind die zahlreichen Tütütü-Beiträge einer offensichtlich gefühllosen Erwachsenenwelt aus purem Egoismus. Aber das ist ja heute chic! Ihr könnt gerne über mich herfallen, ich halte das aus – ich habe meine Werte als Alleinerzieherin selbst erarbeitet und ich weiß sehr genau, was ich sage, wenn ich von einem Recht der Kinder auf ihre beiden Eltern spreche (und darum habe ich ein Leben lang gekämpft!) und auf eine heile Welt des Heranwachsens!. Für eine Beziehungsschule seid Ihr beide für mich zu wenig geerdet und viel zu wenig liebevoll und verantwortungsbewusst – Ihr handelt für mein Gefühl wie Egoisten! Es tut mir leid, dass ich das so hart sage, aber für mich zählt einzig und allein die Liebe zu denen, für die man Verantwortung trägt – die Kleinen! Und so eine Chance des Elternseins ergibt sich nicht so oft mehr im Leben!
    Für mich kommt jetzt die Zeit des Verreisens – mit den Kindern, die immer bei mir waren und ich denke, ich bin all die Jahre zuvor nicht zu kurz gekommen! Das Einzige, was ich bereuen würde wäre der Tag, an dem ich ein Vergnügen meinen Kindern vorgezogen hätte – wir haben aber alles gemeinsam erlebt und es war toll, nie langweilig und alle haben extrem viel gelernt – was man an ihrer besonderen Intelligenz durchaus merkt! Ich finde, wir sind dafür verantwortlich, alles mit unseren Kindern zu teilen, damit sie auch so aktiv, so fröhlich, so gescheit und lebensbejahend werden wie ihre Eltern. Diese Scherben, die Ihr da anrichtet, sind nie wieder zu kleben – das sag ich Euch aus Erfahrung! Also denkt nochmal nach! Vielleicht sollte Katharina mal mehr allein ins Ausland fahren, damit ihre Abenteuerlust gestillt wird. Wenn sie dann trotzdem immer wieder gerne zurückkommt, dann ist doch was dran an der Liebe zur Familie…

    • NadineL says:

      Ohh…liebe Andrea Meixner..Du sprichst mir zutiefst aus dem Seelenherz..Danke dafür! Für mich ist das die Wahrheit, was du schreibst. Danke

  • Andrea says:

    Das Radikale gefällt mir als Anregung. Sich wirklich mal zu fragen wo lebe ich nur 60 % oder 80% aber noch nicht voll. Und doch: Ich bin alleinerziehend hab Hund und Kind und weiß ganz genau was ich ohne die beiden tun würde, was ohne die beiden ginge. Aber zu spüren etwas vom eigenem Wollen frei – willig. FRei und willig zu geben aufzugeben oder nur hinten an zu stellen…DAS hat auch Energie. Das schenkt mir sehr viel zurück. Soviel zu mir. Und wenn ich an euch denke kommen mir Bilder von fernen Stränden, Städten, Wegen..und wie ihr da sitzt und etwas betrachtet.Und in die Schönheit und Fremdheit und das wilde Abenteuer mischt sich die unbändige Sehnsucht nach den Wesen denen ihr was seid. Und dann werdet ihr zurück kehren.

  • Emmamartha says:

    Liebe Katharina, lieber Thomas,
    es ist ein gutes Gefühl, dass ihr mich an euren Gedanken für euren neuen Lebensweg teilhaben lasst. Dafür danke ich euch.
    Ihr habt dadurch in mir ein Thema aufgewühlt, was mich schon sehr lange beschäftigt und auf das ich noch immer keine Antwort gefunden habe. Es geht mir darum, ob und in welchem Ausmaß ICH bei meinem Wunsch nach Selbstverwirklichung, bei meinem Wunsch nach Freiheit der Entscheidungen, um der Stimme meines Herzens zu folgen, wirklich zu JEDER Zeit „Ich, ich, ich“ auslebe oder ob ich auch die Gefühle, die Hoffnungen und Enttäuschungen meiner wichtigsten Bezugspersonen berücksichtige und wir gemeinsam Kompromisse suchen. Es ist für mich bisher zu wenig, nur zu sagen: „Ihr anderen habt ein Recht auf eure Enttäuschungen, lebt sie aus mit Wut, Kummer oder wie auch sonst, aber ich muss es jetzt tun“, wenn ich durch mein früheres Verhalten und meine früheren Entscheidungen (z.B. Kinderwunsch, Freundschaften, Partnerschaft) Hoffnungen auf Beständigkeit dieser Beziehungen geweckt habe, Wie steht es dann mit meiner Verläßlichkeit, meiner Glaubwürdigkeit? Um Ent-Täuschungen bei anderen vorzubeugen, soll ich dann schon zu Beginn dieser Beziehungen verdeutlichen, dass sich diese Beziehungen sehr schnell ändern können, weil ICH andere Bewichtungen für meinen Lebenssinn gefunden habe? Ich weiß, dass nichts von Dauer ist und dass es keine absolute Sicherheit in Beziehungen gibt, aber kann ich wirklich die anderen außen vor lassen, wenn ich mich plötzlich umentscheide? Wie weit verändert sich dadurch deren Leben? Wo bleibt ihr Recht auf Selbstverwirklichung, wenn ich ihre Möglichkeiten dazu durch meine Entscheidungen verändere oder begrenze? Andererseits, wenn ich wirklich auf einmal andere Wertigkeiten habe, wäre ich auch nicht glaubwürdig, wenn ich an alten Mustern festhielte, nur dass sich andere nicht im Stich gelassen fühlen? Ihr seht, viele Fragen tun sich wieder auf, ich werde bestimmt wieder viel nachdenken und nachfühlen und hoffentlich eine für mich gültige Klarheit finden…
    Bei euch sind für mich die Kinder im Mittelpunkt meiner Gedanken. Wie werden sie mit ihren Hoffnungen und Ent-Täuschungen bezüglich eures gemeinsamen Lebens umgehen? ( Leben bei euch als Eltern, gemeinsame Zukunft erst ja, dann nein, Haus ja, Haus nein, Hund ja, Hund nein, Pferdewunsch erfüllt oder vielleicht dann doch nicht und alles in einem ziemlich schnellen Wechsel innerhalb von 3 Jahren…) Was wird mit ihren Wertmaßstäben für ein soziales Miteinander?
    Sind sie schon so gereift, dass sie eure Entscheidungen akzeptieren können, können sie schon begreifen, dass ihr euch nicht anders entscheiden könnt, um wahrhaftig zu sein? Oder fühlen sie sich im Stich gelassen, in eurer Wertehierarchie nach hinten geschoben, nicht in dem Maße geliebt, wie ihr eure Selbstverwirklichung liebt? Es ist ein kritisches Alter bei beiden, um mit solchen einschneidenden Verlusten ohne Fehlinterpretationen umgehen zu können.
    Ich wünschen euch allen von ganzem Herzen ein gutes Gelingen der bevorstehenden Veränderungen! Meine guten Gedanken begleiten euch!
    Emmamartha

  • Sundari says:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich denke, das wir nie wissen können, was wirklich gut ist für einen Menschen, sei er auch unser Liebstes was wir haben. Ich fühle so, dass wir gar keine Wahl haben, wenn wir nach dem göttlichen Plan leben wollen, als die Impulse mutig zu fühlen u. wenn es sich richtig anfühlt, mutig gegen jegliche Prägung zu handeln.
    Das ist der Ruf ….das ist Heiliger Geist…
    Zu den Kindern, Gott hat den Plan und wenn der Ruf spürbar ist, dann ist er da.
    EIn Beispiel: Ich habe in meiner Kindheit, viel Leid erfahren, aber heute bin ich Innere Konfliktklärerin und weiss, wenn ich mich gegen das Stelle, was gerade ist und es nicht haben will, wird der Körper krank. Ich war sterbenskrank mit 30 Jahren, war ein Pflegefall 8 Jahre lang und sollte laut Medizin sterben.
    Nur durch die erneute Arbeit mit meinen Inneren Konflikten, wo ich gegen das war, was war und gegen meine Impulse gehandelt habe und der Verarbeitung in Form von einem tiefen Wissen in mir, das alles was geschehen soll, einem höhren Plan dient.
    Jetzt bin ich eine medical Intuitive und Konfliktklärerin, ich helfe intensiv bei jeglicher Form von Symtomen am Körper und der Heilung in nur wenigen Stunden, von dem Schmerzkörper. Ich sehe, sobald Frieden einkehrt, mit dem was war oder ist , Handlungen vollzieht, wo eigentlich der Impuls zum handeln war, aber nicht gegangen wurde, dann geschieht Heilung in allen Zellen.
    Das zu Ende zu bringen, auch rückwirkend visuell, wIrkt sofort spürbar entlastend und heilend. T-Zellen gehen sofort in die Höhe, der Körper lösst die Blockade und heilt.
    Genauso ist es im Moment, wenn ich einen Impuls habe und diesem folge und Wahrheit spüre, sammelt sich keine emotionale Ladung im System und der Körper kann sich entladen durch die Handlungen.
    Der Körper bleibt fit. Wenn ich aber dagegen handele aus Angst, dann entsteht eine emotionale Ladung die zu extrem schweren Erkrankungen führen kann.
    Thema Kinder: Wie kann man wissen, was genau aus dieser Handlung für ein toller Lebensweg entsteht?
    Beispiel……………es gibt hunderte von Möglichkeiten.
    Stelle ich mir vor, das Anna zu Besuch kommt, dort die Herrlichkeit der Natur und der Menschen in diesem Land entdeckt. Dieses Land studieren will und die Missstände in diesem Land. Auf einmal fühlt sie einen Ruf mit 18 Jahren und Sie wird eine renomierte Kämpferin für Umweltschutz, für Soziales Miteinander und den Erhalt von Traditionen. Ist in Liebe mit dem was ist, aber hat die Power an der Front zu stehen und die Neue Erde mit zu erschaffen.
    Sie wurde Stark genau wegen diesem Schritt, der heute gegangen wird.
    Es gibt soviele Möglichkeiten und wenn Gott will, die Seele will, dannist es richtig. WIr können Nie auf lange Sicht hinaus wissen, wofür es gut war. Aber Mut und Vertrauen ist der Schlüssel zum Leben.

    Ich stehe dort und habe sehr grosse Achtung vor Eurer Ehrlichkeit und Eurem Mut es sei so, wie es sein soll.
    Für mich seit ihr ein Energiespender, da ich fühlen kann, was das ein Innerer Kampf ist .
    Das Alte passt nicht richtig, das Neue ist noch nicht da und der Konflikt ist, das aus irgendeinem Grund ( Kinder) dieser Schritt, der vieleicht für Alle gegangen werden muss, nicht gegangen wird…………..oder eben Heilend mutig gegangen wird.
    Ich sehe wundervolles Wachstum für Alle und die Kinder sind zauberhaft und bleiben es auch.

    Danke für Eure Ehrlichkeit
    Love

    • Ausderechtenwelt says:

      Du bist ja völlig übergeschnappt.

    • Kerstin* says:

      Liebe Sundari,
      ich neige dazu, die Dinge so zu sehen, wie Du sie hier interprätierst. Das ist ebenso weitsichtig vertrauensvoll und mutig, wie die Ideen der Nestelbergers. Aus meiner Beobachtung heraus schaffen es die Kinder der heutigen Zeit /wenn sie nicht allzusehr überfachtet mit den Prägungen, Nöten und Ängsten der Eltern oder eines der Elternteile sind/ die Einsicht in derartige Schritte zu entwickeln- ja ihnen ist das große Vertrauen und die Klarsicht faktisch mitgegeben. Sie sind oftmals sogar Initiatoren und Klärer im familiären Feld! Woher wollt Ihr wissen, ob nicht die Kinder sogar Impulsgeber für die Pläne des Vaters waren?

      Ich hatte hier ein gutes Gefühl für Eure Pläne. Geht vertrauensvoll voran und schaut, wie Eure Kinder Euch auch in Zeiten gelegentlicher wohnlicher Trennung unterstützen und den Rücken stärken. Es wird ganz neue und wunderbare Lösungen für jedes sich zeigende *Problemchen* geben. Beibt im Vertrauen!

      Ihr wisst bereits, wie´s ist getragen zu werden.

      Liebe SUNDAI, wegen Deiner beruflichen Ausrichtung hätte ich gern Deinen Kontakt.

      Liebvolle Grüße!

    • alexa says:

      Hi, ich hätte gerne Deine email-Adresse, um etwas eigenes in die Klärung zu bringen. DANKE !!

    • Birgit Andersson says:

      Liebe Sundari,
      möchte gern Kontakt mit Dir aufnehmen und mich behandeln lassen.

      Lieben Gruss
      Birgit

  • Felicitas says:

    Ich bewundere euren Mut und ich wünsche euch beiden nur das aller Beste. Ich danke euch für eure Offenheit und wünsche euch weiterhin das ihr euren Herzensweg folgen könnt. Seid euch treu und alles andere wird sich finden. Alles Liebe. Felicitas

  • Monika says:

    Liebe Katharina,
    ich danke dir, dass du uns teilhaben lässt. Ich denke dabei an die Kinder – ihnen bricht das Herz ohne euch. UND egal wohin du in der Welt gehst, du nimmst dich mit…wenn du nicht in Oesterreich glücklich bist, wirst du es woander auf der Welt auch nicht (hab ich so erfahren) doch bei dir kann es ja anders sein…ich würde die Kinder in diesem Alter nicht zurück lassen, würde bleiben oder sie mit nehmen. Für Kinder da zu sein, bedeutet auch manchmal Verzicht auf eigene Abenteuer u Wünsche.. Ich wünsche euch allen viel Liebe u Frieden! Namasté

    • NadineL says:

      Puhhh…also das berührt mich sehr.. was du schreibst, Katharina. Ich kann dich echt gut verstehen und dein Ruf nach Ferne und Reisen, den fühl ich bis hier her 🙂 Und ich finde es mutig und toll, dass du ganz auf das hörst, was in deinem tiefsten inneren nach Dir ruft! Und gleichzeitig kann ich es zutiefst nicht verstehen, wie man ( für mich persönlich) das wertvollste Geschenk des Lebens – seine Kinder aufwachsen zu sehen…sie zu umarmen, teilzuhaben an ihren Freuden und Sorgen..sie zu begleiten, bis sie ihre eigenen Wege gehen – einfach so hinterlassen kann, wegen REISEN…echt! Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Katharina in der Lage wäre, ihre eigenen Kinder zu verlassen, weil Thomas einen Ruf nach Reisen verspürt…Ich kann das nicht nachvollziehen, wie man glücklich sein kann damit. Ich sags ganz offen, ich finds total egoistisch…Mir tut die *echte* Mutter der Kinder zu tiefst leid, weil Sie das ganz auffangen muss.. seinen Egoismus..sie muss die Kinder trösten und da hilft auch kein SchuldgefühlPferdchen. Ich selbst bin glücklich aufgewachsen mit meinen Eltern und ihre Trennung in meiner Pubertät war anstrengend und schmerzhaft genug. Ich fühle den Schmerz der Kinder und mir ist es ein Rätsel, wie man das freiwillig tun kann…aber so trifft jeder Mensch seine Entscheidungen…und bereut..oder auch nicht…

    • Claudia Al Ine says:

      Ihr Lieben, hallo, wünsche Euch eine gute Reise, Frieden und Liebe. Auch ich hätte an Eurer Stelle, die Kinder nicht zurückgelassen, entweder wäre ich geblieben oder sie wären mit mir mit gereist. Vieleicht bin ich da auch zu egoistisch, nicht einen Moment hätte ich das Zusammensein mit ihnen missen wollen, schon gar nicht Monate oder Jahre………………aber jeder darf seinen eigenen Weg gehen, wenn das Herz dabei lacht, wird`s wohl der richtige Weg sein…….. Grüessli aus der Schweiz

  • Margret says:

    Hallo ihr beiden…mir kamen die Tränen
    schade ,dass ihr nach dem Kongress in die Ferne reist.
    Aber sehr mutig….meine Familie ist enttäuscht weil ich an Weihnachten nicht zu ihnen komme obwohl ich nur die Oma der Kinder bin..kein Verständins …. ich hätte keinen Familiensinn…usw.Da macht ihr mir wieder Mut …….auf mich zu hören.
    Danke für alles Margret

  • har says:

    Hallo zusammen,

    1. es ist eine sehr gute Entscheidung nicht nur die Welt von außen kennenzulernen sondern von Ihnen auch.
    2. Mit der Reise nimmt ihr Denkmuster mit.
    3. Die Realität, die wir auf der Welt kennen, ist keine Realität.
    4. Die Realität können wir von uns selbst herausfinden wenn wir bei uns innerliche Welt kennengelernt haben und fündig geworden sind.
    5. Ich selbst in diesem nicht Reale Bankensystem mit Familie integriert und suche Realität inklusiv Familie herauszufinden.

    Ich wünsche euch alles gute die Welt mit anderen Brillen zu schauen.

    Schöne grüße

    Har

  • Heß,Jessica says:

    Ich hab da auch ein etwas schmerzhaftes Gefühl dabei. Meine Kinder leiden sehr unter der Trennung ihrer Eltern und ich würde alles dafür geben, Ihnen ein Zuhause nach ihren Wünschen zu schaffen, wenn ich die Möglichkeit hätte, denn dieses ist elementar wichtig und leider später nicht mehr nachzuholen. Kinder gehen irgendwann eigene Wege, dann kann man wieder nach seinem eigenen Kopf entscheiden. Sehr traurig macht mich, dass die beiden dieses Zuhause schon in Aussicht hatten…da kommen mir die Tränen

  • Sonja Wiedemeier says:

    Vielen Dank für Euren Beitrag. Ich habe auch mein Lebensthema mit der Frage „wo wohnen“. Mir kommt das grad etwas „ego-bezogen“ rein, die Kinder „hängen“ zu lassen. Ich sag das jetzt grad ehrlich. Aber es ist trotzdem ein interessanter Hinweis – vielleicht auch für mich selber. Die Vorstellung, was würde ich machen, wäre ich ganz alleine… Interessant auf jeden Fall! Euch alles Gute und freue mich über Eure Berichte 🙂

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