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Wie gehen wir persönlich mit Widerstand im Alltag um? Und was eröffnet sich dadurch für uns?

In unserem Leben kommt häufig Widerstand hoch, weil wir uns oft neuen Situationen aussetzen und weil wir auch – trotz unseres Erfolges – gerade wieder eine finanziell sehr schwierige Situation erfahren.

Dadurch, dass wir immer alles aufs Spiel setzen, kommen wir in unsichere Situationen und Widerstand taucht auf. Dann hätten wir schon wieder gerne eine materielle Sicherheit, die wir früher gehabt haben, als Geschäftsführerin und als Leiter einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Diese haben wir jetzt nicht und es ist Widerstand da, die Situation anzunehmen, wie sie eben ist.

Genau diesen bemerken wir dann, wenn wir aktiv werden, etwa Videos aufnehmen oder uns etwas Neuem in unserer Arbeit hingeben sollten. Wenn uns etwas wirklich herausfordert und wir gerade da präsent sein sollten, kommen unsere existentiellen Ängste, Sorgen und Zweifel hoch, ja sogar Wut und Hass.

Wie wir uns selbst blockieren

Dann beherrscht uns sogar der Widerstand gegen den Widerstand, weil wir wollen ja ein Video aufnehmen. Aber Katharina hat einen Widerstand dagegen, also hat Thomas wiederum einen Widerstand gegen ihren Widerstand ;).

Wir spüren dann nur mehr Widerstand und alles ist blockiert.

Wir hatten kürzlich die Idee, die wir mittlerweile umgesetzt haben: täglich Videos zu machen. Und da war ebenfalls sofort Widerstand mit so Fragen wie: Können wir das täglich machen? Haben wir dafür überhaupt genug Zeit?

Was machen wir also mit all dem Widerstand?

Wir haben nach monatelangen Erfahrungen, wie man es NICHT macht, Wege gefunden, wie man den Widerstand schnell und gut lösen kann. Es ist die Quintessenz dessen, was wir auch unseren Coachingkunden und in der Beziehungsschule weitergeben.

Nämlich den Widerstand ganz zu spüren, ihn ganz anzunehmen.

Sag „JA“ zum Widerstand. Empfange ihn mit offenem und freudigem Herzen: „Super der Widerstand ist wieder da. Endlich wieder mal richtiger Widerstand! Ist das cool ;).“

Mit dem Gefühl mitgehen

Das gelingt aber natürlich nicht immer.

Wenn das Gefühl nicht zu heftig ist oder der Widerstand, das „Nein“ zu einem Gefühl nicht zu groß ist, dann reicht es oft schon, es einfach nur zu bemerken. Und dann mit diesem Gefühl, etwa mit der Minderwertigkeit, weiter zu gehen und den nächsten Schritt zu machen z.B.: „Ich mache jetzt einfach das Video, auch wenn ich minderwertig bin. Es ist okay, dass ich nicht gut genug bin.“

Oder: „Ich gehe mit meiner Angst weiter, werden mich die Leute dafür ablehnen, es ist ok. Einfach mit dem Gefühl gehen.“

Wenn die Blockade zu groß ist, dann ist es notwendig, wirklich in die Tiefe zu gehen und das Gefühl ganz zu spüren.

Das Schöne am Widerstand

Wenn Du den Widerstand ganz fühlst, wenn Du nicht nur Widerstand gegen die jetzige Situation hast, sondern auch gegen Dich selbst, gegen alles Schlechte und sogar gegen alles Gute, gegen wirklich alles, dann ist da auch Widerstand gegen den Widerstand.

Und dann löst sich alles von selbst auf und es ist nur mehr Ruhe da. Frieden.

Es ist so befreiend und erholsam, den Widerstand auf alles auszudehnen, gegen alles einen Widerstand zu spüren, auch gegen die schönen Dinge.

Ein vollständiges „Nein“

Erlaube es Dir doch jetzt einmal zu allem „Nein“ zu sagen.

Auch zu den Dingen, die Du liebst.

Der Körper ist Dein Verbündeter

Du kannst auch Deinen Körper klopfen und es aussprechen: „Nein, ich will das alles nicht. Ich hasse alles.“

Das kann Dich auch körperlich vom Widerstand befreien, indem Du mit Deinem Körper-Bewusstsein in den Widerstand gehst. Wo spürst Du den Widerstand im Körper? Lass ihn größer werden und gib ihm Raum.

Aus unserer Kindheit ins Erwachsen-Sein

Gib ihm wirklich Raum, denn wir haben in unserer Kindheit gelernt, den Widerstand und auch den Hass nicht sein lassen zu dürfen. Kinder drücken zu Beginn ihres Lebens unüberhörbar gut, präzise und laut aus, wenn sie etwas nicht wollen. Und wir lernen dann mit der Zeit, es zu unterdrücken.

Dann haben wir innere Instanzen, die zu uns sagen: „Das darfst Du nicht!“ oder „Wenn Du diesen Menschen liebst, dann darfst Du keinen Widerstand gegen ihn haben und dann darfst Du ihn nicht hassen!“ Dadurch unterdrücken wir unsere Gefühle.

Es ist so gut, diese Gefühle zu spüren. Nicht diese Gefühle auszuleben. Man muss jetzt nicht hasserfüllt alles mit seinen Gefühlen zerstören und den Hass ausleben. Das unbewusste Ausleben der Gefühle ist auch nur eine Form, sie nicht spüren und loshaben zu wollen.

Erfahre das Verbrennen im Hass

Spüre die Gefühle innerlich ganz und lasse sie ganz verbrennen.

Für uns geht es jetzt nicht darum, dies nur zu erzählen, sondern darum, dass Du es wirklich selbst erfährst.

Also wenn Du das nächste Mal Widerstand erfährst, gehe ganz in den Widerstand hinein. Es löst sich dann soviel von selbst und Du findest Frieden, Freiheit, Stille, Sein.

Der Fluss des Lebens

Was Dich vorher blockiert hat, ist dann kein Problem mehr. Es fließt einfach wieder und enorm viel Energie wird frei gesetzt. Durch die Annahme des „NEIN“ wird ein ganz großes „JA“ erlebbar.

Dann kann widerstandslos passieren, was sowieso passieren soll :) Es fließt.

Genieße Deinen Widerstand.

Genieße Deinen Hass.

Genieße Deine Gefühle. 

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Finde die Liebe zu Deinen Gefühlen und so zu dir selbst!

Hallo und herzlich Willkommen in unserer Hängematte zu

„Selbstliebe – der wichtigste Schritt“ – vielleicht auch der Schwierigste!

Thomas zum Thema Selbstliebe: „Ich war Scheiße heute!“

Die Geschichte ist aktuell, und zwar handelt es sich um eine Situation aus dem Webinar letzten Sonntag:

Am Schluss ist der Laptop ausgefallen und die Internetverbindung war weg und ich habe gesagt „Ich war Scheiße heute!

Grund dafür war, dass ich mich nicht hundertprozent authentisch gefühlt habe, ich war nicht ganz da. Ich spürte das bereits während des Webinars, aber habe meinen Schmerz, der gerade da war, keinen Platz gegeben, ihn nicht ausgedrückt.

Ich habe eine Distanz zur Katharina gefühlt, weil wir am Wochenende Streit gehabt haben und offensichtlich war davon noch ein Gefühl da, welches ich nicht gefühlt habe, sondern verdrängt habe. Deswegen war ich nicht präsent und fühlte mich unwohl.

Und genau das ist der wichtigste Schritt – sein Gefühl zu fühlen.

 

Was will mein Gefühl mir sagen?

Der wichtigste Schritt ist zu seinen Gefühlen zu kommen, da beginnt die Selbstliebe.

Dass Du spürst, dass Du Dich schlecht fühlst, Dich schlecht findest in einigen Bereichen, dass Du spürst, was hinter den Gefühlen steckt und hoch kommen will, z.B. was Dir an Deinem Äußeren nicht gefällt, eine Verhaltensweise oder etwas in der Vergangenheit, wofür Du Dich sogar hasst, weswegen Du Dich unzulänglich fühlst und glaubst, einen Fehler gemacht zu haben – was steckt da für ein Gefühl dahinter?

Das Wahrnehmen und Zulassen dieses negativen Gefühls, es zu fühlen ist das Schwierige daran. Nicht nur darüber nachzudenken und zu sagen „Ah, da hasse ich mich“, sondern es auch zu fühlen.

 

Erforsche Dein Gefühl!

Das ist oft nicht einfach – gerade bei tiefem Schmerz oder vergrabenem Gefühl, die wir oft nicht zulassen dürfen.

Da müssen wir intensiv forschen, wie man ins Fühlen kommt.

 

Fühle ALLE Deine Gefühle!

Ich möchte anschließen, dass damit nicht nur die negativen Gefühle gemeint sind, sondern auch die Positiven!

Wir haben vorher noch über die Dankbarkeit geredet – wir bekommen unglaubliche berührende Rückmeldungen! Vielen Dank dafür! Wow!

Es sind wirklich viele und sehr tiefe Rückmeldungen und wir nehmen uns viel zu wenig Zeit, dieses Dankbarksein und die Berührtheit darüber ganz zu spüren. Dankbarkeit dafür, dass wir eine so große Community aufgebaut haben und so erfolgreich sind.

Die positiven Gefühle ganz zu fühlen, auch die Freude, die Begeisterung, die Liebe ganz zu fühlen und zuzulassen.

Eine Herausforderung: Auch Lob will angenommen werden!

Gerade wenn sie von außen kommen – keine Wand aufzubauen und zu sagen, ich verdiene das nicht, das halt ich gar nicht aus, sondern einfach zu fühlen, zu fühlen „Wow, diese Liebe halt ich jetzt gar nicht aus!“.

Gestern war so ein Moment, wo ich vor Freude zerspringen und mich verstecken hätte können. So ein großes Gefühl, dass ich gedacht habe, ich geh jetzt etwas Essen, damit ich das nicht spüren muss! Das ist so eine Angewohnheit – irgendetwas zu Essen, damit ich vom Fühlen ablenkt werde!

 

Negative wie positive Gefühl wollen gefühlt werden!

Wir reden sehr viel über die negativen Gefühle, dass wir sie annehmen müssen – aber das gilt auch für all die schönen Gefühle. Diese ganz zu fühlen, die Freude, die Begeisterung!

 

Selbstliebe entwickeln

Das ist der wichtigste Schritt: Sich zu spüren!

Selbstliebe beginnt beim Fühlen, sich zu fragen „Wie fühle ich mich jetzt gerade?“

Ist da Freude? Ist da Begeisterung? Oder ist da Trauer? Oder sogar beides? Dankbarkeit und Trauer, Trauer darüber, dass ich die Dankbarkeit nicht ganz spüren kann oder Angst vor so viel Freude.

 

Das Geschenk Deiner Gefühle – Dein Weg zu Dir!

Das Schöne ist, wenn Du wahrnimmst, bei Dir bist und in der Liebe zu Dir und Deinem Gefühl, dann verändert sich Dein Zugang zu dem, das Dich vorher an Dir gestört hat, das Du weg haben, verdrängen oder ignorieren wolltest.

 

Nicht perfekt und darum absolut perfekt!

So entwickelt sich ein offener Zugang zu Dir und du kannst es viel mehr in Dein Leben integrieren und sagen:

„Hey, da bin ich nicht perfekt und das ist okay so! Ich hab meine Fehler und Schwächen und dies oder jenes an mir stört mich – und das darf sein. Ich darf das jetzt annehmen, dass ich nicht perfekt bin und ich muss auch nicht perfekt sein. Ich brauche und werde nie perfekt sein.“

Auch wir sind nicht perfekt. Wir machen auch Fehler in den Videos und stottern beispielsweise.

Trotzdem bekommen wir so gute Rückmeldung, dass es authentisch ist, dass es von Herzen kommt, dass es berührend ist, dass es Menschen bewegt und um das geht es letztlich: Echt-Sein.

Echt-Sein ist Selbstliebe.

Dazu zu stehen, was man fühlt – es beginnt mit den Gefühlen. Jetzt zu sehen „Was ist jetzt? Was spür ich jetzt?“

Wertschätzung und Liebe für Dich selbst, beginnt mit der Wertschätzung für Deine Gefühle.

 

Unser kostenloses Live-Webinar für Dich!

Das war es heute aus der Hängematte ;-) Wer mehr von uns haben will, dem möchten wir unser kostenloses Live-Webinar (hier anmelden) am Donnerstag, den 7.5. (letzter Termin!) ans Herz legen, wo Du weitere Schritte zur Selbstliebe erleben kannst.

Wir freuen uns drauf, es werden wieder viele dabei sein.

Alles, alles Liebe Dir.

Wir sind so dankbar für Dich und wir wollen Dir ganz viel von dieser Energie rüberschicken mit diesem Video.

Wir lieben Euch, wir lieben Dich.

Danke für Deinen Kommentar!

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Was ist die Angst?

Heute haben wir unser allererstes Webinar – hunderte Menschen werden uns zuhören.

Ich habe Angst. Pure Angst.

Und das ist wunderbar.

Wie überwindest Du die Angst? Wie kannst Du sie loswerden?

Gar nicht.

Du kannst Dir das Fühlen der Angst auf Dauer nicht ersparen.

Wenn Du die Angst in einer Situation unterdrückst, wird sie in einer anderen Situation umso stärker wieder auftauchen. Bist Du diese endlich spürst, als das, was sie ist.

Was ist dann? Ist dann die Angst weg?

Nein, sie ist immer noch da.

Aber Du rennst nicht mehr weg und Du spürst die Angst immer, wenn Du wach bist.

Sie fühlt sich allerdings anders an.

Ich würde nicht mehr Angst dazu sagen, sondern Aufregung, Spannung, weil Unbekanntes auf Dich zukommt.

Die Angst ist das Vibrieren jeden Moments.

Jeder Moment bringt Neues und lässt Altes gehen.

Wenn Du Dich als eins empfindest, möchtest Du wieder Spannung, Herausforderung. Und wenn Du gerade sehr in der Spannung bist, möchtest Du wieder den anderen Pol: Ruhe.

Dieses Begehren nach dem anderen Pol ist immer und es ist wunderbar. Es ermöglicht uns Begegnung und Selbst-Erkenntnis im Spiegel des anderen.

Und der Schlüssel dazu?

Spüre Deine Angst.

Bis zum innersten Kern.

Die Angst ist nichts anderes als das Leben selbst.

Am Boden Deiner Angst vor etwas oder jemandem, ist die bedingungslose Angst, die kein Objekt braucht, nicht einmal Dich als Person (Ego) braucht. Die einfach nur dadurch ist, weil Leben ist.

Wir möchten nicht, dass Du uns das glaubst, sondern dass Du das erfährst.

Melde Dich zu unserem kostenlosen Webinar „Lerne tief zu lieben“ an:

https://mindheart.me/2016/lerne-tief-zu-lieben/

Tanze die Angst mit unserem Freund Mr. Ramesh

In tiefer Angst, die nichts anderes als Aufregung und Leben ist.

Wir lieben Dich.

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Liebe

Die allermeisten Menschen verspüren eine Sehnsucht nach der wahren Liebe und dem richtigen Partner.

In diesem Video möchten wir Dir erzählen, warum wir uns nicht danach sehnen, jedenfalls nicht mehr!

 

Wann sehnen wir uns nach der „wahren Liebe“?

Bis vor kurzem habe ich mich danach gesehnt, wahrhaftig von der Katharina geliebt zu werden. Es war mir ein tiefes Bedürfnis noch mehr von ihr geliebt zu werden, mehr von ihr gesehen zu werden, woraus große Forderungen enstanden sind.

Jetzt gerade ist es nicht da, ich habe keine Erwartungen geliebt zu werden, weil die wahre Liebe da ist. Wenn das Sehnen aufhört und vorbei ist – da bleibt nur die wahre Liebe!

 

Einmal gefunden – hält die wahre Liebe dann für immer?

Natürlich kann sich dieser Zustand wieder ändern – das wissen wir nicht – und wir haben uns gefragt „Brauchen wir uns einander für irgendetwas?“ oder „Brauch ich, Katharina, bzw. er irgendetwas?“ und die Antwort darauf war ein Nein.

 

Die 1. Ebene der wahren Liebe

Ich brauche nichts von Thomas, das mich erfüllter machen könnte.
Ich spüre eine Erfüllung, die keine weitere Erfüllung braucht.

Aber in der es trotzdem schön ist einander zu begegnen, einander zu berühren, einander auszutauschen oder sogar noch schöner, weil etwas nicht mehr dazwischen steht:

Das Sehnen danach, geliebt zu werden, steht nicht mehr dazwischen.

Die ganzen Gefühle, die mit Liebe und Partnerschaft verbunden sind, stehen nicht mehr dazwischen: der Schmerz, die Angst, die Eifersucht, das Sich-nicht-gut-genug-fühlen.

 

Die 2. Ebene der wahren Liebe

Das ist der 2. Schlüssel, die 2. Ebene, die wichtig ist, wenn es darum geht, das Geheimnis der wahren Liebe, der wahren Gefühle zu lüften: Diese Gefühle endlich anzunehmen und zu fühlen!

Wenn ein Gefühl in Dir hoch kommt wie „Ich möchte, dass mein Partner mich wirklich liebt“ oder „Ich brauche dies oder das“, „Ich habe Angst, verlassen zu werden!“, „Ich bin so eifersüchtig auf die Person!“ oder habe Angst, dass mein Partner diese Person lieber haben könnte – dann spür einfach hin, WAS das für ein Gefühl ist, gib ihm Raum und spür nach, WO du dieses Gefühl im Körper gerade spürst, z.B. den Schmerz.

 

Ist es negativ, wenn ich ein Bedürfnis nach Liebe verspüre?

Um es klar zu stellen:
Es ist nichts gegen fürsorgliche Liebe einzuwenden, sich um den anderen zu kümmern, sich um seine Kinder zu kümmern, sich um seinen Partner zu kümmern, auch den Partner zu fragen, ob er etwas für mich tun kann – das ist alles OK und schön.

Diese bedürftige Liebe, etwas zu brauchen, ist auch schön! Es ist wunderschön etwas zu bekommen!

 

Was liegt wirklich hinter Deinen Gefühlen?

Aber hinter all dem ist die wahre Liebe: Das was immer ist, was wir nur fühlen, empfangen oder erfahren müssen!
Das darin liegt, still zu werden und still werden beginnt, wenn wir unsere Emotionen ganz fühlen und bis auf den Grund annehmen und uns darunter fallen lassen!

Also spür den Schmerz, der hochkommt und nimm Dir Zeit und spür, was wirklich hinter diesem Gefühl ist! Taucht da ein anderes Gefühl auf?

 

Erlebe die wahre Liebe immer wieder neu, sei neugierig!

Wir wissen, dass das nicht einfach ist! Wir sind darin geübt, wir machen das schon länger, wir machen das mit unseren Coaching-Kunden und erleben diese Tiefe immer wieder, und immer wieder neu!

Es ist nichts, das man einmal erfährt und dann hat man es, sondern es ist immer wieder neu, diese Tiefe zu erfahren und dazu braucht es den Entschluss, die Hingabe, es wirklich zu wollen, zu sagen:
„Ich möchte meine Gefühle fühlen! Ich möchte diese Teile von mir, die ich bisher abgelehnt habe, wirklich fühlen!“
Endlich annehmen, endlich Ganz-Sein, endlich meine Tiefe erfahren!

Am Grund der Tiefe – ist Tiefe – und Weite und: Nicht mal das!

 

Nimm Dich an – negativ wie positiv

Es ist etwas, das Du erfährst, wenn Du mit Dir, mit Deinen sogenannten „negativen Gefühle“ in die Tiefe gehst und diese ganz annimmst! Sei es Angst, Schmerz, Ohnmacht, Trauer, Wut – all das, was Du auf den Partner projezierst.

Das geht übrigens genauso mit all den positiven Emotionen – auch denen kannst du ganz bis auf den Grund folgen. Meistens ist das mehr so etwas wie die Ewigkeit, der Himmel, denen zu folgen. Es geht also mehr nach draußen, in die Weite, die Ekstase, die Freude.

 

Deine Gefühle wollen Dein Wahrnehmen und Deine Annahme!

Es ist also auch ganz klar: Das sind Gefühle, die sind wichtig, die müssen wir fühlen und wenn sie gefühlt sind, dann gehen sie auch wieder – sie Kommen und Gehen! Sie werden immer da sein im Hintergrund und wenn wir sie brauchen, wenn wir z.B. den Schmerz brauchen, wird er da sein und wir fühlen den Schmerz und dann geht er wieder.

Genauso ist es mit der Freude oder der Ekstase. Wir fühlen es und dann geht es wieder. Und dahinter, dahinter ist die wahre Liebe! Wenn es überhaupt einen Ort dafür gibt!

 

Liebe vereint uns Menschen!

Ja, es ist schwierig darüber zu reden. Jedes Wort ist nur ein Versuch es auszudrücken, aber diese Sehnsucht nach der Tiefe, nach etwas, das die Menschen verbindet und das uns alle berührt hat und berührt. Es ist schön, dass es dieses Sehnen gibt und dem nachzugeben, sich dem hinzugeben – das ist vielleicht das Schönste, was wir tun können!

 

Verspürst Du eine Sehnsucht nach der wahren Liebe?

Wir beide fühlen uns darin berufen, Menschen dahin zu begleiten, das zu tun und da rein zu gehen und die Tiefe und die Stille zu erfahren!
Jetzt möchten wir Dich natürlich herzlich einladen uns Kommentare zu schreiben, Fragen zu stellen oder gerne auch ein Coaching zu buchen, wenn Du wirklich in die Tiefe gehen möchtest mit uns – dann begleiten wir Dich sehr gerne!
Der Weg lohnt sich – es ist wirklich eine abenteuerliche Reise, die Mut braucht!
Doch es lohnt sich ihn zu gehen und im Sein zu sein!

Jetzt gerade fühlt es sich an, als ob es nie vorbei gehen würde, als ob es unendlich weit ist und als ob es nichts gibt, was ich noch brauchen würde oder das ich ergänzen könnte! Das ist einfach wunderschön und das – soweit es geht – zu teilen, das ist unser Auftrag!

Mehr von uns, gibt es im nächsten Video!
Bis dahin alles Liebe,

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Das heutige Thema wurde in unserer Umfrage hoch bewertet und wir haben auch sehr viele Fragen dazu bekommen:

Wie schaffst Du es, Dich wieder ganz auf eine Partnerschaft einzulassen bzw. Dich Deinem Partner zu öffnen?

Das Problem – warum kannst Du Dich nicht öffnen?

Du kennst es vielleicht: Du möchtest Dich wieder frei einlassen können, Dich wirklich hingeben für Deinen Partner. Wenn Du Single bist, möchtest Du Dich vielleicht endlich einem Partner öffnen können. Du hast eine große Sehnsucht nach Nähe und gleichzeitig eine tiefe Angst davor.

Was dahinter steckt ist klar, es ist die Enttäuschung, der Schmerz aus dieser Beziehung oder aus früheren Beziehungen. Und ganz viele von uns wurden natürlich auch in ihrer Kindheit verletzt und enttäuscht. Du hast daher eine Schutzmauer errichtet, die zwischen Dir und dem Schmerz steht. Diese Schutzmauer steht natürlich auch zwischen Dir und Deinem Partner, zwischen Dir und der Liebe.

Das Problem ist also nicht Dein Partner, oder ein Ex-Partner oder sonstige äußere Umstände und auch nicht der Schmerz an sich, sondern das wirkliche Problem ist die Ablehnung Deines Schmerzes. Schmerz tut weh und Du lehnst ihn natürlicherweise ab. Aber genau darin steckt das Problem.

Die Lösung – Akzeptanz Deines Schmerzes

Das Schöne ist, dass im Problem bereits die Lösung steckt. Wenn das Problem die Ablehnung ist, dann ist die Lösung natürlich die Akzeptanz des Schmerzes. Du kannst Dich in jedem Moment entscheiden, den Schmerz und den Moment anzunehmen oder den Moment, so wie er ist, abzulehnen und Ausreden zu finden.

Das heißt, Du kannst Dich in jedem Moment entscheiden, den Schmerz zu spüren. Wenn Du den Moment, so wie er ist, annimmst, kommt höchstwahrscheinlich zuerst der Schmerz hoch, den Du so lange weggedrängt hast. Lass ihn zu, spüre ihn. Dahinter wartet bereits die Liebe auf Dich.

Wie kannst Du Deinen Schmerz spüren?

Wie funktioniert es, den Schmerz wirklich zu spüren? Du brauchst dafür zwei wesentliche Dinge: nämlich Zeit und Raum. Mache es Dir gemütlich, lasse Dir ein warmes Bad ein oder gehe spazieren und nimm wahr, was in Dir ist. Nimm Deinen Schmerz wahr und lasse ihn wirklich hochkommen. Habe keine Angst davor, sondern schau und spür einfach rein, was jetzt gerade in diesem Moment an Schmerz da sein will.

Der Schmerz, ein guter alter Freund

Das ist ein Akt der Selbstliebe. Lade den Schmerz ein und empfange ihn wie einen guten alten Freund. Der Schmerz ist ein Teil von Dir, der endlich wieder zu Dir kommen will. Natürlich kannst Du dieses „zu Dir Kommen“ auch zulassen, indem Du den Schmerz ausdrückst: Tränen fließen lässt, in den Wald schreien gehst, ein Bild malst, Zeilen schreibst über den Schmerz, oder auch eine Skulptur formst oder was auch immer. Wichtig dabei ist allerdings die Haltung. Es geht nicht darum den Schmerz loszuwerden und ihn wegzuschreien, sondern es geht darum, dem Schmerz Raum zu geben, ihn sein zu lassen und präsent mit ihm zu sein.

Gönne Dir Pausen vom Schmerz

Dabei sind aber auch Pausen ganz wichtig, Du brauchst nicht ständig im Schmerz sein. Wenn es für Dich gerade sehr schmerz-intensiv ist, dann gönne Dir Pausen. Fokussiere Dich auf andere Dinge, die Dich stärken und wobei Du wirklich etwas ganz Schönes für Dich tun kannst. Schaffe Dir täglich bewusst Zeit und Raum für den Schmerz, wenn er hochkommt, aber vergiss nicht dabei, mal richtig durchzuatmen.

Such Dir Unterstützung!

Wenn sich das Schmerz-Rad immer weiter dreht und Du keine Veränderung spürst, dann hol Dir Unterstützung. Such Dir professionelle Begleitung, hol Dir vielleicht einen Coach oder einen Therapeuten, der Dich stärkt.

Teile gerne diesen Artikel und schreibe uns einen Kommentar darunter, wie es Dir damit geht, Dich dem Partner ganz zu öffnen und wie Du damit umgehst. Danke dafür :).

Wir wünschen Dir alles Liebe und Gute.
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