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Wie gehen wir persönlich mit Widerstand im Alltag um? Und was eröffnet sich dadurch für uns?

In unserem Leben kommt häufig Widerstand hoch, weil wir uns oft neuen Situationen aussetzen und weil wir auch – trotz unseres Erfolges – gerade wieder eine finanziell sehr schwierige Situation erfahren.

Dadurch, dass wir immer alles aufs Spiel setzen, kommen wir in unsichere Situationen und Widerstand taucht auf. Dann hätten wir schon wieder gerne eine materielle Sicherheit, die wir früher gehabt haben, als Geschäftsführerin und als Leiter einer sozialpädagogischen Einrichtung.

Diese haben wir jetzt nicht und es ist Widerstand da, die Situation anzunehmen, wie sie eben ist.

Genau diesen bemerken wir dann, wenn wir aktiv werden, etwa Videos aufnehmen oder uns etwas Neuem in unserer Arbeit hingeben sollten. Wenn uns etwas wirklich herausfordert und wir gerade da präsent sein sollten, kommen unsere existentiellen Ängste, Sorgen und Zweifel hoch, ja sogar Wut und Hass.

Wie wir uns selbst blockieren

Dann beherrscht uns sogar der Widerstand gegen den Widerstand, weil wir wollen ja ein Video aufnehmen. Aber Katharina hat einen Widerstand dagegen, also hat Thomas wiederum einen Widerstand gegen ihren Widerstand ;).

Wir spüren dann nur mehr Widerstand und alles ist blockiert.

Wir hatten kürzlich die Idee, die wir mittlerweile umgesetzt haben: täglich Videos zu machen. Und da war ebenfalls sofort Widerstand mit so Fragen wie: Können wir das täglich machen? Haben wir dafür überhaupt genug Zeit?

Was machen wir also mit all dem Widerstand?

Wir haben nach monatelangen Erfahrungen, wie man es NICHT macht, Wege gefunden, wie man den Widerstand schnell und gut lösen kann. Es ist die Quintessenz dessen, was wir auch unseren Coachingkunden und in der Beziehungsschule weitergeben.

Nämlich den Widerstand ganz zu spüren, ihn ganz anzunehmen.

Sag „JA“ zum Widerstand. Empfange ihn mit offenem und freudigem Herzen: „Super der Widerstand ist wieder da. Endlich wieder mal richtiger Widerstand! Ist das cool ;).“

Mit dem Gefühl mitgehen

Das gelingt aber natürlich nicht immer.

Wenn das Gefühl nicht zu heftig ist oder der Widerstand, das „Nein“ zu einem Gefühl nicht zu groß ist, dann reicht es oft schon, es einfach nur zu bemerken. Und dann mit diesem Gefühl, etwa mit der Minderwertigkeit, weiter zu gehen und den nächsten Schritt zu machen z.B.: „Ich mache jetzt einfach das Video, auch wenn ich minderwertig bin. Es ist okay, dass ich nicht gut genug bin.“

Oder: „Ich gehe mit meiner Angst weiter, werden mich die Leute dafür ablehnen, es ist ok. Einfach mit dem Gefühl gehen.“

Wenn die Blockade zu groß ist, dann ist es notwendig, wirklich in die Tiefe zu gehen und das Gefühl ganz zu spüren.

Das Schöne am Widerstand

Wenn Du den Widerstand ganz fühlst, wenn Du nicht nur Widerstand gegen die jetzige Situation hast, sondern auch gegen Dich selbst, gegen alles Schlechte und sogar gegen alles Gute, gegen wirklich alles, dann ist da auch Widerstand gegen den Widerstand.

Und dann löst sich alles von selbst auf und es ist nur mehr Ruhe da. Frieden.

Es ist so befreiend und erholsam, den Widerstand auf alles auszudehnen, gegen alles einen Widerstand zu spüren, auch gegen die schönen Dinge.

Ein vollständiges „Nein“

Erlaube es Dir doch jetzt einmal zu allem „Nein“ zu sagen.

Auch zu den Dingen, die Du liebst.

Der Körper ist Dein Verbündeter

Du kannst auch Deinen Körper klopfen und es aussprechen: „Nein, ich will das alles nicht. Ich hasse alles.“

Das kann Dich auch körperlich vom Widerstand befreien, indem Du mit Deinem Körper-Bewusstsein in den Widerstand gehst. Wo spürst Du den Widerstand im Körper? Lass ihn größer werden und gib ihm Raum.

Aus unserer Kindheit ins Erwachsen-Sein

Gib ihm wirklich Raum, denn wir haben in unserer Kindheit gelernt, den Widerstand und auch den Hass nicht sein lassen zu dürfen. Kinder drücken zu Beginn ihres Lebens unüberhörbar gut, präzise und laut aus, wenn sie etwas nicht wollen. Und wir lernen dann mit der Zeit, es zu unterdrücken.

Dann haben wir innere Instanzen, die zu uns sagen: „Das darfst Du nicht!“ oder „Wenn Du diesen Menschen liebst, dann darfst Du keinen Widerstand gegen ihn haben und dann darfst Du ihn nicht hassen!“ Dadurch unterdrücken wir unsere Gefühle.

Es ist so gut, diese Gefühle zu spüren. Nicht diese Gefühle auszuleben. Man muss jetzt nicht hasserfüllt alles mit seinen Gefühlen zerstören und den Hass ausleben. Das unbewusste Ausleben der Gefühle ist auch nur eine Form, sie nicht spüren und loshaben zu wollen.

Erfahre das Verbrennen im Hass

Spüre die Gefühle innerlich ganz und lasse sie ganz verbrennen.

Für uns geht es jetzt nicht darum, dies nur zu erzählen, sondern darum, dass Du es wirklich selbst erfährst.

Also wenn Du das nächste Mal Widerstand erfährst, gehe ganz in den Widerstand hinein. Es löst sich dann soviel von selbst und Du findest Frieden, Freiheit, Stille, Sein.

Der Fluss des Lebens

Was Dich vorher blockiert hat, ist dann kein Problem mehr. Es fließt einfach wieder und enorm viel Energie wird frei gesetzt. Durch die Annahme des „NEIN“ wird ein ganz großes „JA“ erlebbar.

Dann kann widerstandslos passieren, was sowieso passieren soll :) Es fließt.

Genieße Deinen Widerstand.

Genieße Deinen Hass.

Genieße Deine Gefühle. 

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Was ist die Angst?

Heute haben wir unser allererstes Webinar – hunderte Menschen werden uns zuhören.

Ich habe Angst. Pure Angst.

Und das ist wunderbar.

Wie überwindest Du die Angst? Wie kannst Du sie loswerden?

Gar nicht.

Du kannst Dir das Fühlen der Angst auf Dauer nicht ersparen.

Wenn Du die Angst in einer Situation unterdrückst, wird sie in einer anderen Situation umso stärker wieder auftauchen. Bist Du diese endlich spürst, als das, was sie ist.

Was ist dann? Ist dann die Angst weg?

Nein, sie ist immer noch da.

Aber Du rennst nicht mehr weg und Du spürst die Angst immer, wenn Du wach bist.

Sie fühlt sich allerdings anders an.

Ich würde nicht mehr Angst dazu sagen, sondern Aufregung, Spannung, weil Unbekanntes auf Dich zukommt.

Die Angst ist das Vibrieren jeden Moments.

Jeder Moment bringt Neues und lässt Altes gehen.

Wenn Du Dich als eins empfindest, möchtest Du wieder Spannung, Herausforderung. Und wenn Du gerade sehr in der Spannung bist, möchtest Du wieder den anderen Pol: Ruhe.

Dieses Begehren nach dem anderen Pol ist immer und es ist wunderbar. Es ermöglicht uns Begegnung und Selbst-Erkenntnis im Spiegel des anderen.

Und der Schlüssel dazu?

Spüre Deine Angst.

Bis zum innersten Kern.

Die Angst ist nichts anderes als das Leben selbst.

Am Boden Deiner Angst vor etwas oder jemandem, ist die bedingungslose Angst, die kein Objekt braucht, nicht einmal Dich als Person (Ego) braucht. Die einfach nur dadurch ist, weil Leben ist.

Wir möchten nicht, dass Du uns das glaubst, sondern dass Du das erfährst.

Melde Dich zu unserem kostenlosen Webinar „Lerne tief zu lieben“ an:

https://mindheart.me/2016/lerne-tief-zu-lieben/

Tanze die Angst mit unserem Freund Mr. Ramesh

In tiefer Angst, die nichts anderes als Aufregung und Leben ist.

Wir lieben Dich.

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Unser wohl schwierigstes Video bisher, weil wir uns ganz dem öffnen, was der Moment von uns will. Wir wollen uns nicht mehr verstecken und uns ganz zeigen mit unseren Ängsten, Schmerzen und Minderwertigkeitsgefühlen. Wie gehen wir damit um, wenn sich unsere Schatten zeigen? Wir fühlen das Gefühl. Wir sind ganz das Gefühl – ohne daraus zu handeln und ohne daraus ein (weiteres) Drama zu machen. Und dann passieren Wunder. Kurz nachdem wir unsere Angst sehr intensiv angenommen und gespürt haben, sind wir zu einer Talkshow als Beziehungsexperten eingeladen worden.

Hier zum Video:

Wenn Du auch mutig und ehrlich Du selbst sein willst – wir tun nichts lieber als Dich dabei zu unterstützen.

Wir freuen uns, dass es Dich gibt.

Wir gehen beide einen individuellen und gem-einsamen Weg und wir werden oft gefragt, wie man den Partner oder die Partnerin überzeugen kann, auch bewusster zu werden. Hier sind die 6 Lösungen:

1. Hör auf, Deinen Partner zu verurteilen

Weder für das was er tut, sagt oder denkt. Auch wenn Du es super-unspirituell findest, wenn er vor dem Fernseher herumhängt, im Fitnessstudio unterwegs ist oder ständig mit Freundinnen im Kaffeehaus tratscht, akzeptiere Deinen Partner so, so wie er ist. Versuche nicht, ihn zu verändern. Du bezeichnest Dich als bewusst. Bewusstsein heißt annehmen, was ist. Die Menschen anzunehmen und zu lieben, wie sie sind. Das kannst Du an Deinem Partner jetzt perfekt üben.

2. Geh Deinen Weg

Verwende Deinen Partner nicht als Ausrede dafür, Deinen Weg nicht gehen zu können. Du kannst trotzdem das Gelernte, etwa Kommunikationsregeln, anwenden. Du kannst trotzdem für Dich und Deine Bedürfnisse sorgen und Deinen Weg gehen. Also verwende Deinen Partner bitte nicht als Ausrede – er müsse sich bewegen, damit Du weiter gehst.

3. Hör auf, Deinen Partner zu manipulieren

Wenn Du Heil- oder Reinigungsmethoden gelernt hast, oder Methoden um etwas zu energetisieren, dann wende diese Methode nicht ungefragt und ohne Erlaubnis bei Deinem Partner an. Die Versuchung ist groß, aber Du brauchst unbedingt seine Erlaubnis dazu. Auch wenn Du das Beste für Deinen Partner willst, hör auf an ihm herum zu arbeiten. Hör auf an seiner Aura oder seinen Körper herum zu doktern. Es ist sein Weg und er ist ein eigenes, selbständiges Wesen.

4. Es gibt einen männlichen und einen weiblichen Weg

Den weiblichen Weg gehen auch viele Männer. Es ist also nicht vom Geschlecht abhängig. Der weibliche Weg ist bedingungslose Annahme, Lieben, Sich Vereinigen, Sich mit allem verbunden Fühlen, Hingabe, Sein. Der männliche Weg ist der Weg der Mission, die Welt verändern Wollen, zu tun, zu entscheiden. Wenn Du jetzt z.B. den weiblichen Weg gehst und willst, dass Dein Partner auch den gleichen Weg geht, dann wirst Du (vielleicht unbewusst) einen Widerstand erhalten, weil es nicht der richtige Weg für ihn ist. Das heißt wiederum: Geh Deinen Weg und lass Deinen Partner seinen Weg gehen.

 5. Sei dankbar für Deinen Partner

Sowohl für die guten Seiten, als auch für die schlechten Seiten, die Dir auf die Nerven gehen. Denn es ist kein Zufall, dass Du mit genau diesem Menschen zusammen bist. Du lernst an ihm. Er fordert Dich heraus. Du kannst genau das jetzt anwenden, was Du in Seminaren und Vorträgen gehört hast. Er hat das Recht auf sein Leben. Sei dankbar und interessiere Dich für ihn. Öffne Dein Herz für ihn und schau mal nach, was ihm wirklich wichtig ist. Beginne ihn auf eine ganz neue Weise kennen zu lernen. Und staunen zu lernen.

6. Wenn Du Dich fragst, ob Du Dich trennen sollst

Dann ist es umso wichtiger, dass Du die Situation und den Partner ganz annimmst. Nicht davonläufst, weil es gerade schwierig ist, sondern wirklich hinschaust und hinspürst, was und wie es eigentlich ist. Dann kommt die Lösung von ganz allein. Die Lösung liegt immer in Dir und in der Situation. Wenn Du die Situation ganz annimmst, wird sie sich ganz von allein ändern. Du wirst wissen, ob Du gehen sollst oder – im Gegenteil – sogar wieder auf ihn zugehen sollst. Ihn sehen, annehmen und wahrnehmen sollst.

Das waren unsere 6 Lösungen. Gib uns gerne ein „Gefällt mir“ und schreib uns bitte auch gerne einen Kommentar, wie es Dir damit geht. Wie ist Deine Situation und was Du schon erfolgreich angewandt? Oder wo steckst Du gerade und brauchst Hilfe? Stell uns gerne Fragen – wir antworten sehr gerne.

Alles Liebe und Gute wünschen wir Dir.

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Lehn Dich zurück und lass es geschehen!

Nichts tun – einfach loslassen.

Du bist der Schöpfer.

Du bist die Schöpferin.