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Er blockt Deine Beziehung zu ihm

Manchmal ändern sich die Dinge sehr schnell in der Beziehung. Zwei erwachsene Menschen, die sich zu kennen glauben, erleben die Realität auf unterschiedliche Weise, auch wenn man das oft aus den Augen verliert. Besonders, wenn man zusammen lebt.

Man, oder sehr oft: Frau glaubt zu wissen, was in ihrem Mann vorgeht, was ihn bewegt und antreibt. Doch plötzlich wendet er sich ab und ist nicht mehr zugänglich. Er verschließt sich emotional und ist nahezu nicht mehr ansprechbar.

Die Frau fällt aus allen Wolken und versteht die Welt nicht mehr. Sie ist wütend, verletzt, versucht ihn zur Rede zu stellen. Doch was passiert ist, dass er in ein noch tieferes Schweigen verfällt…

Kein Beziehungscoaching mehr

Mir hat eine Frau geschrieben, die eben diese Probleme in ihrer Beziehung hat. Sie hätte gerne ein Beziehungscoaching. Doch an dieser Stelle muss ich, so leid es mir tut, deutlich machen, dass wir keine individuellen Coachings mehr anbieten. Wir sind jetzt vollkommen auf das Kongress Coaching fokussiert. Wir machen in nächster Zeit nichts mehr zum Thema Beziehungen.

Deine Ohnmacht ist eine Illusion

Dennoch möchte ich gerne antworten, weil die Frau ja wirklich große Probleme hat, weil ihr Mann ihr nicht zuhört, nicht berührbar ist, kein Kontakt möglich ist. Sie ist tief verzweifelt in ihrer Beziehung und sie möchte doch gesehen werden und geliebt werden. Sie will in Kontakt sein und reden und offen sein.

Solche verzweifelten Anfragen bekommen wir immer wieder. Es ist echt heftig so ohnmächtig zu sein. So im Schmerz zu sein, so verzweifelt zu sein. So gar keine Möglichkeit zu haben, was zu ändern. Warum mir das so wichtig ist, darauf zu antworten ist: Weil das alles nicht stimmt.

Du hast es in der Hand

Wenn Du nicht im Kontakt bist mit Deinem Mann, dann bist Du nicht im Kontakt mit Deinem Mann. Das heißt: Geh Du in Kontakt zu ihm.

Spür hin, da ist vielleicht ein Schmerz bei ihm da. Es geht nicht darum, das Du es interpretierst und sagst: „Ich sehe, dass da ein Schmerz ist“. Nein. Spüre einfach nur, wie es Deinem Mann geht. Sei da für ihn.

Denn Du bist dafür verantwortlich, ob Du in Kontakt bist mit jemandem, oder mit etwas. Du kannst Dich berühren lassen von Allem. Sei es nun eine kleine Katze, die da herumhüpft, oder der Gockelhahn im Hintergrund, hier auf Koh Lanta, oder der Baum, der da vor mir hochwächst…

Lies hier weiter, wenn Du erfahren willst, die Du es schaffst, Dein Herz sprechen zu hören.

Lass Dich von Allem berühren!

Es ist vollkommen egal, Du kannst entscheiden, ob Du berührt wirst, oder nicht. Nicht Dein Mann. Nicht Der Baum. Nicht das Kätzchen. Ja, es ist schwierig. Weil das erste, was in Kontakt treten will mit Dir, ist Dein Schmerz. Deine Verzweiflung.

Dein Schmerz ruft danach gesehen zu werden und Du sagst, Dein Mann soll es sich anschauen! Nein. Es ist Dein Job. Es ist Dein Job hinzuschauen, auf Deinen Schmerz und es ist Dein Job hinzuschauen auf all das, was Dir begegnet. Es anzunehmen. Lies hier weiter und Du erfährst, wie Du in Kontakt kommst mit Deinem Schmerz…

Um dazu in der Lage zu sein, musst Du als allererstes Deine Bedürftigkeit annehmen. Näheres dazu findest Du hier.
Oder Du wehrst Dich dagegen.

Aber wenn Du Krieg spürst, und spielst, dann wirst Du Krieg ernten. Dann wirst Du Widerstand ernten. Ganz einfach. Öffne Dein Herz, sag Ja zu Deinem Schmerz der da ist, sag Ja zur Verzweiflung, die da ist.

Der Schmerz ist pure Kraft!

Die Verzweiflung ist wunderbar, wenn man sie annehmen kann. Ich kenne das. Ich kenne die Verzweiflung sehr, sehr gut, die Ausweglosigkeit. Die angenommene Ausweglosigkeit ist Hingabe.

Hier ist ein Artikel, der genau darauf näher eingeht.

Aber so lange wir uns dagegen wehren, solange sich irgendwas in uns gegen die Ausweglosigkeit wehrt…fechten wir einen der heftigsten Kämpfe aus. Und genau so ist es beim Schmerz.

Das ist pure Kraft! Das ist Leben, das ist wirklich Leben. Aber so lange in Dir etwas dagegen kämpft, gegen Dich kämpft, gegen den Schmerz, gegen das Sterben… So lange ist es ein Gemetzel, ein unglaubliches Gemetzel. Dieses Gemetzel sieht man überall auf der Welt.

Beziehung ohne Forderungen…

Also, sieh Dich selbst, geh in Kontakt mit Dir selbst, geh in Kontakt mit Allem was ist, mit Deiner Beziehung zu Deinem Mann, mit allen Gefühlen, die da sind. Geh in Kontakt, sag : „Hallo Schmerz. Hallo Verzweiflung. Hallo Mann, ich bin da, ich möchte Dir begegnen.

Sage nicht: „Ich möchte etwas von Dir.“ Sage nicht: „Ich brauche etwas von Dir“. Ja, Du brauchst etwas, aber das kannst Du ausdrücken, ohne etwas zu fordern.

Wenn Du damit Schwierigkeiten hast, Deine Gefühle ganz zu fühlen, dann lies hier weiter…

Mein Plädoyer ist: Du entscheidest ganz allein, ob Du in Kontakt bist mit jemandem, oder eben nicht. Nicht Dein Mann, und nicht irgendjemand anderes.

Alles Liebe Dir, Dein Thomas.

PS

Möchtest Du erfahren, wie wir es aus unserem absoluten Tiefpunkt der Verzweiflung und Ohnmacht geschafft haben, absolut glücklich zu sein und zeit- und ortsunabhängig zu wirken?

Die folgenden 11 Erfolgsgeheimnisse, die wir Dir hier präsentieren, haben uns am meisten geholfen, unseren Herzensweg zu gehen und vom Reden ins Tun zu kommen. 

Behiehung-ohne-Angst

Hier im Ressort auf Koh Lanta ist es unglaublich entspannend. Hier wird der Kopf frei und das Leben ist leicht. Ich kenne aber auch die andere Seite, wenn alles schwierig ist und die Gefühle einen verzweifeln lassen.

Mir hat eine Frau geschrieben, die sehr verzweifelt ist. Sie hat immer Pech mit Männern. Entweder wird sie nach kurzer Zeit betrogen oder die Beziehungen enden in einem riesen Streit.

Gerade jetzt hat sie einen Mann gefunden, den sie sehr liebt. Sie sind aber noch kein Paar, weil er sich nicht auf sie einlässt und sie hat Angst.

Es herrscht ein großes Hin und Her, eine Situation voller Unklarheit. Es ist nicht einfach, wenn der Partner widersprüchliche Signale aussendet.

Ich habe Angst verlassen zu werden

Sie hat eine große Sehnsucht danach, sich hinzugeben, sich einzulassen auf die Beziehung. Doch sie befürchtet wieder enttäuscht zu werden.

Wird sie wieder verletzt werden? Wird er sie verlassen? Bleibt sie dann wieder allein zurück?

Das sind die Fragen, die sie quälen. Sie lebt ihre Liebe mit angezogener Handbremse und weiß nicht, was sie tun kann.

Wenn alle Strategien scheitern

Diese Frage berührt mich sehr, weil sie ein tiefes Thema berührt: Ohnmacht.

Ich sehe diese Frau in ihrer absoluten Ohnmächtigkeit sich vor Schmerz und Verletzungen zu schützen. Sie versucht alles, um ihrem Schatten, der dunklen Seite, zu entkommen.

Sie hat alle Strategien ausprobiert: abwarten, es genießen und sich öffnen, Nichts tun, sich zurückziehen, den Kontakt abbrechen… Es hat einfach nichts funktioniert!

Der Versuch Schmerz zu vermeiden

Im Gegenteil, alles war verletzend. Alles hat Schmerz verursacht. Es berührt mich sehr zu spüren, wie jemand alles versucht und darum kämpft nicht mehr leiden zu müssen, es aber nicht schafft.

Egal, was versucht und getan wird, es tut weh: Das Warten tut weh. Die Hingabe tut weh, wenn die Verletzung im vielleicht schönsten Moment der totalen Öffnung kommt.

Auch die komplette Abkapselung tut weh: „Alle Männer sind Scheiße. Ich lasse mich auf überhaupt nichts mehr ein!“ Den Schmerz zu unterdrücken verursacht noch mehr Schmerz.

Du verletzt Dich selbst

Was ist das für ein Leben, sich so abzugrenzen von dem Schönen? Damit verletzt Du Dich selbst. Du schneidest Dich ab von der Liebe, die Du fähig bist zu empfinden.

Du erlaubst es Dir nicht zu lieben. Ich spüre diesen Schmerz so stark. Diese Ohnmacht, diese Hilflosigkeit, die damit einher geht.

Den Schmerz der Ausweglosigkeit, die Qual der Strategielosigkeit zu fühlen, das macht Dich erst berührbar. Deine Hilflosigkeit zu spüren, nicht mit heiler Haut davon zu kommen und der Verletzung einfach nicht ausweichen zu können, macht Dich zutiefst menschlich.

Je mehr Du versuchst dem auszuweichen, es zu ignorieren und wegzuschubsen, desto größer wird Deine Not. Sie klebt an Deiner Seite und bohrt sich in Dein Inneres. Sie ist unterdrückt, aber anwesend.

Lebst Du eine Lüge?

Vielleicht spürst Du sie nicht direkt und richtest Dich oberflächlich ganz gut ein:
„Mein Leben ist doch ganz ok. Ich habe vielleicht keine Beziehung, aber ich fühle mich sonst rundherum wohl.“

Doch innen drin, tief in Dir, spricht eine andere Stimme: „Ich bin nicht ganz erfüllt und glücklich.
Ich bin nicht wahr-haftig. Ich fühle mich nicht wirklich lebendig. Ich fühle mich nicht in der Fülle, in meiner wahren Lust und Liebesfähigkeit.“

Und das ist schade. Das tut weh. So wird der Schmerz, der Dich sowieso nie verlässt, wiederum der Schlüssel für das, was Dich in die Freiheit führt.

Dein Schmerz ist der Schlüssel in die Freiheit

Du kannst nicht vor ihm wegrennen. Es ist unmöglich, denn er ist ein Teil von Dir. Wenn Du ihn verdrängst, schneidest Du Dich von Dir selbst ab.

Du hast erkannt, dass alle Strategien zu nichts führen. Du bist ohnmächtig, hilflos, aber dafür offen, einen neuen Weg zu finden, weil bisher alles nicht funktioniert hat.

Das ist gut so. Die Ausweglosigkeit ist gut so.

Du sagst aus tiefstem Herzen: „Ich bin waffenlos. Ich bin ungeschützt. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich möchte aber weiter gehen. Ich habe eine so große Sehnsucht in mir.

Ich will die Liebe leben, einen wundervollen Partner an meiner Seite haben. Ich habe so große Sehnsucht nach Austausch, Offenheit, nach Begegnung, Nähe, Sexualität, und Erfüllung!“

Stell Dich dem Schmerz entgegen

Dieses Verlangen kann so stark werden, dass Du bereit bist neue Wege zu gehen. Du fragst, was Du tun kannst, was Du brauchst, um Dich zu öffnen, um diese Liebe leben zu können.

Das, was Du brauchst, ist die Hingabe an den Schmerz. Nimm ihn an, denn er ist ein Teil von Dir, vor dem Du nicht davonlaufen kannst.

Stell Dich ihm entgegen und sage ihm: „Lieber Schmerz, du bist immer da. Es kann sein, dass ich wieder voll verletzt werde, gerade im schönsten Moment. Es kann alles sein. Aber ich will es mit dir versuchen, denn ohne diese Offenheit, ohne diese Berührbarkeit, macht mein Leben keinen Spaß.“

Du kannst es Dir einreden und glauben Dein Leben in der Hand zu haben mit einem guten Job, guten Freunden und ab und zu vielleicht sogar Sex…Doch ist es das wirklich? Sollte das alles sein, was für Dich möglich ist?

Dein Herz kennt die Wahrheit

Da gibt es doch mehr, da gibt es doch tieferes. Dein Herz weiß das. Öffne Dich Deinem Schmerz!
Wenn Du Dich öffnest, geschehen überraschende Dinge und Begegnngen.

Du wirst andere Arten von Männern anziehen. Männer, die ebenso das Bedürfnis haben tiefer zu gehen. Es werden solche sein, die auch Sehnsucht nach wirklicher Begegnung haben.

Es ist so wichtig Deinen Schmerz vor Deinem Partner zu offenbahren, nur so kann er Dich erkennen und auch anerkennen. Es kann geschehen, dass Deine Gefühle zurück gewiesen werden, dennoch darfst Du Dich nicht vor Dir selber und dem anderen verstecken.

Das ist meine Hauptbotschaft an Dich. Also öffne Dich Deinem Schmerz und nimm ihn an.
Du fragst jetzt sicher:  „Ja wie soll das gehen? Wie soll ich das machen?“

Frage Dich in dem Moment: „Was fühle ich jetzt? Was fühle ich jetzt, wenn ich an meine Situation, an dieses Hin und Her denke? Was macht das mit mir? Was kommen da für Gefühle hoch?“

Du musst Dich entscheiden

Das ist der Weg sich wieder mit seinen Gefühlen auszusöhnen. Das ist eine Möglichkeit sich mit ihnen anzufreunden, ihr Dasein anzuerkennen. Sie zu verleugnen, hieße Dich selbst zu verraten, Deine Lebenskraft zu ersticken und letztlich, Deine Lebendigkeit.

Du musst Dich entscheiden, wie Du leben willst. Willst Du Dich im Griff und unter Kontrolle haben? Willst Du taktieren und Strategien fahren aber dafür nur halb leben?

Oder willst Du vollkommen und ganz leben? Lebendig und kraftvoll wie ein sprudelnder Quell aber mit dem vollen Risiko, wieder eins rein zu bekommen? Mit der Möglichkeit wieder zutiefst verletzt zu werden?

Denn das kann passieren. Das wird vielleicht auch passieren. Wir wissen es nicht. Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Aus den größten Verletzungen, berge ich die größten Schätze.

Raum für Echtheit und Schmerz

Das war so und es ist immer noch so. Es geht immer weiter. Thomas und ich gehen immer tiefer.
Es ist schön, dieses Tiefergehen zuzulassen, weil wir uns auf einer ganz anderen Ebene treffen können.

Wir müssen uns nichts mehr vorspielen und begegnen uns tiefer, echter und wahrhaftiger.

Ich kann so reden und handeln, wie es aus meinem Herzen kommt. Das kann beidseitig auch verletzend sein. Doch dann geht es darum hineinzuspüren, warum mich jetzt etwas verletzt, was vom anderen kommt.

Was triggert mich da jetzt an? Was verletzt mich da so stark? Es geht darum präsent zu sein, im Austausch darüber zu sein, was gerade in mir und im anderen vor sich geht.

Es muss nicht viel getan werden. Der Schmerz muss einen Platz in der Beziehung haben dürfen. Er muss immer da sein dürfen und angenommen sein.

Und dann passiert Freiheit.

Totale Nacktheit vor dem Anderen

Wenn alle Gefühle auch in der Beziehung da sein dürfen, dann ist Deine Freiheit da, wirklich zu tun und zu sagen, was aus Dir kommt, und so zu leben, wie es aus Dir kommt, und Dich nicht mehr verstellen zu müssen.

Das ist wahre Freiheit für mich gerade. Und so bin ich auch dem Thomas total dankbar, dass wir diesen Weg gehen, immer tiefer und tiefer gehen.

Wir entblößen uns immer mehr voreinander und sind oft überrascht von uns selbst und dem anderen. Das macht es immer wieder neu, lebendig und spannend.

Es ist ein gefährlicher Weg, ein Wagnis, ein Abenteuer. Sich vor dem anderen verletzlich zeigen ist nicht immer leicht, aber etwas anderes kommt für uns nicht mehr in Frage.

Wem willst Du folgen?

Willst Du Deiner Sehnsucht folgen, Deinem Herzen? Wem willst Du folgen? Deinem Verlangen nach mehr Leben, mehr Tiefe und mehr Liebe?

Oder willst Du zufrieden sein mit dem was ist und das aufrecht erhalten? Das wäre auch legitim.

Aber Du musst es für Dich klären. Sieh Dir Deine Gefühle an, was macht es mit Dir, keine Beziehung zu haben, ist es wirklich ok? Bist Du dennoch zufrieden? Vielleicht sind es andere Themen, die Du hast?

Geh tiefer und frage Dich, was es wirklich mit Dir macht, keinen Partner zu haben und lüge Dich dabei nicht an. Sei ehrlich und  gestehe Dir Traurigkeit über Deine Einsamkeit ein, wenn sie da ist.

Bleib offen für Dich selbst

Das ist wahre Offenheit und diese Offenheit, die schreist du auch heraus, anstatt Dir eine Schutzschicht zu bauen: „Mir geht es sehr gut alleine und ich bin so glücklich als Single, und ich brauche gar keinen Mann.“

Bleib wirklich offen, halte Dich offen für das Gefühl: „Ja, das wäre doch schön jetzt“.  „Ich bin jetzt gerade in Trauer und es wäre schön jetzt, einen Partner zu haben“.

Halte Dich offen für Deine tiefsten Gefühle und nimm sie an, nimm Dich an!

Ich wünsche Dir alles, alles Liebe und viel Hingabe an den Moment, um zu spüren, was gerade da sein will in Dir.

Deine Katharina

PS

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Liebe

Die allermeisten Menschen verspüren eine Sehnsucht nach der wahren Liebe und dem richtigen Partner.

In diesem Video möchten wir Dir erzählen, warum wir uns nicht danach sehnen, jedenfalls nicht mehr!

 

Wann sehnen wir uns nach der „wahren Liebe“?

Bis vor kurzem habe ich mich danach gesehnt, wahrhaftig von der Katharina geliebt zu werden. Es war mir ein tiefes Bedürfnis noch mehr von ihr geliebt zu werden, mehr von ihr gesehen zu werden, woraus große Forderungen enstanden sind.

Jetzt gerade ist es nicht da, ich habe keine Erwartungen geliebt zu werden, weil die wahre Liebe da ist. Wenn das Sehnen aufhört und vorbei ist – da bleibt nur die wahre Liebe!

 

Einmal gefunden – hält die wahre Liebe dann für immer?

Natürlich kann sich dieser Zustand wieder ändern – das wissen wir nicht – und wir haben uns gefragt „Brauchen wir uns einander für irgendetwas?“ oder „Brauch ich, Katharina, bzw. er irgendetwas?“ und die Antwort darauf war ein Nein.

 

Die 1. Ebene der wahren Liebe

Ich brauche nichts von Thomas, das mich erfüllter machen könnte.
Ich spüre eine Erfüllung, die keine weitere Erfüllung braucht.

Aber in der es trotzdem schön ist einander zu begegnen, einander zu berühren, einander auszutauschen oder sogar noch schöner, weil etwas nicht mehr dazwischen steht:

Das Sehnen danach, geliebt zu werden, steht nicht mehr dazwischen.

Die ganzen Gefühle, die mit Liebe und Partnerschaft verbunden sind, stehen nicht mehr dazwischen: der Schmerz, die Angst, die Eifersucht, das Sich-nicht-gut-genug-fühlen.

 

Die 2. Ebene der wahren Liebe

Das ist der 2. Schlüssel, die 2. Ebene, die wichtig ist, wenn es darum geht, das Geheimnis der wahren Liebe, der wahren Gefühle zu lüften: Diese Gefühle endlich anzunehmen und zu fühlen!

Wenn ein Gefühl in Dir hoch kommt wie „Ich möchte, dass mein Partner mich wirklich liebt“ oder „Ich brauche dies oder das“, „Ich habe Angst, verlassen zu werden!“, „Ich bin so eifersüchtig auf die Person!“ oder habe Angst, dass mein Partner diese Person lieber haben könnte – dann spür einfach hin, WAS das für ein Gefühl ist, gib ihm Raum und spür nach, WO du dieses Gefühl im Körper gerade spürst, z.B. den Schmerz.

 

Ist es negativ, wenn ich ein Bedürfnis nach Liebe verspüre?

Um es klar zu stellen:
Es ist nichts gegen fürsorgliche Liebe einzuwenden, sich um den anderen zu kümmern, sich um seine Kinder zu kümmern, sich um seinen Partner zu kümmern, auch den Partner zu fragen, ob er etwas für mich tun kann – das ist alles OK und schön.

Diese bedürftige Liebe, etwas zu brauchen, ist auch schön! Es ist wunderschön etwas zu bekommen!

 

Was liegt wirklich hinter Deinen Gefühlen?

Aber hinter all dem ist die wahre Liebe: Das was immer ist, was wir nur fühlen, empfangen oder erfahren müssen!
Das darin liegt, still zu werden und still werden beginnt, wenn wir unsere Emotionen ganz fühlen und bis auf den Grund annehmen und uns darunter fallen lassen!

Also spür den Schmerz, der hochkommt und nimm Dir Zeit und spür, was wirklich hinter diesem Gefühl ist! Taucht da ein anderes Gefühl auf?

 

Erlebe die wahre Liebe immer wieder neu, sei neugierig!

Wir wissen, dass das nicht einfach ist! Wir sind darin geübt, wir machen das schon länger, wir machen das mit unseren Coaching-Kunden und erleben diese Tiefe immer wieder, und immer wieder neu!

Es ist nichts, das man einmal erfährt und dann hat man es, sondern es ist immer wieder neu, diese Tiefe zu erfahren und dazu braucht es den Entschluss, die Hingabe, es wirklich zu wollen, zu sagen:
„Ich möchte meine Gefühle fühlen! Ich möchte diese Teile von mir, die ich bisher abgelehnt habe, wirklich fühlen!“
Endlich annehmen, endlich Ganz-Sein, endlich meine Tiefe erfahren!

Am Grund der Tiefe – ist Tiefe – und Weite und: Nicht mal das!

 

Nimm Dich an – negativ wie positiv

Es ist etwas, das Du erfährst, wenn Du mit Dir, mit Deinen sogenannten „negativen Gefühle“ in die Tiefe gehst und diese ganz annimmst! Sei es Angst, Schmerz, Ohnmacht, Trauer, Wut – all das, was Du auf den Partner projezierst.

Das geht übrigens genauso mit all den positiven Emotionen – auch denen kannst du ganz bis auf den Grund folgen. Meistens ist das mehr so etwas wie die Ewigkeit, der Himmel, denen zu folgen. Es geht also mehr nach draußen, in die Weite, die Ekstase, die Freude.

 

Deine Gefühle wollen Dein Wahrnehmen und Deine Annahme!

Es ist also auch ganz klar: Das sind Gefühle, die sind wichtig, die müssen wir fühlen und wenn sie gefühlt sind, dann gehen sie auch wieder – sie Kommen und Gehen! Sie werden immer da sein im Hintergrund und wenn wir sie brauchen, wenn wir z.B. den Schmerz brauchen, wird er da sein und wir fühlen den Schmerz und dann geht er wieder.

Genauso ist es mit der Freude oder der Ekstase. Wir fühlen es und dann geht es wieder. Und dahinter, dahinter ist die wahre Liebe! Wenn es überhaupt einen Ort dafür gibt!

 

Liebe vereint uns Menschen!

Ja, es ist schwierig darüber zu reden. Jedes Wort ist nur ein Versuch es auszudrücken, aber diese Sehnsucht nach der Tiefe, nach etwas, das die Menschen verbindet und das uns alle berührt hat und berührt. Es ist schön, dass es dieses Sehnen gibt und dem nachzugeben, sich dem hinzugeben – das ist vielleicht das Schönste, was wir tun können!

 

Verspürst Du eine Sehnsucht nach der wahren Liebe?

Wir beide fühlen uns darin berufen, Menschen dahin zu begleiten, das zu tun und da rein zu gehen und die Tiefe und die Stille zu erfahren!
Jetzt möchten wir Dich natürlich herzlich einladen uns Kommentare zu schreiben, Fragen zu stellen oder gerne auch ein Coaching zu buchen, wenn Du wirklich in die Tiefe gehen möchtest mit uns – dann begleiten wir Dich sehr gerne!
Der Weg lohnt sich – es ist wirklich eine abenteuerliche Reise, die Mut braucht!
Doch es lohnt sich ihn zu gehen und im Sein zu sein!

Jetzt gerade fühlt es sich an, als ob es nie vorbei gehen würde, als ob es unendlich weit ist und als ob es nichts gibt, was ich noch brauchen würde oder das ich ergänzen könnte! Das ist einfach wunderschön und das – soweit es geht – zu teilen, das ist unser Auftrag!

Mehr von uns, gibt es im nächsten Video!
Bis dahin alles Liebe,

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Offen, authentisch und verletzlich zeigen sich die beiden Frauen im Interview. Einfach Frausein: intuitiv, kraftvoll und durch ihre innere Weisheit geführt.

Einfach Frausein – tief und lebendig

    • Was bedeutet Frausein?
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Mehr über die Frauen-Heilarbeit von Christina Isabella Salopek findest Du hier:

www.christine-salopek.de

Foto: Julien Christ, pixelio.de