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Du hast davon gehört, wie wichtig es ist, seine Gefühle wirklich zu spüren. Du willst ganz tief mit Dir selbst in Kontakt sein. Das bereitet Dir aber Schwierigkeiten. So richtig tief fühlt sich nichts an, da ist nur ein ungenauer Brei an Empfindungen.

Uns hat eine Frage erreicht, die sich darum dreht, wie man seine Gefühle tatsächlich spüren kann.

Gestellt hat sie uns eine Frau, die bereits positive Erfahrungen gemacht hat. Sie hat einen Schmerz gefühlt und im Brustraum wahrgenommen. Ist es das, was wir unter Gefühle wirklich fühlen verstehen?

Ist es die körperliche Wahrnehmung des Schmerzes?
Sie fragt auch, wann sie am besten ihre Gefühle fühlen soll. In einer Meditation? Oder in einem Moment, in dem es ihr gut geht und sie sich einfach an die negativen Gefühle erinnert?

Du bist zu erwachsen!

Oder soll sie es dann machen, wenn die Gefühle tatsächlich da sind? Sie fragt weiter, ob es einen idealen Zeitpunkt gibt, um ihre Gefühle wirklich zu spüren?

Ich finde, das ist eine sehr wichtige und schöne Frage. Thomas und ich sagen sehr oft, wie wichtig es ist, die Gefühle zu fühlen. Für die meisten Leute ist das gar nicht so einfach. Viele Menschen haben es schlicht verlernt.

In unserem Alltag, in dem wir so viele Dinge auf einmal managen müssen, sind wir die meiste Zeit in unserem Kopf, statt in unserem Körper. Wir haben uns eine Erwachsenenrolle zugelegt, besonders im beruflichen Umfeld, in dem das Zeigen und Ausleben von Gefühlen irritierend wirkt und fehl am Platz erscheint.

Panik in der Öffentlichkeit

Vor allem in der Öffentlichkeit. Wenn jemand öffentlich weint, oder eine Panikattacke bekommt, in einem Wutanfall ausrastet, irritiert und verunsichert das die anwesenden Menschen. Gefühle werden generell eher mit Kindern in Verbindung gebracht.

Kindern wird es im Idealfall noch zugestanden, ihre Gefühle auch öffentlich auszuleben.

Erwachsene haben sich im Griff zu haben. Doch viele haben bereits eine Kindheit erlebt, in der das Zulassen und Ausleben von Gefühlen nicht erlaubt wurde.

Immer wenn sie auftauchten, wurden sie entweder verharmlost, sofort abgewiegelt oder versucht zu verändern. Da beginnt bereits die eigentliche Unterdrückung. Es bietet sich uns eine große Chance in der Erkenntnis, das uns etwas fehlt.

Wir halten die Gefühle gar nicht aus.

Wir sind zum Beispiel nicht zur vollen Freude fähig. Das erkennen wir, wenn wir merken, dass wir zwar Dankbarkeit und Freude spüren, diese Gefühle aber so überwältigend sind, dass wir es nicht aushalten.

Der Geist begibt sich sofort auf Ablenkungskurs und beschäftigt sich mit nebensächlichen Dingen, wie der To Do Liste für den Tag.

Wir lassen diese Freude, diesen Spaß und die Leichtigkeit oder Dankbarkeit gar nicht zu, wir fühlen sie nicht wirklich. Es ist Angst, die dahinter steckt. Wir wissen einfach nicht, was dann passiert, wenn wir das volle Gefühl ausleben.

Es könnte uns wegblasen, wir könnten explodieren oder an einem negativen Gefühl sterben, am Schmerz  zum Beispiel. Wenn um Gottes Willen, dieser Riesenschmerz tatsächlich hochkommt, oder diese riesige Aggression, diese Wut!

Keine Kontrolle und Zerstörung

Wir fürchten uns vor dem Kontrollverlust, vor der Zerstörung, die wir anrichten könnten, vor der Verletzung, die wir anderen zuzufügen in der Lage wären.

Das ist was unser Verstand daraus macht. Wir spüren ein Gefühl und sofort kommt der Gedanke: Das ist zu heftig, das schaffe ich nicht, das kann ich nicht! Was passiert, wenn ich mich da reinfallen lasse?“

Danach folgen die Angst, die Zweifel und die Sorgen. Und schon bist Du wieder weg von Deiner tatsächlichen Empfindung. Oder Du lenkst Dich, im Falle eines positiven Gefühls, schnell mit anderen Dingen ab, die gerade in Deinem Umfeld passieren.

Das Fühlen hört nicht einfach auf

Vielleicht schreit gerade ein Kind, oder Du hast noch einen Termin und erlaubst Dir nicht, Dir die Zeit zu nehmen für die Freude oder was auch immer für Gefühle gerade anwesend sind.

Hier ist ein Video und ein weiterer Blogartikel, der sich mit dem Erwachen aus dem Schmerz beschäftigt. Du erfährst warum der Schmerz Deine Quelle ist und gleichzeitig Dein Potenzial.

Wie kommst Du nun dazu Deine Gefühle wirklich zu fühlen, vor allem, wann ist der richtige Zeitpunkt dafür?

Die Antwort ist simpel: Jetzt! Immer dann, wann Du das Gefühl hast. Weil Du ein fühlendes Wesen bist, ist da auch immer ein Gefühl. Wir Menschen sind fühlende Wesen und das Fühlen hört nicht auf, wenn wir erwachsen sind. Wir fühlen immer.

Was fühlst Du? Jetzt!

Eine gute Übung für Dich ist, Dich immer und immer wieder zu fragen: „Was fühle ich jetzt gerade? Ist das Freude? Sind das ganz gemischte Gefühle?“

Vielleicht ist da ein bisschen Unwohlsein. Dann kannst Du nachfragen: Was fühle ich denn, wenn ich mich so unwohl fühle? Eventuell steigt dann eine Trauer hoch, oder ein Schmerz. Aber Du musst es auch gar nicht so genau  benennen.

Es ist zwar gut, klar unterscheiden zu können zwischen eindeutiger Wut und Schmerz. Doch viele kennen sich selbst nicht mehr gut und wissen nicht, wie sich ein Gefühl in der Klarheit anfühlt.

Ist es gut oder schlecht?

Es macht nichts, wenn Dir das schwer fällt. Du kannst einfach beginnen zu fühlen, egal, welchen Namen das Gefühl jetzt hat. Empfinde einfach nach, wie es sich anfühlt. Du kannst vom Groben immer feiner werden. Fühlt es sich gut an, oder nicht, ist da eine Unruhe, ein Unbehagen, kommt da ein Gedanke: „Das halte ich nicht aus“?

Wenn Du geübter bist, wirst Du die Erfahrung machen, dass es Dir hilft tiefer zu gehen und deutlicher zu spüren, wenn Du entspannt bist. Wenn Du Deinen Körper dabei entspannst und nichts willst, dann werden die Gefühle klarer.

Weder willst Du, dass es besser wird, noch dass Du etwas besser kannst oder glücklicher bist oder dann endlich tiefer in Dich hineinfällst. Nein! Du entspannst Dich in das hinein, was ist.

Dein Körper ist Dein Anker

Das beginnt mit dem Körper. Du kannst den Körper als Ankerpunkt nehmen und Dich treiben lassen.

Die Gliedmaßen schwer werden lassen und einfach Deinen Atem wahrnehmen, ohne ihn zu beeinflussen.

Du brauchst keine Atemübungen zu machen oder besonders tief atmen.

Einfach wahrnehmen, was jetzt gerade ist, wie Dein Atem gerade geht. So wie er in diesem Moment geht, ist er genau richtig. Nimm es wahr! Deinen Körper zu fühlen, verankert Dich im Hier und Jetzt.

Dann kannst Du Dich folgendes fragen:

„Ok. Was ist das für ein Gefühl, das gerade da ist?“ Nimm es einfach wahr. Das kann einher gehen mit einer Körperempfindung. Zum Beispiel Schmerz. Aber das Gefühl an sich ist nicht körperlich.

Es ist ein wenig außerhalb des physischen Körpers.

Du stürzt in die Tiefe

Experimentiere, wie es sich verändert, wenn Du das Gefühl so wahrnimmst.

Zieht sich etwas zusammen? Fühlst Du etwas, das in die Tiefe geht, oder etwas, das in die Höhe geht, oder etwas, das sich ausweitet? Das kann ganz unterschiedlich sein.

Der Schlüssel ist, dass Du bei dem, was geschieht, anwesend bleibst. Du bleibst präsent in der körperlichen Empfindung, sei es eine Enge im Brustkörper, die sehr typisch ist, oder an anderen Körperstellen. Bleibe bei diesem Schmerz, bleib aufmerksam und drifte nicht ab.

„Oh Gott, ich muss mich entspannen!“

Es können Gedanken kommen, die Dich ablenken wollen. Sie suggerieren Dir, dass es zu intensiv für Dich wird, dass das so nicht weiter gehen kann. Sei Dir dann bewusst, dass es nur Gedanken sind. Sie bilden bereits einen Widerstand gegen das Gefühl. Sie sind eine Form der Verspannung.

Wenn das passiert, versuche nicht etwas zu ändern. Wenn der Gedanke kommt: „Oh Gott, jetzt muss ich mich wieder entspannen!“, sondern fühle die Verspannung. Fühle diese Enge, lass sie zu. Geh richtig rein, lass Dich in sie reinfallen.

Plötzlich kann es sein, dass es ganz eng wird. Dann kommen existenzielle Ängste: Überlebe ich das? Das fühlt sich an wie sterben. Oder es zieht Dich in die Tiefe oder in einen explosionsartigen Zustand.

Fall in die Unendlichkeit

Meiner Erfahrung nach, ist es meistens ein Schmerz im Brustraum, der spürbar ist. Ein Schmerz, der intensiver wird oder ein Fallen in die Tiefe oder eine Enge, die Dich erfasst. Du hast dabei nichts zu tun. Das passiert von allein.

Was Du zu tun hast, ist lediglich wahrzunehmen, was da geschieht und präsent zu sein mit dem, was passiert. Es kann sein, dass Dein Herzschlag schneller wird, wenn Du in der Angst bist. Es kann sein, dass Du zu schwitzen beginnst, dass Du glaubst, jemanden um Hilfe rufen zu müssen, weil Du keine Luft bekommst.

Es kann sogar sein, dass Du glaubst es nicht zu überleben, weil Du auf einmal tiefer fällst, in die Unendlichkeit hinein. Es können existenzielle Erfahrungen wahrgenommen werden. Auf diese Erfahrungen reagiert der Verstand automatisch mit Gedanken wie: „Das schaffe ich nicht“, „ das überlebe ich nicht“.

Es geschieht etwas…

Es geschieht etwas, wenn Du es schaffst dennoch präsent zu bleiben. Wenn Du es schaffst, anwesend zu bleiben, wenn die Enge Dir zu schaffen macht, wenn Du ins Bodenlose fällst, wenn Du Dich im Unendlichen aufzulösen drohst…

Wenn Du es schaffst ohne Erwartungen zu verharren, Erwartungen daran, dass es besser wird, dass Du etwas geschafft haben wirst, erleuchtet wirst, danach…

Wenn Du es schaffst da zu sein mit der Enge, mit der Bodenlosigkeit, mit dem Sterben letztendlich…

Dann geschieht etwas, das ich jetzt nicht vorweg nehmen will. Es geschieht von selber.

Die Tore öffnen sich

Manche sagen Stille, manche sagen Leere, manche sagen Frieden, völlige Entspannung. Freude, unendliche Weite, leerer Raum, Schmerzlosigkeit. Es geht immer tiefer. Es ist nicht so, dass es einmal geschieht und geschafft werden muss und dann ist es vorbei.

Es geht immer tiefer und ist immer wieder neu. Neue Tore öffnen sich, tieferes Fühlen ereignet sich. Die Gefühle sind unsere Tore zu uns selbst.

Ich wünsche Dir Mut und Freude zu Fühlen.

Deine Katharina.

PS:

Um zu unserem Herzenstraum zu finden, sind Thomas und ich immer wieder tief hinabgetaucht in die Welt unserer Gefühle. Wir haben uns ergreifen und bewegen lassen.

Möchtest Du erfahren, wie wir es aus unserem absoluten Tiefpunkt der Verzweiflung und Ohnmacht geschafft haben, absolut glücklich zu sein und zeit- und ortsunabhängig zu wirken? Dann hol Dir unser E-Book mit unseren 11 Erfolgsgeheimnissen!

Blockaden lösen

Heute liegt es mir sehr am Herzen eine Frage zu beantworten, die ich nach meinem Interview beim Hochsensibilitätskongress bekommen habe.

Das Interview hatte das Erwachen durch den Schmerz zum Inhalt und erhielt gleich danach sehr viel Resonanz, die bis jetzt anhält, was mich wirklich sehr begeistert. Ich bekomme täglich viele Mails und Coaching-Anfragen.

Es sind so viele berührende Geschichten dabei. Bitte um Verständnis, dass ich nicht auf alle Antworten eingehen kann.

Wie löse ich die Identifikation mit dem Schmerzkörper?

Auf diesem Weg möchte ich aber eine Frage heraus greifen, die für mich absolut tief geht. Ich bin sicher, dass diese Frage viele betrifft und berührt, die auch mein Interview gesehen haben.

Mir hat eine Frau geschrieben, die teilweise immer wieder sehr verzweifelt ist. Sie ist stark mit ihrem Schmerzkörper identifiziert und hat in allen Bereichen des Lebens Probleme.

Sie hat Schwierigkeiten in der Partnerschaft, dem Job oder mit ihren Freunden.

Sie schreibt:
„Ich habe Abscheu vor der Welt, ich hasse es hier zu sein und ich bin permanent im Kampf gegen mich selbst und die Welt.“

Der Widerstand gegen das Leben

Was gibt es tieferes, als diesen tiefen Widerstand gegen das Leben? Diesen Widerstand gegen das Hier sein, dieses kämpferische Sich-Wehren gegen die Existenz hier auf der Erde?

Du spürst den Hass gegen Dich selbst und die Schuld vielleicht zu wenig aus Deinem Leben gemacht zu haben, weil die Energie im Widerstand verloren geht und Du Dich ständig sabotierst.

Egal,was du anfasst, es scheint alles zum Scheitern verurteilt. Also gleich die Finger davon lassen und ins Schneckenhaus zurückziehen.

Der tiefe Schmerz es nicht wert zu sein

Und dort ist dann tiefer Schmerz, tiefer Hass der Welt und sich selbst gegenüber, eine ganz unergründliche Angst es nicht zu schaffen oder es nicht würdig zu sein dem Leben oder sich selbst gerecht zu werden.

Letzten Endes auf dem Sterbebett zu liegen und zu sagen: Ich habe es verbockt.

Zu erkennen: Ich habe mein Leben vertan. Ich habe die ganze Zeit gegen mich gekämpft. Dann kommt der Schmerz und die Wut, der Hass und die Ohnmacht: Wie soll ich das schaffen?

Du hebst verzweifelt die Hände gen Himmel und schreist: „Was soll das Leben bedeuten, was soll ich hier? Ich kriege es nicht auf die Reihe, ich brauche Hilfe!

Die Erlösung: nimm Deine Ohnmacht an

Und genau darin liegt die größte Stärke und die größte Kraft:
In der Annahme dessen, dass wir ohnmächtig sind, dass wir immer ohnmächtig sind und das Leben als Menschen nie unter Kontrolle haben können.

Wir sind dem Leben, dem Moment immer ausgeliefert und die Kraft liegt darin, diese Tatsache anzunehmen. Wir können nicht vorhersagen, nicht bestimmen, was in der nächsten Sekunde passieren wird.

Gib Deine Kontrollversuche auf

Vielleicht fällt mir die Decke auf den Kopf und ich sterbe unter den Trümmern!

Ich weiß es nicht, wir wissen es nicht. Es mag unwahrscheinlich sein, aber es kann alles passieren.

In Thailand gab es die riesige Tsunami Welle, die tausende von Menschen getötet und mit sich fortgerissen hat. Hier ist eine überwältigende Trauer und großer Schmerz.

So wie jedes Land, trägt auch jeder Mensch einen tiefen Schmerz und eine große Ohnmacht in sich. Das sind unsere Wurzeln.

Wenn wir das aber verdrängen und abschneiden, wenn wir es weg therapieren und loswerden wollen, wenn wir glauben mit uns stimme etwas nicht, wäre dadurch etwas nicht richtig, dann berauben wir uns unserer Kraft.

Damit gehen wir in den Widerstand und keine Therapie der Welt wird uns etwas bringen. Wenn wir aus der Motivation heraus agieren, diesen Schmerz loswerden zu wollen, dann geht jede Aktion ins Leere und hat keine Kraft.

Der Schmerz ist nicht das Problem

Ich möchte Dich ermutigen wirklich in diesen Schmerz zu gehen, in die Annahme des Schmerzes.

Denn das Problem ist nicht der Schmerz selber, er ist Deine Kraft, Deine Quelle aus der heraus Du wirken kannst. Wenn Du in die Annahme gehen kannst, liegt dort Dein Potenzial.

Dein Vermögen als der Mensch, der Du bist, zu wirken. Echt zu sein, da zu sein, wirklich präsent zu sein und in mitfühlender, herzoffener Weise den anderen Menschen zu begegnen.

Als Mensch menschlich sein

Hier liegt Deine Fähigkeit ihnen zu begegnen und zu ihnen zu sprechen, oder einfach ohne Worte da zu sein.

Das werden die Menschen spüren, dass Du wirklich da bist und sie werden Dich erkennen und zu Dir kommen und sich wohl fühlen, denn Du verstehst sie. Du verstehst den Schmerz, der uns alle verbindet.

Der Schmerz ist etwas ganz Tiefes in uns, er gehört zum Menschsein. Der Schmerz über die Trennung von der göttlichen Quelle, von der Einheit, die das Menschsein an sich ausmacht.

Und damit die Schuld anzunehmen, die Schuld nicht mehr verbunden zu sein, das schafft Erleichterung und Entspannung in den Frieden zu kommen, in Frieden zu sein.

Erlöse Deine Körperspannung

Ich gehe jeden Morgen in den Yogaraum unseres Spa Resorts, das macht mir viel Spaß.

Vielleicht helfen auch Dir Entspannungsübungen körperlicher Art. Einfach loszulassen von der Anspannung, die überall ist, denn der Kampf manifestiert sich auch im Körper als Anspannung und Krankheit.

Finde Deine Wege und Methoden Deinen Körper immer mehr zu entspannen, zu lockern, im Fluss zu sein mit dem, was gerade da ist, was Du im Moment fühlst und was Du im Körper empfindest.

Wo ist da Anspannung in Dir? Es ist alles gut, es ist alles richtig.
Egal ob es eine Anspannung ist, eine schmerzliche Emotion, oder eine Wut, ein Hass, oder ein körperlicher Schmerz, es ist alles gut und es ist alles richtig.

Schuldgefühle sind in Ordnung

Es ist gut, wenn Du Schuldgefühle annehmen kannst, denn es ist ebenso richtig gerade jetzt das Schuldgefühl zu haben.

Es ist in Ordnung zu spüren, dass Du Dir selbst und Deinen Ansprüchen gegenüber nicht gerecht werden kannst; Dich minderwertig fühlst, weil Du Fehler machst und es nie perfekt hinbekommen wirst und es auch niemals allen immer recht machen wirst.

In der radikalen Annahme liegt die Kraft

Egal was du tust, Du wirst auch immer Schmerz verursachen. Ob Du auf die eine oder auf die andere Weise handelst, Du kannst in beiden Fällen Schmerz verursachen. Wenn Du bereit bist, die Ur-Schuld anzunehmen, die dahinter steht, dann bist Du ganz bei Dir.

Wenn diese Bereitschaft dazu da ist, bist Du in Deiner Kraft und in Deiner Mitte.

In Liebe zu Dir,

Deine Katharina

Dankbarkeit

Beziehungen waren für Dich bisher:

… von Schmerz und Enttäuschung geprägt?
… schon nach kurzer Zeit leidvoll?
Wiederholungen der immer gleichen Beziehungsmuster, die Dein Leben beherrschen und Du weißt nicht, wie Du aus dem Teufelskreis aussteigen kannst?

Oder vielleicht bist Du auch unglücklich darüber, dass Du noch auf Partnersuche bist?

Zum Unglück stellt sich oftmals ein Gefühl von Unfähigkeit ein. Du glaubst, keine glückliche Beziehung führen zu können. Du fühlst Dich nicht gut genug und unfähig Deine Muster zu verändern.

Damit steckst Du noch tiefer im Sumpf.

Du fühlst Dich ohnmächtig und hast Gedanken wie:

„Wie soll ich da jemals wieder raus kommen?“
„Es wiederholt sich ständig! Ich stecke fest!“
„Ich ziehe immer die falschen Menschen in mein Leben!“

Du hast schon viel versucht, doch nichts hilft Dir wirklich weiter.

Das 2. Tor: Dankbarkeit

Ganz gleich, ob Dein Leiden groß ist oder Du „nur“ etwas Unzufriedenheit verspürst – wähle das Tor der Dankbarkeit, um aus diesem Sumpf wieder raus zu kommen!

Dankbarkeit ist nicht gleich Dankbarkeit

Wir meinen jedoch nicht die künstlich erschaffene Dankbarkeit, die allgemein empfohlen wird, sondern echte, authentische Dankbarkeit.
Allgemein wird oft verbreitet, dass man seinen Fokus auf Dinge richten soll, für die man dankbar sein kann, nach dem Motto:

„Je dankbarer Du bist, umso mehr positive Dinge ziehst Du in Dein Leben.“

Für jemanden, der tief unglücklich ist, ist das wie ein Kosmetikum, das er sich ins Gesicht schmieren soll, damit niemand sieht, wie unglücklich er ist.

Es ist ein „Ich tue so, als ob…“

Das erzeugt den Druck, dass sich alles schön anfühlen sollte und ja – oberflächlich mag dabei ein Krümel Dankbarkeit sein, doch nach dem ganz großen Glück, der tiefen Erfüllung fühlt es sich nicht an…

Das ist, als ob Du im Restaurant sitzt, auf Diät bist und nur am Salat knabbern kannst, obwohl Du lieber einen deftigen Auflauf essen willst; schlimmer noch – Du siehst dabei noch zu, wie der Mann am Nachbartisch genüsslich ein 3-Gänge-Menü verzehrt. Das hält Dich am Leben, doch Du bleibst ewig hungrig nach echter, innerer, wahrhaft gespürter Dankbarkeit.

Genauso „hungrig“ bleibst Du, im Versuch dankbar zu sein für Deine „glückliche“ Beziehung. Es mag sich nett anfühlen, wenn Dein Partner Dich streichelt. Doch sehnst Du Dich eher nach einem leidenschaftlichem Kuss. Danach Deinen Partner mit Haut und Haar „aufzufressen“. Und um Dich herum siehst Du „zufällig“ lauter glückliche Paare, die kaum voneinander lassen können.

Du fühlst Dich unecht, Du bemerkst, da passt etwas nicht. Diese Art von Dankbarkeit ist schlicht anstrengend und frustrierend.

Authentische Dankbarkeit

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es einen viel einfacheren Weg gibt.

Dieser Weg führt nicht darüber, das, was gerade ist „schönzureden“, sondern den jetzigen Zustand anzunehmen.

Das bedeutet „JA“ zum Jetzt-Zustand zu sagen und loszulassen.

Wenn das geschieht, steigt die Dankbarkeit von ganz allein auf, ja, dann BIST Du Dankbarkeit!
Dankbarkeit für diesen Moment, wie ein kleines Kind, das staunend „WOW“ sagt über das, was gerade ist.

Du bist ganz im Moment, ganz da und kannst alles in Dein Herz nehmen, was gerade da ist.
Es ist ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit, die Du dann auch nach außen hin ausstrahlst.

Das bleibt Deiner Umwelt nicht verborgen: Gehst Du offenen Herzens durch den Tag, so bekommst ein Lächeln, ein Grüßen, eine kleine Aufmerksamkeit als Resonanz auf Dein inneres Strahlen.

 

Keine Dankbarkeit trotz Annahme?

Spürst Du trotz Deines Annehmens des Momentes keine Dankbarkeit, steckt dahinter oft ein tiefer gehendes Gefühl, das noch nicht wahrgenommen, bejaht und gefühlt wurde.

Vielleicht ist ein Schuldgefühl, ein Hass, ein Schmerz oder eine Angst da – die sich nach Deiner Annahme sehnen.

Der Weg zur Dankbarkeit…

Ganz gleich, ob Du ein Gefühl und/oder eine Körperempfindung wahrnimmst, z.B. Starre – geh in das Gefühl, lass es zu, lass Dich ganz reinfallen.

Das lässt Dich im Moment präsent sein, Du musst es nicht verstecken, keine Kraft aufwenden es weg zu drücken – Du bist in diesem Moment ganz da, bei Deinem Gefühl.

… führt zu Deinem Herzen

Das ist das Schöne daran – Du darfst genau so sein, wie Du bist mit Deinem Gefühl, so wie Du gerade da bist.

Du brauchst nicht mehr ein künstlich-fröhliches Dauer-Grinsen aufzusetzen, als ob alles okay wäre, sondern Du darfst traurig sein, wenn Du traurig bist! Du darfst wütend sein, wenn Du wütend bist!

Das heißt nicht, dass Du Dein Gefühl ausleben musst, sondern vielmehr, dass Du es innerlich zulässt und spürst.

Dann erfährst Du eine Entspannung, eine Weite, einen tiefen Frieden und das Gefühl kann wieder gehen.
Manchmal ist es dann ganz weg, manchmal ist es im Hintergrund noch da, doch Dein Widerstand, der Dich so viel Kraft gekostet hat, ist nicht mehr da.

Eine Dankbarkeit für das Gefühl, das gerade da ist und das Dich zu Dir zurück geführt hat, kommt ganz von selbst auf.
Es führt Dich zu Deinem Inneren, zu Deinem Herzen.

Dein Schmerz führt Dich zu Deinem Herzen!

Viele glauben, nur die Liebe führt zum Herzen – und das stimmt. Doch die Liebe entsteht von selbst, indem Du das annimmst, das jetzt gerade da ist.
Indem Du Dich ganz für Deinen Schmerz öffnest, bist Du mit Dir und Deinem Herzen verbunden.

Der Schmerz fühlt sich dann auch nicht mehr unerträglich an – er darf da sein und das fühlt sich leicht und frei an!

Du bist frei von Erwartungen und vollkommen da mit Deinem Schmerz und dann passiert etwas ganz Faszinierendes:

Du bist wieder im Fluss des Lebens.

Oft neigen wir dazu, aktiv zu werden, und denken, dass wir etwas tun müssten. Doch der Prozess des Loslassens geschieht von allein: Ein Gefühl kommt und geht – wie eine Welle, die an den Strand gespült wird und wieder zurück fließt.

Dein natürliches Recht auf ein glückliches Leben

Das ist das Geschenk, die Gnade von der wir sprechen:

Die Dankbarkeit steigt von selbst in uns auf, ohne dass wir etwas dafür tun müssen.

Es ist das Gefühl zu leben, am Leben zu sein, das Leben, das nichts ausschließt, sondern alles in allem integriert ist – DU fühlst Dich auf wunderbare Weise ganz.

Und das macht Dich lebendig, das macht Dir Lust!

Es ist die Leichtigkeit des Seins, Du tust nicht etwas, um etwas zu bekommen, sondern Du tust es, weil Du nicht anders kannst, weil es Dir so viel Freude beschert, es zu tun!

Du schwimmst auf der Welle des Lebens. Sicher, diese Welle stürzt auch mal in sich zusammen, doch das ist nicht tragisch, denn es ist echt, Du fühlst Dich echt, lebendig und ganz!

Dieses Tor soll Dir als Impuls dienen, zu überprüfen, ob Du Dich noch unbewusst wehrst gegen die Dankbarkeit, gegen die Gnade bzw. gegen die scheinbar negativen Gefühle, die Dich zur Dankbarkeit und zur Gnade führen.

Entdecke Dein Leben neu…

… durch unsere Artikel-Reihe „Die 7 Tore zum Liebesglück“

Diese Artikelreihe darf Dir als Inspiration dienen, ob Dein Lebensbild noch stimmig für Dich ist und Dir ein neues Lebensbild aufzeigen, das in die Tiefe geht.

Fühlst Du Dich ungeliebt? Hier geht es zum ersten Tor: Gnade.

… durch unsere LIVE-Webinar-Reihe

Wir haben für Dich eine Webinar-Reihe vorbereitet, um Dich an die Hand zu nehmen und Dich in Deine meist unerforschten Tiefen zu führen.

Es ist ganz nett, das alles zu lesen, alles schön und gut – doch wir wollen Dir mehr geben:

Wir möchten das Gefühl von tiefem Frieden für Dich erfahrbar machen.

Der erste Schritt ist, Dich mit der Artikel-Reihe geistig darauf vorzubereiten, Dich darauf einzustimmen. Um noch tiefer zu gehen, werden wir Dich zu unseren LIVE-Webinaren einladen.

… durch die 1. Online-Beziehungsschule

Wenn Du noch intensiver „ans Eingemachte“ gehen willst, sind die Tore unserer Beziehungsschule jederzeit für Dich offen und Du wirst von uns und einer stets wachsenden Liebes-Community mit offenen Armen empfangen und auf Deinem ganz eigenen Weg unterstützt!

Dort erleben wir täglich kleine und große Wunder, die nur darauf warten auch in Dein Leben zu kommen.

Anmeldung und weitere Infos zur Online-Beziehungsschule:
https://mindheart.me/2016/beziehungsschule/

…oder durch ein persönliches Coaching mit Katharina oder Thomas

von Mensch zu Mensch, ganz intim, ganz persönlich: https://mindheart.me/2016/coaching

Ganz gleich, welcher Weg für Dich der richtige sein mag – Wir freuen uns, wenn wir Deine Neugier auf die folgenden Tore geweckt haben und

wünschen Dir alles Liebe für Deinen Weg,

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Warum werde ich immer zurückgewiesen?

Diese verzweifelte Frage stellte uns eine hoch-sensible Frau, die zurückgezogen lebt und Hemmungen hat, sich auf Beziehungen einzulassen. Sie ist kürzlich einem Mann begegnet, der ihr Interesse geweckt und dem sie sich geöffnet hat. Sie wurde von ihm zurückgewiesen, nicht verstanden, als verrückt erklärt und das verursacht tiefen Schmerz in ihr.
Schon mehrmals wurde sie gerade in ihrer Offenheit so „bestraft“ und bekam an ihrem empfindlichsten Punkt sprichwörtlich die „Faust ins Gesicht“. Sie fragt uns nun: „Warum immer ich?“

Die Ursache Deines Schmerzes liegt in Dir

Gerade für feinfühlige Menschen bedeutet jede Zurückweisung eine geballte Ladung an Schmerz und Verwundung an einer sehr empfindlichen Stelle.
Meist wurden sie schon früh für ihre Sensibilität, ihre Gaben und Fähigkeiten nicht wertgeschätzt, gerade nicht von den eigenen Eltern – und diese schmerzliche Prägung setzt sich weiter fort und wiederholt sich immer und immer wieder.

Wird dieser Schmerzpunkt berührt, kommt ein wahrer Gefühlssturm hoch: Minderwertigkeit, Angst, nicht verstanden zu werden, nicht geliebt zu werden, nicht angenommen – ja übergangen zu werden!

Nimm Dich an, so wie Du bist!

Der erste Schritt in Deine Kraft ist, dass Du Dich in Deiner ganzen Individualität wahrnimmst; dass Du erkennst, was für wundervolle Gaben und Fähigkeiten Du mitbringst; dass Deine Empfindsamkeit eine wertvolle Gabe ist, die Deine Anerkennung verdient!

Solange Du Dich dagegen sträubst, Dich zu fühlen, Deinen Schmerz zu spüren, Deine Gefühle an Dich heranzulassen, wirst Du im Außen wie eine Wiederholungsschleife präsentiert bekommen, dass Du Dich selbst noch nicht so angenommen hast, wie Du bist.

Der Weg aus Deinem Schmerz

Lerne mit Deinen negativen Gefühlen, Deinem Schmerz umzugehen. Mit dem Schmerz, der ausgelöst wird, wenn Du zurückgewiesen wirst, wenn Du nicht verstanden wirst, wenn Du für das, was Du an großen Gaben mitbringst nicht wertgeschätzt wirst!

 

2 Dinge, die Du tun kannst

1. Den Schmerz fühlen

Fühle diesen Schmerz, den Ärger, der hochkommt. Den Ärger über diese Welt, für die Ungerechtigkeit, für das Leid und den Schmerz an sich; dass es so viel Schmerz und Leid auf dieser Erde in Dir und im Außen gibt. Spüre alle negativen Gefühle in Dir, wie die Trauer, die Ohnmacht, dass Du nichts bewegen, tun kannst, dass Du niemanden retten kannst, nicht einmal Dich selbst.

Spür diese Gefühle bis in die Tiefe!

2. Entdecke Dich und Deine Fähigkeiten

Was macht Dir Freude?

Wie kannst Du Deine Kreativität zum Ausdruck bringen?

Finde ein Hobby, einen Beruf, wo Du Deine Kreativität ausleben kannst, wo Du Dich selber annehmen und lieben lernst, so wie Du bist.

Solange Du dies selbst nicht kannst, wird immer jemand im Außen kommen, der sagt „Ich nehme Dich nicht so an, wie Du bist!“ –  es ist DEINE Antwort auf die Frage, die Du dir unbewusst stellst: „Bin ich richtig so? Bin ich verrückt?!“

Vielleicht fühlst Du Dich abnormal, weil Du in keine Schublade reinpasst, doch die Wahrheit ist:

Du kannst Dich mit niemandem vergleichen, denn Du bist einzigartig.

Lerne mit Deiner Individualität umzugehen und Deine Gaben und Fähigkeiten kennen zu lernen, anzunehmen und sie wertzuschätzen!
Beschäftige Dich mit Dir selbst und dem, was aus Dir herausfließen will, mit Deinem Lebenssinn und Deiner Berufung.

Automatisch wirst Du dann mehr nach Außen gehen, Dich nicht mehr zurückziehen und immer mehr Menschen anziehen, die zu Dir passen! Menschen, die Deine Arbeit wertschätzen, die Deine Fähigkeiten sehen, eben weil Du diese jetzt offen zeigst, und sie wertschätzen.

Erneute Zurückweisung trotz Selbstannahme?

Erfährst Du erneut Kritik, gilt es diesen Schmerz wieder zu fühlen und Du wirst merken, dass Du leichter damit umgehen kannst.

Wie Innen so im Außen

Strahlst Du wahre Offenheit aus, wirst Du auch Männer anziehen, die zu Dir passen, die Du begeisterst für Deine Fähigkeiten, für das, was Du bist, da Du Dich ehrlich zeigst.

So kann ein Mann sagen: „Diese Frau finde ich toll, finde ich faszinierend und es gefällt mir, was sie ist und ausstrahlt! Diese Frau möchte ich näher kennenlernen!“. Und das geschieht, weil Du Dir über Deine besondere Ausstrahlung im Klaren bist, ganz gleich, was die anderen von Dir halten mögen.

Du bist offen und ehrlich zu Dir und so kann auch ein Mann zu Dir in Resonanz gehen – oder auch nicht. Dann gilt es den Schmerz wieder zu spüren, der damit verbunden ist.

Du brauchst keinen Schutz mehr, weil Du auf Dich vertraust

Es wird immer Ablehnung und Zurückweisung im Leben geben und der Schlüssel ist, damit mehr und mehr umgehen zu lernen und alle Schutzmauern fallen zu lassen, da Du sie nicht mehr brauchst.

Du hast gelernt, wie Du in die Tiefe mit Deinen Gefühlen gehen kannst und Deine negativen Gefühle sind für Dich nunmehr ein Geschenk, ein Wegweiser, um Dich noch tiefer in die Selbstannahme zu führen und somit in den Frieden mit allem zu bringen.

Du wünschst Dir Unterstützung dabei?

Du fragst Dich nun, wie Du in diesen Frieden kommen kannst?

Wir haben mit der 1. Online-Beziehungsschule ein Programm, um tiefste Gefühle zu erreichen und zu erlösen, weil wir wissen, wie schwierig es sein kann, die eigenen Gefühle in der Tiefe anzunehmen, gerade wenn wir davor Angst haben oder vom Drama im Außen abgelenkt werden. Schau Dir unser Programm einfach unverbindlich an und spüre nach, ob wir Dir weiterhelfen können.

Zudem möchten wir Dich an dieser Stelle einladen, uns weitere Fragen zu stellen, die wir gerne auf unserem Youtube-Kanal und auf Facebook für Dich beantworten werden!

Wie geht es Dir mit diesem Thema der Zurückweisung und welche Erfahrungen hast Du gemacht?Schreibe uns gerne einen Kommentar unter diesen Artikel, wir antworten Dir gerne!

Alles Liebe,
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Will er/sie mich oder nicht?

An dieser Stelle ein großes Dankeschön – wir freuen uns über jede Frage, die wir täglich auf Facebook oder auf unserem Youtube-Kanal bekommen und möchten Dich einladen, uns auch Deine Frage zukommen zu lassen! :)

Was tue ich also, wenn ich eine Person attraktiv finde, mit ihm/ihr zusammen sein möchte und diese konfrontiert mich mit widersprüchlichen Signalen? In einem Moment möchte er/sie eine Beziehung, im nächsten das genaue Gegenteil…

Sind dahinter eine starke Angst, Gefühle zu zeigen und wirkliche Nähe zuzulassen? Du hast viele Gedanken, was bei ihm/ihr wohl los sein könnte. Warum er/sie so ist. Doch Dich mit Deinen Gedanken weiter im Kreis zu drehen hilft Dir nicht weiter.

Wenn Du mit dieser Situation in Frieden kommen willst, dann verlasse das Gedankenkarussell und richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst.

Was kannst Du tun?

1. Was für Gefühle löst die Situation in Dir aus?

Spüre zunächst nach: was löst die Situation in Dir aus, welche Gefühle kommen hoch?

Es kann sein, dass Du gerade mit Gefühlen konfrontiert bist, die Du gerade nicht fühlen willst, die Dir unangenehm sind. Spüre an dieser Stelle Deinen körperlichen Signalen nach. Wie zeigen sich diese Gefühle in Deinem Körper?

Das kann Ohnmacht sein, das Gefühl „Ich kann nichts tun! Irgendwie fühle ich mich ganz ohnmächtig! Es hängt von ihm/ihr ab! Einmal sagt er/sie es so und dann wieder ganz anders“.

Auch Unsicherheit, Hilflosigkeit oder Wut „Wieso kann er/sie keine klare Entscheidung treffen? diesem Menschen gegenüber können hoch kommen.

Ebenso kann es sich um Schmerz oder Minderwertigkeitsgefühle handeln: Du fühlst Dich nicht gut genug, nicht schön genug, nicht genug wertgeschätzt, der andere trifft keine Entscheidung zu Deinen Gunsten, ist undeutlich in seinen Signalen Dir gegenüber – und das tut weh!

Gefühle der Schwäche und Kleinheit werden durch solche Gedanken des Nicht-Wert-Seins in Dir hervorgerufen.

Vielleicht finden meine Worte schon Anklang in Dir und Du spürst Gefühle, die jetzt hochkommen? Vielleicht meldet sich Dein Verstand und sucht Gründe dafür, warum das jetzt so und nicht anders ist.

2. Schaffe Klarheit in Dir

Das Zweite, das ich Dir empfehle ist, klar zu sein.

Wenn er/sie unklar in seinen Signalen ist, sei Dir umso klarer, was Du willst! Was möchtest Du mit diesem Menschen leben?

Möchtest Du eine Beziehung mit ihm führen und wen ja in welcher Form?

Am Besten Du schreibst Dir Deine Antworten auf. So kannst Du festellen, ob Du Dir selbst unklar bist oder einen Knoten in Dir bemerkst, etwas wo Du selbst feststeckst.

Vielleicht sind es Gedanken wie „Das ist mir doch eine Nummer zu groß!“ oder „Da habe ich selbst Ängste, da habe ich Zweifel!“

3. Welche Gefühle werden Dir von Deinem Wunschpartner gespiegelt?

Ist jemand im Außen so unklar, schau, ob Unklarheit in Dir selbst herrscht. Wo sendest Du selbst unklare Signale aus?

Wo bist Du mit Dir noch nicht ganz im Reinen?

Wo hast Du Angst Nähe zuzulassen?

Wo kannst Du Dich noch nicht für eine tiefe Beziehung öffnen?

Ist dieser Mann/diese Frau der/die Richtige für Dich?

Wo kannst Du Dich noch nicht ganz hingeben, Dich auf eine Beziehung einlassen?

Wo versuchst Du noch Kontrolle über Dein Leben zu behalten, das sich durch einen Partner massiv verändern würde?

Spüre nach, wo in Dir Angst und Unsicherheit sitzen, die Du noch nicht bewusst wahrnimmst.

Du ziehst natürlich genau die Männer/Frauen an, die Dein Innerstes hervor holen!

Wenn Du in Dir selbst klar und offen bist, Dich Deinen Gefühlen hingibst und Dir erlaubst, Dich auf einen Menschen ganz einzulassen, dann wird sich alles verändern und wieder in Fluss kommen! Wer und wie auch immer das dann sein wird :)

Schreibe gerne einen Kommentar unter den Artikel, wie es Dir mit diesem Thema geht.

Herzliche Grüße,

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