Das heutige Thema wurde in unserer Umfrage hoch bewertet und wir haben auch sehr viele Fragen dazu bekommen:

Wie schaffst Du es, Dich wieder ganz auf eine Partnerschaft einzulassen bzw. Dich Deinem Partner zu öffnen?

Das Problem – warum kannst Du Dich nicht öffnen?

Du kennst es vielleicht: Du möchtest Dich wieder frei einlassen können, Dich wirklich hingeben für Deinen Partner. Wenn Du Single bist, möchtest Du Dich vielleicht endlich einem Partner öffnen können. Du hast eine große Sehnsucht nach Nähe und gleichzeitig eine tiefe Angst davor.

Was dahinter steckt ist klar, es ist die Enttäuschung, der Schmerz aus dieser Beziehung oder aus früheren Beziehungen. Und ganz viele von uns wurden natürlich auch in ihrer Kindheit verletzt und enttäuscht. Du hast daher eine Schutzmauer errichtet, die zwischen Dir und dem Schmerz steht. Diese Schutzmauer steht natürlich auch zwischen Dir und Deinem Partner, zwischen Dir und der Liebe.

Das Problem ist also nicht Dein Partner, oder ein Ex-Partner oder sonstige äußere Umstände und auch nicht der Schmerz an sich, sondern das wirkliche Problem ist die Ablehnung Deines Schmerzes. Schmerz tut weh und Du lehnst ihn natürlicherweise ab. Aber genau darin steckt das Problem.

Die Lösung – Akzeptanz Deines Schmerzes

Das Schöne ist, dass im Problem bereits die Lösung steckt. Wenn das Problem die Ablehnung ist, dann ist die Lösung natürlich die Akzeptanz des Schmerzes. Du kannst Dich in jedem Moment entscheiden, den Schmerz und den Moment anzunehmen oder den Moment, so wie er ist, abzulehnen und Ausreden zu finden.

Das heißt, Du kannst Dich in jedem Moment entscheiden, den Schmerz zu spüren. Wenn Du den Moment, so wie er ist, annimmst, kommt höchstwahrscheinlich zuerst der Schmerz hoch, den Du so lange weggedrängt hast. Lass ihn zu, spüre ihn. Dahinter wartet bereits die Liebe auf Dich.

Wie kannst Du Deinen Schmerz spüren?

Wie funktioniert es, den Schmerz wirklich zu spüren? Du brauchst dafür zwei wesentliche Dinge: nämlich Zeit und Raum. Mache es Dir gemütlich, lasse Dir ein warmes Bad ein oder gehe spazieren und nimm wahr, was in Dir ist. Nimm Deinen Schmerz wahr und lasse ihn wirklich hochkommen. Habe keine Angst davor, sondern schau und spür einfach rein, was jetzt gerade in diesem Moment an Schmerz da sein will.

Der Schmerz, ein guter alter Freund

Das ist ein Akt der Selbstliebe. Lade den Schmerz ein und empfange ihn wie einen guten alten Freund. Der Schmerz ist ein Teil von Dir, der endlich wieder zu Dir kommen will. Natürlich kannst Du dieses „zu Dir Kommen“ auch zulassen, indem Du den Schmerz ausdrückst: Tränen fließen lässt, in den Wald schreien gehst, ein Bild malst, Zeilen schreibst über den Schmerz, oder auch eine Skulptur formst oder was auch immer. Wichtig dabei ist allerdings die Haltung. Es geht nicht darum den Schmerz loszuwerden und ihn wegzuschreien, sondern es geht darum, dem Schmerz Raum zu geben, ihn sein zu lassen und präsent mit ihm zu sein.

Gönne Dir Pausen vom Schmerz

Dabei sind aber auch Pausen ganz wichtig, Du brauchst nicht ständig im Schmerz sein. Wenn es für Dich gerade sehr schmerz-intensiv ist, dann gönne Dir Pausen. Fokussiere Dich auf andere Dinge, die Dich stärken und wobei Du wirklich etwas ganz Schönes für Dich tun kannst. Schaffe Dir täglich bewusst Zeit und Raum für den Schmerz, wenn er hochkommt, aber vergiss nicht dabei, mal richtig durchzuatmen.

Such Dir Unterstützung!

Wenn sich das Schmerz-Rad immer weiter dreht und Du keine Veränderung spürst, dann hol Dir Unterstützung. Such Dir professionelle Begleitung, hol Dir vielleicht einen Coach oder einen Therapeuten, der Dich stärkt.

Teile gerne diesen Artikel und schreibe uns einen Kommentar darunter, wie es Dir damit geht, Dich dem Partner ganz zu öffnen und wie Du damit umgehst. Danke dafür :).

Wir wünschen Dir alles Liebe und Gute.
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